Slayer-Gitarrist Kerry King zeigte bei seinem Auftritt im Zoom in Frankfurt, dass seine Musik mehr bietet als eine bloße Kopie seiner berühmten Band. Besonders stark gelangen die Songs seines Debütalbums.

Das Konzert von Slayer-Gitarrist Kerry King war ein Fest für Fans harter, präzise gespielter Musik. Brutal, hochwertig und mit einem erstklassigen Line-up präsentierte sich die Band auf der Bühne.

Dass das Konzert nicht ausverkauft war tat der Stimmung keinen Abbruch: Das Publikum war voll dabei, feierte die Band enthusiastisch und trug so seinen Teil zu einem intensiven Konzertabend bei.

Musikalisch und atmosphärisch überzeugend

Wer eine drittklassige Slayer-Kopie erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Stattdessen gab es eine mitreißende, energiegeladene Show, die sowohl musikalisch als auch atmosphärisch überzeugte. Besonders stark: die Songs vom Debütalbum von Kerry King.

Für Fans klassischer Metal-Ikonen hatte der Abend zusätzlich einiges zu bieten: Neben ein paar geschickt eingebauten Slayer-Nummern zollte die Band auch Paul Di’Anno (Ex-Iron Maiden) sowie Ozzy Osbourne Tribut – ein gelungener Moment zwischen Nostalgie und Respekt.

Unterm Strich bleibt ein starkes Konzert mit Top-Sound, einer professionellen Performance und einer Band, die mehr kann, als man auf den ersten Blick erwartet. Wer nicht da war, hat definitiv etwas verpasst.