Kontakt
Mitglieder/Line-Up
Bio
Begonnen wie so vieles als Projekt gegen die Längen der Existenz, als Fels des Ausdrucks für Geister deren Stimme unverstärkt im Rauschen des Stromes scheinbar nicht wahrgenommen wird, wurde die Gruppe „The Stories“ 2004 aus dem Moment heraus geboren. Nach Ihrem 2008er Debüt „Scapegoat Ballet“ stehen die vier Kapitel des Buches, die vier Pfeiler des Hauses, die vier Charaktere eines Milieus, „The Stories“ bereit, um im April 2011 ihr neues Werk „Vainforest“ zu veröffentlichen.
Seit nunmehr 7 Jahren zielt die Band darauf ab, ihre Spielart des Rock durch neue Stilmittel zu erweitern, sich selbst als Musiker zu bewähren, ihre eigenen Interessen, Erfahrungen und kulturellen Einflüsse in ihren Lieder zu kanalisieren. Band-interne Meilensteine, wie der zweite Platz im Südfinale des Emergenza-contests und einer Vielzahl von Konzerten und Radioauftritten deutschlandweit ergaben immer wieder positives Feedback und Ansporn zu neuen Vorhaben. In den zwei Jahren nach der ersten Veröffentlichung wurde getourt, gespielt, geschwitzt, getüftelt und gearbeitet, um den Menschen ein neues, einnehmendes Stück Musik zu präsentieren.
Ein Rückblick auf die Gefühlslandschaft der persönlichen und generellen Jugend ist es geworden; von der Natur des Dagegenseins, vom Protest, von Resignation und erwartungsloser Sinnlosigkeit wird gesprochen. Geschichten über eine Welt, die wahrgenommen wird als eine die droht, immer kleiner zu werden. Trotz harmonischer, positiver Momente bleibt im Hörverlauf immer eine latent melancholische Stimmung präsent. Die Sprache ist nicht immer das was sie zu sein scheint. Sie ist an manchen Stellen kryptisch, gebrochen, doppeldeutig. Ein Spiegel von Sprachlosigkeit im Angesicht des sporadisch auftretenden Anflugs von Überforderung im modernen Sein.
11 Lieder, fast schon anachronistisch in Polycarbonat gepresst und mit Aluminium überzogen, als ein Palimpsest der Moderne, eine Reminiszenz an die fruchtbaren, einfachen Tage, als noch tonale Milch und akustischer Honig für alle Beteiligten flossen, im Land der fetten Kühe, gesegneten Bauern und einflussreichen Milchmänner.
Lieder voller Wucht und Bestimmtheit, von Wut, Frust, Schmerz und dem Ende der Kindheit, zögerlicher Eleganz an manchen Stellen, jugendlicher Arroganz an anderen, und dem Wissen darüber, was folgen kann, wenn Verwirrung keine adäquate Klärung erfährt. Ein Wald, ein Steinerner aus weißen Statuen, der Symbol für Stillstand, den Moment, die Ewigkeit und die Kunst als Gefühlsspeicher und wichtiges Medium der Erkenntnis ist, ziert dementsprechend das Cover und führt auf die Spur, die auch im Titel widerhallt.
Es bleibt aber trotz allen Interpretationsspielraumes letztendlich ebenso die Möglichkeit, die Musik einfach Musik sein zu lassen. Das Album "Vainforest" dient dann konsequent wie auch kontrastiv zu einigen seiner benutzten Themen als hervorragende Ablenkung von eben diesen Situationen, sowie da als Stimmungsmacher, wo man es als Stimmungsbild betrachten könnte. Aber mal ehrlich, man sollte es gehört haben um es zu verstehen. Und das gilt für den Text wie für das Album.
Releases
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
2004 würde die Band in einem Proberaum/Kellerloch gegründet.
2008 gab es eine Umbesetzung am Schlagzeug aufgrund persönlicher Differenzen und die Band zog in einen neueren noch viel schöneren Proberaum/Kellerloch um.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Das Besondere ist vielleicht, das jedes Bandmitglied verschiedene Einflüsse mitbringt. Das macht möglicherweise eine gewisse Vielfalt aus die sich in der Musik niederschlägt.
Welche Liveclubs könnt ihr aus Musikersicht empfehlen? Warum?
Wir haben eine sehr gute Erfahrung mit dem Stemwede Open Air gemacht. Zwar kein Club aber dafür ein sehr gut besuchtes und hervorragend organisiertes Festival. Hier werden Musik und vor allem die Bands sehr ernst genommen.
Wo und wann habt ihr euren besten Gig gespielt?
Das ist immer schwierig zu sagen. Wir hatten oft Konzerte bei denen wir uns auf der Bühne schlecht gehört haben ergo also schlecht gespielt haben, aber trotzdem sehr gut vom Publikum angenommen worden sind.
Genau umgekehrt hatten wir auch Konzerte wo wir sehr zufrieden mit uns waren, die Leute aber nicht so wirklich Lust drauf hatten.
Wo und wann ging alles total schief?
Kleines Festival bei uns in der Provinz, sehr sehr lange her.
Kurz vorher hat sich unser damaliger Schlagzeuger den Arm gebrochen also mit Aushilfsschlagzeuger aufgetreten.
Fazit: Schlechter Bühnensound und ein mieser Slot ganz am Anfang gipfelten letztendlich im schlechtesten „boys of summer“ Cover aller Zeiten…
Auf welchen Internetplattformen seid ihr sonst noch vertreten? Welche nutzt ihr bevorzugt und warum?
www.thestories.bandcamp.com
www.myspace.com/thefastrockstories
Wir nutzen eigentlich diese beiden und regioactive sehr regelmäßig. Jede Plattform hat so ihre Vorzüge.
Live/Resident History
demächst: vainforest tour 2011
05.05.2011 backstage, münchen
19.05.2011 sage club, berlin
20.05.2011 beatlemania, hamburg
21.05.2011 nachtleben, frankfurt
23.05.2011 keller club, stuttgart
24.05.2011 blue shell, köln
history u.A.:
clubs:
sage club berlin
magnet club berlin
grüner jäger hamburg
backstage münchen
monofaktur münchen
beteigeuze ulm
kantine augsburg
arena wien
chemnitz
erfurt
cottbus
festivals:
open ohr festival mainz 2010
hammerrock open air weilheim 2008
gravel pit open air günzach 2008
stemwede open air 2008
Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Inhalt. Hier kannst du einen schreiben: