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Das LWL-Museum für Erdgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Bünde zeigt am Samstag (15.8.) und Sonntag (16.8.) zwei Naturdokumentationen. Das Angebot richtet sich an Interessierte ab zwölf Jahren. Am ersten Abend dreht sich alles um die „in Stein gebannte Schönheit“ von Ammoniten. Am zweiten Abend rücken der Wald und seine Tierwelt in den Mittelpunkt. Die Vorführungen am Dokumentarfilm-Wochenende beginnen jeweils um 17 Uhr. Jeder Film dauert etwa zwei Stunden.
Am Samstag stellt der Film „Ammoniten – Schönheit gebannt in Stein“ die Welt der Kopffüßer vor. Über 340 Millionen Jahre lang stellten diese Tintenfisch-Verwandten einen fundamentalen Pfeiler in den Ökosystemen der Ozeane dar, bis sie zusammen mit den Dinosauriern verschwanden. Geblieben sind die Fossilien ihrer Gehäuse, die dieser Film in Szene setzt. Die Zuschauenden erfahren, wie Ammoniten gelebt und sich entwickelt haben und wie sie heute nach Jahrmillionen ans Tageslicht geholt werden.
Der Film wird als Begleitprogramm zur Dauerausstellung „Expedition Doberg“ gezeigt, in der eine Vielzahl an Ammoniten zu sehen ist. Der Regisseur und Produzent Alexander Hidic leitet die Filmvorführung ein und steht im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Er ist seit Januar 2026 Absolvent der Hochschule Bielefeld im Fachbereich Gestaltung. Der Film entstand im Rahmen seiner Abschlussarbeit in Kooperation mit der Sonderausstellung „Ammonite Masterpieces“ (Raimund Albersdörfer), Dr. René Hoffmann, PhD Mieke Löw und Paleoartist Aldrich Hezekiah.
„Dieser Film zollt meiner lebenslangen Begeisterung für die Paläontologie Tribut“, sagt Hidic auf die Frage, wie er auf das Thema seines Films gekommen ist. „Mir ist es ein großes Anliegen, die Naturwissenschaften und den Film miteinander zu verknüpfen, um Menschen, ob jung, ob alt, die wunderbare Welt zu zeigen, die uns umgibt“, so Hidic weiter.
Der Regisseur Jan Haft ist mehrfach preisgekrönter Kameramann und Regisseur. Nach den Studiengängen ...Mehr anzeigen Geologie/Paläontologie folgte das Studium der Biologie. Anfang der 90er Jahre begann der Naturbegeisterte seine Laufbahn als Kameraassistent bei Tierfilmproduktionen. 1996 gründete er die nautilusfilm GmbH.
Foto: Andreas HartlWeniger anzeigen