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Auch in seinem neuen Programm zeigt er seine scharfe Zunge, Doppeldeutigkeit und vor allem Weltanschauung durch Weltanschauung.
Treffsicherer Spurensucher, scharfzüngiger Linksdenker und wortreicher Mundwerker, so feiern ihn die Kritiker. Und das Publikum feiert ihn ohnehin. Die Rede ist von Martin Buchholz, der vom studierten evangelischen Theologen zum Musiker wurde, zum Kabarettisten, Filmemacher und Fernsehjournalisten. Und der als erster westdeutscher Kabarettist nach der Wende ...Mehr anzeigen allabendlich im Ost-Fernsehen zu erleben war, bevor er dann auch in den ARD-Sendungen „Nachschlag“ und „Scheibenwischer“ im Einsatz war. Martin Buchholz verschont dabei niemanden mit seinen doppeldeutigen Pointen. Buchholz, so schrieb beispielsweise die „tz“ aus München, gibt Nachhilfeunterricht in Weltanschauung, nach simpler Methode: er geht den Worten an die Wurzel, dreht und erweitert, wendet und wandelt sie spielerisch bis zu erhellendem Sinn und absurder Logik, Kalauer inklusive. Jeder verbale Schlag ein Treffer. In die Herkuleskeule kommt er mit seinem neuen Programm „Was ich noch sagen wollte“.Weniger anzeigen