Mit "Serenade zu dritt" setzen wir unsere Reihe mit Ernst-Lubitsch-Filmen fortgesetzt: "Ernst Lubitschs flott inszenierte, erfrischend gespielte und mit zahlreichen Bonmots gespickte Komödie um dieses verzwickte Dreiecksverhältnis ist auch nach 35 Jahren noch eine köstliche Unterhaltung." (Evangelischer Filmbeobachter zur deutschen TV-Premiere des Films im Jahr 1970)
SERENADE ZU DRITT
USA 1933. R: Ernst Lubitsch. D: Gary Cooper, Fredric March, Miriam Hopkins, Edward Everett Horton. 92 Min. DF. FSK: 0
Die Freunde Tom, Schriftsteller, und George, Maler, verlieben sich beide in die Werbezeichnerin Gilda. Die Männer wollen ihre Freundschaft nicht gefährden (und zusammen Gildas Chef als Rivalen ausschalten), Gilda wiederum sieht keinen Anlass, sich zu entscheiden – und so schließt das Trio ein Gentleman’s Agreement: In einer unkonventionellen Dreiecksbeziehung ziehen sie gemeinsam in eine Pariser Dachgeschosswohnung. Einzige Bedingung: kein Sex. Mit schlagfertigen Dialogen und eleganter Inszenierung bildet diese Komödie um eine unkonventionelle Ménage à Trois einen weiteren Höhepunkt im Schaffen von Ernst Lubitsch, dem Meister der „sophisticated sexiness“: „‚Witzig, menschlich, fortschrittlich und erstaunlich gut gealtert; gilt wohl nach wie vor als Urtext für die Darstellung von Dreierbeziehungen im Film.“ (The Independent)
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