Kontakt
Mitglieder/Line-Up
shya - gesang
mr - gitarre
sophie - gitarre
tschacke - baßgitarre
clemens - schlagzeug
Bio
unloved zaubern aus dem ganzen abstrakten schnickschnack, der dich einst im musikunterricht anödete, kunst, die dir wie heißer shit vorkommt.
du glaubst, disko stampft im viervirteltakt, du denkst, tonleitern haben 7 stufen, du meinst, harmonien richten sich nach dem quintenzirkel? du irrst.
du glaubst, jazz ist schwierig, prog ist langweilig, atonalität klingt schief? du irrst schon wieder.
Releases
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
es geschah an einem sonnigen nachmittag, das barometer stand auf ca. 1000 hektopascal, ein laues lüftchen umwehte die stadt. nach etlichen jahren des nicht-gemeinsam-musizierens und unter dem eindruck spontaner lust am gegenteil ließen die zukünftigen bandkollegen durch schiere willenskraft instrumente vom himmel herabregnen und obwohl sie sich bis dato noch nicht kannten, ja noch nichteinmal die existenz der jeweils anderen erahnten, vereinigte sich ihre zufällige schöpferkraft in einem wuchtigen d-moll-nonenakkord, dessen schwingung sich im 15/16tel-takt durch die landschaft fraß und staunende passanten in brand steckte. unloved war geboren.
(dramatisierte darstellung, kann in details vom tatsächlichen hergang abweichen)
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
das besondere an der musik von unloved ist, daß über sie beim entstehen nicht so sehr nachgedacht wird. hinterher wirft das natürlich die leidige frage nach dem genre auf, deren beantwortung nicht gerade durch den umstand, daß offensichtlich jede band von sich behauptet, was ganz neues und eigenes zu machen, erleichtert wird. kurzum: wir sind TRUE eigen. hugh!
Wer ist euer prominentester Fan?
wie mißt man das?
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
wir sind stolz auf jeden fan. das ist unser ernst.
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
wir sind zufrieden, bleiben aber gewiß nicht stehen. das neue material ist im vergleich zu den verspielten "killersongs" härter, elektronischer und direkter. trotzdem behalten die songs ihre versponnenen momente, halten gelegentlich inne oder sondieren in richtung prog oder jazz. die stilistischen verschiebungen stehen wie immer im zusammenhang mit den verarbeiteten themen und die sind gerade eher von ausgrenzung, kälte und angst bestimmt. wenn das abgefrühstückt ist, wird auch wieder öfter die sonne über blumenwiesen aufgehen.
Wie würde der Titel eurer Bandbiografie lauten?
in bed with unloved, vorausgesetzt madonna hätte da einen cameo-auftritt auf dem schutzumschlag.
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
mit allen, die auch wirklich stilistisch passen. die einschätzung des legacy-rezensenten, unloved sei die "deutsche antwort auf the gathering" ehrt uns natürlich. den gelegentlichen vergleich mit garbage finden wir auch okay.
Mit welchen Bands würdet ihr euch auf keinen Fall vergleichen?
träller-metal à la nightwish. nichts gegen diese band, aber nur wegen der gemeinsamkeit des frauengesangs und harter gitarren ständig diesen einfallslosen vergleich zu hören, nervt irgendwann. das ließe sich auch nicht mit arc enemy ausgleichen, also versucht es gar nicht erst!
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
wenn sich von der musik leben läßt.
Live/Resident History
zieh dir die konzert-chronik auf www.unloved.de rein! ;-)
Robert Jakschütz
von Sly Dogs am Sonntag, 16.10.2011
Rockige Grüsse aus Wien!
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