[Essayfilme] von Angelika Levi, Deutschland 2003, 90 min., digital In der Auseinandersetzung mit dem Nachlass ihrer Mutter schafft die Regisseurin Angelika Levi einen ebenso persönlichen wie politischen und feministischen Film über jüdisch-deutsche Identität der zweiten Generation nach dem Holocaust. Angelika Levi: „Anhand von Gegenständen, Fotos, Ton- und Filmaufnahmen erzähle ich, was in der Familie erzählt und auch nicht erzählt wurde. […] Der Film handelt von Traumatisierung und gleichzeitig davon, wie auf Makro- und Mikroebenen permanent Geschichte produziert, archiviert, in einen Diskurs gebracht und eingeordnet wird – und davon, wie ich selbst immer weiter sammelte, damit alles zusammen eine Erzählung ergibt.“ Angelika Levi war 2019 mit frühen Kurzfilmen aus ihrer Punk-Ära im Kino im Sprengel zu Gast. Außerdem zeigten wir ihre essayistischen Filme "Absent Present" (2010) über das Verschwinden eines Namibiers zwischen den Systemen und Kontinenten, und "Miete essen Seele auf" (2016) über Mietersolidarität am Kottbusser Tor in Berlin. Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Hannover
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