Der Yorkshire ist ein Hund.
Für manch einen ein ziemlich hässlicher obendrein.
Yorkshire ist auch eine Grafschaft irgendwo in England,
aber darum soll es hier nicht gehen,
denn Yorkshire ist nun auch eine Band.
Schwitzen ist Pflicht wenn die fünfköpfige Formation aus Köln ihren dreckigen Alternativ Rock in die Welt schreit. Irgendwas zwischen Allmachtsfantasien und miefiger deutscher Kleinbürgeridentität, zwischen erdigem Fuzz und sphärischem Wave tobt man sich seit dem Frühjahr 2008 aus um mit einfachsten Mitteln große Hymnen zu erschaffen.
Tanzbar darf es sein : Ja!
Lachen ist erlaubt? : Unbedingt!
Weinen will gelernt sein : Leider!
Klischees für den Indie - Hörer? : Ja, wo denn?
Trend? Wie viel kostet der?
Den Pop sammelt man nebenbei von der Straße auf.
Über den dicken Riffs und den englischen Texten von Sänger David schwingt immer eine leicht schwermütige Note mit, wie, als ob Sie schon wüssten, dass nichts so bleibt, wie es mal war. Frei nach dem Motto, Morgen ist schon heute oder Ironie für die Großstadt frisst Harmonien gegen den Wohlstand.
Im Moment arbeiten die Fünf an einem Album, das im Frühjahr 2010 fertig sein soll. 2009 war wichtig.
Wie wichtig wird sich zeigen.
„Let us imitate the real World”