Kontakt
Mitglieder/Line-Up
Gesang - LeBen
Dudelsack - Feuerteufel
Violine - Ina
Bass - Stefan
Gitarre - Titus T.
Schlagzeug - Herr Christ
Um alle technischen Fragen, Probleme sowie den richtigen Livesound kümmert sich unserer langjähriger Techniker René.
Bio
Schwer. Individuell. Melodisch.
Volkstrott präsentieren auch auf dem Nachfolger zu ihrem Debütalbum „Todeskunst“ ihre ganz eigene Vorstellung von hart-folkig-rockendem Crossover. Zwischen den Stühlen ist bekanntlich der beste Platz: Nicht einzigartig, sondern in bester Gesellschaft! Zurück zu den Wurzeln, welche einst The Inchtabokatables mit verschlüsselt-scharfsinniger, umtriebig-gradliniger Instrumentierung und grundehrlicher, multilingualer Lyrik freilegten. Gezeichnet von der brachialen Explosivkraft punkdurchsetzten Folks à la Die Schnitter und Fiddlers Green. Voran zur modernen Entschlossenheit, mit der Subway To Sally dem Folk das Fürchten lehrten. Verführerische Schönheit und düsterer Härte beleben sich in ihrer Verschiedenheit. Sanfte bis quälgeistige Melodien der Violine erkämpfen sich Raum inmitten treibender Gitarrenriffs. Gesang und Dudelsack duellieren sich mit der schöpferischer Kraft des Wunsches nach mehr. Mehr als üblich. Mehr als zuvor.
Eine Band hat sich gefunden.
Auf „Todeskunst“ wurde LeBen als neuer Sänger vorgestellt. Diesmal ist er dabei. Er sorgt für eine neue Leichtigkeit, die Raum gibt. Ehrlichkeit fordert. Tiefe zulässt. Volkstrott sind vielschichtiger geworden, ohne dass Fans der ersten Stunde sich übergangen fühlen könnten. Im Gegenteil, denn Volkstrott sind ebenso deutlich wieder näher an der stürmischen Direktheit früherer Tage. Wenn ein guter Song nur knapp 3 Minuten geht, dann geht er halt nur knapp 3 Minuten!! Diese jeweilige Energie und Stimmung ohne Reibungsverluste festzuhalten, gelingt dank des gemeinsamen Live-Recordings von Gitarre, Bass und Schlagzeug hervorragend: „Ich begleite die Band nun schon lange auf ihrem Weg und kann sagen, dass die Arbeit am Zweitwerk besonders interessant war. Es gab bis zur Entstehung viele Dinge die wir in technischer Hinsicht zusammen ausprobiert haben. Herausgekommen ist ein meiner Meinung nach knackiges und stimmiges Zweitwerk, welches auch oder gerade in Punkto Musikalität enorm zugelegt hat“ (René, Mix). Gebastelt wurde hieran nach dem Abschluss der ersten Platte im Studio genauso wie live. Bei den Touren mit Tanzwut und Cultus Ferox, sowie vielen einzelnen Konzerten (u.a. mit Letzte Instanz, Fiddlers Green, Coppelius) und zahlreichen Festivals (u.a. mit Subway To Sally, Schandmaul, Corvus Corax, ASP) wurden einige neue Songs schon auf Herz und Nieren getestet: Und haben ordentlich gerockt!
Wenn von Hoffnung nur Wahnsinn bleibt...
Immer läuft Musik. Nicht nur nebenbei, sondern als wesentlicher Teil. Soundtrack unseres Lebens. Schreien, wenn alles gesagt ist. Stehen bleiben, wenn Unrast die Stetigkeit martert. Lieben, wenn die letzte Menschlichkeit verblichen ist. Im Angesicht der Barbarei schreien verzerrte Gesichter stumm ihre Wut heraus über Zustände, an deren Inszenierung sie selbst mitwirkten und immer mitwirken werden. Von Ohnmacht verwirrt, von Lügen gequält. Der Volkstrott frisst seine Kinder. Doch es bleibt noch Hoffnung - fremde Wege führen oft gen Eden:
„Wir durchstreifen die Wälder, die die Seelen beschatten
Welche Herzen kühlen, wuchernd gar tief im Gefühl
Und erwecken die Geister, fordern sie zum Reigen
Tanzen eine Lichtung in das Astwerk aus Leid“
(Volkstrott – Kein Weg zurück)
Releases
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Gegründet wurde die Band von David (ehemaliger Sänger) und Benny ca. 1999. Ronny war auch sehr schnell mit dabei – Dudelsack hatten schließlich nicht so viele! Der Rest der Truppe folgte nach und nach... Es begann also wie bei vielen: Als Band unter Freunden, mit billigen Instrumenten in kleinen Proberäumen und viel Spaß an der Musik. Wir haben Songs nachgespielt, aber sehr schnell gemerkt, dass wir mit eigenen Stücken auf die Bühne wollten. Wir waren noch ziemlich jung, wollten krachigen Folk-Punk machen, jedoch nicht in der Fun-Ecke, sondern mit ernsthaftem, kritischen Ansatz. Wie die Bands, die zu jener Zeit (ca. 1998/`99) bei uns im CD-Player rotierten: Die Schnitter, Inchtabokatables.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Wir nutzen die rock-unübliche Instrumentierung (Dudelsack und Violine) nicht, um mittelalterliches Liedgut in moderne Klänge zu integrieren, sondern versuchen, einen eigenen Sound im hier-und-jetzt zu erarbeiten. Da darf auch die Violine mal verzerrt knarzen und die Gitarre übernimmt den lieblichen Part. Musikalische oder textliche Überlieferungen haben wir auch nie genutzt, sondern immer versucht, eine eigene musikalische Idee zu liefern.
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
Er hat uns nicht verraten, ob er "Fan" ist ;)
Aber wir waren schon sehr stolz darauf, dass Meister Selbfried (ehemals Corvus Corax, Tanzwut) auf unserem Debütalbum einen Gastpart mit der Bombarde gespielt hat.
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Wir arbeiten momentan (Juli 2008) an neuen Songs fürs 2. Album, in Kürze gehts ins Studio. Beim letzten Album Todeskunst war unser Sänger LeBen ja erst sehr kurz in der Band, diesmal konnten wir schon vorab viel mehr zusammen probieren und auf ihn zuschneiden. Er selbst hat natürlich auch ins Songwriting eingegriffen. Es wird also vielschichtiger und trotzdem mehr "auf den Punkt".
Wie würde der Titel eurer Bandbiografie lauten?
Ich bin dann mal weg....
(Autobiografie unseres Dudelsackspielers)
Was war bislang euer größter Erfolg?
Die Touren mit Cultus Ferox und Tanzwut waren schon super, auch das Nocturna-Festival in der Zitadelle Spandau mit ASP, Schandmaul und Corvus Corax war ein Erlebnis. Und auf die Festivals 2008 freuen wir uns jetzt schon sehr!
Wo und wann habt ihr euren besten Gig gespielt?
Es ist immer schwer, einzelne Gigs rauszustellen, da z.B. einfach die erste große Tour immer ein prägendes Erlebnis bleibt, auch, wenn mal was schief läuft... Klasse ist immer, wenn man bei einer großen Band im Vorprogramm spielt und es tatsächlich schafft, die Leute, die einen zum Großteil ja vorher gar nicht kannten, mitzureißen. Sehr schöne Erinnerungen haben wir da insbesondere an einige Gigs im Vorprogramm von Tanzwut. Und das Kato in Berlin (unser Stammclub zu jeder Release-Party) kann auch immer wieder ordentlich feiern...
Wo und wann ging alles total schief?
Eigentlich passiert ja meißtens irgendwas ;)
Der Höhepunkt war wohl der letzte Termin unserer Tour mit Cultus Ferox, wo wir aufgrung eines brennenden Lasters und 7 Stunden Vollsperrung der Autobahn viel zu spät am Club ankamen und dann nur eine halbe Stunde Zeit von der Ankunft an bis zum Auftrittsbeginn hatten... Schön ist auch, wenn beim Soundcheck in aller Hecktik auch noch das Bassdrumfell reißt, kein Ersatz vorhanden ist und der Kick dann aufgrund des Notfallplans irgendwie nach Gaffer-Tape klingt....
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Wenn wir nicht mehr mit Jobs Geld zur Mucke beisteuern sondern umgekehrt ;)
Live/Resident History
#### VOLKSTROTT "live" 2007 ###
CULTUS FEROX-Support-Tour
03.03.2007 Annaberg - Alte Brauerei
04.03.2007 Dresden - Scheune
05.03.2007 München - Feierwerk
06.03.2007 Freiburg - Cafe Atlantik
07.03.2007 Heidelberg - Schwimmbad
09.03.2007 Mechernich - Burg Satzvey
10.03.2007 Nordhorn - Scheune
11.03.2007 Kiel - Pumpe
12.03.2007 Hamburg - Knust
13.03.2007 Marburg - KFZ
14.03.2007 Dortmund - Musiktheater Piano
15.03.2007 Nürnberg - Avalon's Dust
21.04.2007 Berlin -- KATO (Record-Release-Show)
TANZWUT-Support-Tour
24.04.2007 Bochum - Matrix
25.04.2007 Hamburg - Markthalle
26.04.2007 Hannover - Musikzentrum
27.04.2007 Osnabrück - N8
28.04.2007 Gütersloh - Die Weberei
Festivals:
11.05.2007 Schwielowsee -- Rock in Caputh (u.a. mit: Die Happy, Elke, PR Kantate)
13.07.2007 Biesdorf -- Rock im Grünen (u.a. mit: Morbid Mind, Scavenger)
04.08.2007 Berlin-Spandau -- Nocturna Festival (mit: Corvus Corax, Schandmaul, ASP)
07.09.2007 Berlin -- Resist To Exist (u.a. mit: Dritte Wahl, 44 Leningrad)
Bilder
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