Annette Zobel Pass-sagen Die hier gezeigten Arbeiten gehören alle zur Serie Match, bei der es um die Vergrößerung von Details aus live-Sendungen geht, die neu arrangiert mit weiteren Fotos eine Verbindung eingehen, ähnlich der kleinsten Form des Films, der ja bekanntlich aus 2 aufeinanderfolgenden Bildern besteht. Durch die cutouts in den Fotos und das Zusammenfügen entstehen Reliefs mit neue Bildgrenzen, die formal und/oder farblich an das weitere Fotofragment andocken und so erst eine Verbindung herstellen, auch zum umgebenden Realraum, der das Resultat mit bestimmt. Ohne jegliche KI werden Fotos vergrößert, so dass ihre medialen Strukturen mit der eigentlichen Abbildung konkurrieren, diese fast aufzulösen scheinen und selbst zum Gegenstand der Abbildung werden. Diese Auflösung betont die mediale Gemachtheit des Bildes, destabilisiert den dokumentarischen Anspruch und verweist auf die Konstruktion durch technische Systeme. Trotzdem bleibt der Ausgangspunkt die Abbildung des Spiels mit all seinen Implikationen.
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