Mario Adorf in der galligen Karikatur der Wirtschaftswunderzeit, mit der Rainer Fassbinders seine Auseinandersetzung mit der Nachkriegszeit und der Ära Adenauer fortsetzte. Der letzte Film von Rainer Werner Fassbinders BRD-Trilogie aus dem Jahr 1981 ist ein mitreißendes Porträt von Liebe und Eifersucht, Ehrlichkeit und Korruption, schönem Schein und spießigem Lebensglück – erzählt als melodramatische Komödie, gekleidet in die Bonbon-Farben der Adenauer-Ära: Eine Stadt in Deutschland-West im Jahre 1957. Hochkonjunktur-Fieber, Wirtschaftswunder-Optimismus. Am Tage ist man geschäftstüchtig, nachts treffen sich die Herren bei Huren, Sekt und Gesang. In der Villa Fink begeistert Lola (Barbara Sukowa) die Honoratioren und Geschäftsleute. Ihr Favorit ist der Baulöwe Schuckert (Mario Adorf), der jeden in der Hand hat und alles in die eigene Tasche steckt – bis ein Gegenspieler auf den Plan tritt – und schon ist es geschehen um Contenance und Fasson … Quelle: Verleih
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