Was ist denn hier passiert? Ist Kabarettist Ingo Börchers plötzlich alttestamentarisch unterwegs? Ist er der Esoterik auf den Leim gegangen? Worauf genau müssen wir uns einstellen, wenn Zeichen und Wunder geschehen? Auf ein Happy-End oder eher auf ein dystopisches Finale?
In seinem neuen Soloprogramm macht sich der Bielefelder auf die Suche nach dem, was ist, was war und wie das alles enden wird. Oder besser noch: Wie es weitergehen könnte.
Er hat weder Lust auf blinden Fortschrittsglauben, noch auf den Fatalismus der Letzten Generation. Er hat Lust auf was anderes:
Ergreifen statt festhalten. Duett statt Duell. Menschenrechte statt rechte Menschen. Reinen Wein einschenken statt Wasser predigen. Neugier statt Gier. Bildung statt Vermoegensbildung. Wertschätzung statt Wertschöpfung. Vernetzen statt Verstricken. Fragen statt Antworten. Zeichen und Wunder. Ein ebenso lustiges wie lustvolles Plaedoyer fuer eine neue Zuversicht. Und wer weiss? Vielleicht finden wir alle schliesslich im Unsinn den Sinn. Denn es geschehen ja noch Zeichen und Wunder.
Ingo Borchers ist Jahrgang 1973. Geboren im niedersaechsischen Dissen (Kreis Osnabruck). Nach Abitur, Unterricht in Tanz, Pantomime und Schauspiel.
Praegend fuer Ingo Borchers ist sein Studium der Germanistik.
In dieser Zeit erste Buehnenerfahrungen als Clown, Kleinkuenstler und Kabarettist. Parallel dazu freie Mitarbeit fuer Hoerfunk und diverse Printmedien.
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