

Technische Präzision, poetische Leichtigkeit und die Verwandlung von Licht, Landschaft und Architektur in lebendige Reflexionsräume: Der international renommierte Bildhauer Helidon Xhixha (*1970 in Durrës, Albanien) schafft mit seinen monumentalen Skulpturen ein dynamisches Spiel aus Wahrnehmung, Licht und Emotion.
Seine Werke entstehen aus poliertem, sich spiegelndem Edelstahl, dessen Oberflächen die Umgebung aufnehmen, verzerren und in immer neuen Perspektiven zurückwerfen. Auf diese Weise werden Betrachter, Raum und Natur Teil des Kunstwerks.
Mit großem Geschick formt Xhixha das Licht und lenkt es, sodass sich – je nach Standpunkt und Lichteinfall – ein fortwährendes Spiel aus changierenden Reflexionen entfaltet. Das Licht selbst wird zum aktiven Element seiner Skulpturen. Durch den innovativen Einsatz des Materials entwickelt Xhixha ein künstlerisches Konzept, das auf der beständigen Infragestellung unserer Wahrnehmung von Wirklichkeit basiert.
Helidon Xhixha zählt zu den herausragenden Vertretern monumentaler Skulptur. Nach seinem Studium an der Kunstakademie in Tirana zog er nach Italien und studierte an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand, wo er eine unverwechselbare künstlerische Handschrift entwickelte. Heute lebt und arbeitet der Künstler zwischen Mailand und internationalen Kunstmetropolen.
Xhixhas Arbeiten sind weltweit im öffentlichen Raum, in Museen und privaten Sammlungen vertreten. Seine Installationen wurden unter anderem in Mailand, Dubai, New York, Florenz und Lugano gezeigt. Besonders bekannt ist seine groß angelegte Installation „Iceberg“, die 2016 während der Biennale in Venedig ausgestellt wurde und sich mit Themen wie Umwelt, Klimawandel und der Fragilität der Natur auseinandersetzt.
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