Das Konzert von Slayer-Gitarrist Kerry King war ein Fest für Fans harter, präzise gespielter Musik. Brutal, hochwertig und mit einem erstklassigen Line-up präsentierte sich die Band auf der Bühne.
Dass das Konzert nicht ausverkauft war tat der Stimmung keinen Abbruch: Das Publikum war voll dabei, feierte die Band enthusiastisch und trug so seinen Teil zu einem intensiven Konzertabend bei.
Musikalisch und atmosphärisch überzeugend
Wer eine drittklassige Slayer-Kopie erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Stattdessen gab es eine mitreißende, energiegeladene Show, die sowohl musikalisch als auch atmosphärisch überzeugte. Besonders stark: die Songs vom Debütalbum von Kerry King.
Für Fans klassischer Metal-Ikonen hatte der Abend zusätzlich einiges zu bieten: Neben ein paar geschickt eingebauten Slayer-Nummern zollte die Band auch Paul Di’Anno (Ex-Iron Maiden) sowie Ozzy Osbourne Tribut – ein gelungener Moment zwischen Nostalgie und Respekt.
Unterm Strich bleibt ein starkes Konzert mit Top-Sound, einer professionellen Performance und einer Band, die mehr kann, als man auf den ersten Blick erwartet. Wer nicht da war, hat definitiv etwas verpasst.









