funk ist nicht nur eine musikrichtung, sondern eine lebenseinstellung: gut ist, was groove hat.
funk steht für bewegung und lebendigkeit, und die hat das system – also die gesamtheit der "herrschenden" verhältnisse – bitter nötig, denn es fördert mehr lebensfeindliches als lebensfreundliches: kontrolle statt vertrauen, hierarchie statt augenhöhe, konkurrenz statt solidarität, egoismus statt gemeinwohl, basta statt diskussion, patriarchat statt menschlichkeit, ausgrenzung statt inklusion, entfremdung statt resonanz, wachstumszwang statt suffizienz, kapitalkonzentration statt wohlstandsteilhabe, konsum statt genuss, shoppen statt erwerben, jetten statt reisen, preis statt wert, zinsen statt spenden, klimawandel statt energiewende, artensterben statt biodiversität, technologie statt biophilie, planung statt improvisation, denken statt fühlen, wissen statt weisheit, rechenkunst statt urteilskraft, ki statt iq, waffenexporte statt diplomatie... kurz: das system fördert das haben auf kosten des seins. dieses verhältnis – und also die verhältnisse – umzukehren, ist überlebensnotwendig. das mag revolutionär klingen, und vielleicht ist es das auch.
FUNK THE $YST€M schreiben und spielen songs, die körper, seele und geist ansprechen, und wollen damit einen musikalisch-textlichen, strikt gewaltfreien beitrag zu der notwendigen umwälzung leisten.
feel the groove - funk the system!
FUNK THE $YST€M sind: inola & silke (voc) stephan (tp) - tom (sax) - william (tb) christoph (keys) - oliver (git) - eldwen (b) - hannes (dr)
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