Veranstalter: MSK Wort gGmbH, Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
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präsentiert von Thalia
Brauchen wir in dieser ohnehin schon mit Problemen überlasteten Zeit einen apokalyptischen Roman wie Şeyda Kurts „Zeit der Monster“? Eindeutig ja! Denn Şeyda Kurt sieht in der Apokalypse nicht nur Schlechtes, sondern versteht den Begriff auch in seiner ursprünglichen Bedeutung als Offenbarung.
Der Handlungsort ist ein Viertel, wild und beschädigt, aber nicht aufgegeben. Immer mehr Menschen glauben an eine Apokalypse, angeheizt von einer Prophezeiung, die durchs Netz läuft. Durch dieses Viertel streift Sanya, jung, unruhig, mit einer Pistole im Rucksack. Sie ist nicht allein. Um sie herum stehen die Menschen des Viertels, in dem Familie und Wahlverwandtschaft ineinandergreifen.
Şeyda Kurt sagt deutlich, für wen sie diesen Roman geschrieben hat: „Für alle, die spüren, dass wir inmitten des Chaos menschlich bleiben müssen. Und natürlich für alle, die große, herrliche und auch lustige Erzählungen lieben!“
Die Journalistin, Bühnenautorin und gefeierte Essayistin Şeyda Kurt hat über Liebe geschrieben und über Hass. Ihren ersten Roman „Zeit der Monster“ nennt sie ein „Thermometer, mit dem ich den Fiebertraum namens Realität messe“.
Şeyda Kurt, geboren 1992 und aufgewachsen in Köln-Kalk, ist Schriftstellerin, Publizistin, Kuratorin und Moderatorin. Sie arbeitete u. a. für ZEIT ONLINE und Deutschlandfunk Kultur und war an dem mit dem Grimme Online Award ausgezeichneten Podcast „190220 – Ein Jahr nach Hanau“ beteiligt. Ihre Bücher „Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist.“ und „Hass. Von der Macht eines widerständigen Gefühls“ wurden zu Bestsellern.
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