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Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung erlebt Ostdeutschland eine zweite große Entlassungswelle. Besonders Frauen, die zuvor in den Industrie-Großbetrieben der DDR gearbeitet haben – als Baggerführerinnen im Braunkohletagebau, in Chemiewerken oder in anderen traditionellen Männerberufen –, verlieren ihre Arbeitsplätze. Jahrzehnte später blicken sie auf diese Zeit zurück und erzählen selbstbewusst von ihrer Arbeit, ihrer Unabhängigkeit und den tiefgreifenden Veränderungen, die der gesellschaftliche Umbruch mit sich brachte.
„Stolz und Eigensinn“ verbindet eindrucksvolle Archivaufnahmen mit aktuellen Gesprächen und zeichnet das Porträt einer Generation von Frauen, die sich ihren Stolz und ihre Eigenständigkeit trotz aller Brüche bewahrt hat. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Filmgespräch mit Dr. Henrike Voigtländer (Historikerin und Leiterin des Lernorts Keibelstraße) statt. Die Moderation übernimmt Rebecca Hernandez Garcia (Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.).
Weitere Informationen:
https://www.bundesarchiv...film-berlin-20-08-2026/