Veranstalter: Societätstheater GmbH Dresden, An der Dreikönigskirche 1a, 01097 Dresden, Deutschland
Info
Einer in Berlin lebenden Jüdin reicht’s. Sie beschließt, in drei Versuchen herauszufinden, ob und wie sie aufhören kann, Jüdin zu sein. In ihrem Dokumentarfilm begleitet Michaela Kobsa-Mark ihren eigenen humorvollen, ehrlichen und zunehmend widersprüchlichen Versuch, eine »Goje« – also eine Nichtjüdin – zu werden. Dabei begegnet sie Gojs und Juden gleichermaßen und stößt auf Fragen, die größer sind als ihr Experiment: Wem gehört das Jüdischsein? Wer definiert es – die Deutschen oder die Juden? Und was passiert, wenn der Versuch, das Judentum hinter sich zu lassen, am Ende vielleicht jüdischer macht als je zuvor? Der Film blickt mit Witz, Nähe und großer Offenheit auf diasporische Identitäten in Deutschland, auf Minderheitenzugehörigkeit, Deutschsein und die Sehnsucht, sich selbst neu zu verorten. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.
Michaela Kobsa-Mark ist eine amerikanisch-deutsch-österreichische Dokumentarfilmerin; ihre Arbeit verbindet ethnografische Praxis, partizipative Methoden, Humor und Intimität.
Regie, Produktion, Schnitt: Michaela Kobsa-Mark | DOP: Markus Ott, Amnon »Nono« Bikovsky | Set-Ton: Skye Macdonald | Sound Design: Perschya Chehrazi | Color Grading: Markus Ott | Produktionsassistenz: Wal Solon, Leyzer Ber, Lara Gottschalk | Dramaturgisches Feedback: Revan Sarikaya
Entstanden im Rahmen von LABA: A Laboratory for Jewish Culture Residency.
Dauer: 48 Minuten (Film)
Deutsch und Englisch mit englischen Untertiteln.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.
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