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Let's get Lost!
...als Psychose bezeichnet man eine schwere psychische Störung, die mit einem zeitweiligen weitgehenden Verlust des Realitätsbezugs einhergeht. Für Woody, Sänger der Surf-Punk-Psychose The C-Types ist das noch die freundlichste aller erdenklichen Umschreibungen. Nach Beteuerungen seines Produzenten Zwei Pferde ist Woody “zu absolut gar nichts in den Lage!”. Dass der Kassengestell-bebrillte Super-Nerd eine ABM zum Krankenwagenfahrer mit Zertifikat durchlebt hat, lässt laut zwei Pferde “am System zweifeln” – und “bloß nicht krank werden!” Und überhaupt sind The C-Types, ganz genau wie ihr Sänger, in jeder nur erdenklichen Hinsicht drittklassig. (Als ob das nicht schon immer das Anliegen gewesen wäre: Von Dean zu Donna. Von God zu God damn!) ...der Schmutz unter arschlangen Fingernägeln lässt sich aber einfach nicht hin-schminken. Den holt man sich wie einen Infekt!
The Maximum Rock’n’Roll-Amerika urteilte über die letzten Verwehungen aus dem Hazelwood-Horst (Mardi Gras.bb, The Great Bertholinis, King Khan, Daniel Johnston...): “Der Sound auf den Amerika seit 30 Jahren wartet und zu dem US-amerikanischen Studios ganz offensichtlich nicht in der Lage sind...” An Schlagwerk und Mariachi-Trompete seziert schon wieder die halbe Mardi Gras.bb-Posse den NO-DAMN-GROOVE, an der Orgel legen Zwei Pferde (Du Weißt Schon Wer!) zum allerersten mal höchstselbst Hand an (piep-piep!!!), nur überschüttet von den enormen Reflexionen der Bauhaus-Brille des ...-kadenten Protagonisten und Krankenwagen-Chauffeurs ohne Mündigkeits-Nachweis und mit bürgerlichem Namen SPECHT (no Joke!). Es ist ein wahrer Wahnsinn, wie von Zeitgeist-Postillen ungeachtet das Teuto-Virus in das La-Holly-Forst einschlägt. “Malcolm in the Middle, Goose on the Loose, Born in the Bayou...” Fenster-Offen-2010 riecht im LA-Mustang neuerdings nach hessischer Haselnuss (zwischen Westkreuz unter Pinien und Wir-Sind-Pflugharfen) und knallt im Holly-Land – .., BOOAH!!! ....und keiner kriegt’s mit!!! pfffft
Dusch! Dusch! Bang! ...mit einem Tangotrash-Spektakel der anderen Art spielen THE C-TYPES den Teufel an die Wand. “Devil on 45” titelt nicht von ungefähr das im Winter auf dem Frankfurter Platten-Horst erscheinende Langspieldebüt der C-Typen. Ein kurzes Nicken und los knattert das Schlagwerk, verbissen im Twang der Gitarren, untermauert von fundamentalem Groove, der keine Gefangenen macht. Spektakel, Spektakel, Spektakel!!! Irgendwo im Pentagramm zwischen Dick Dale, B-52’s, Ramones, Jonathan Richman und dem ewigen Referenten Beat-Man, dort, wo der blanke Wahnsinn wohnt, wirbeln The C-Tyes den Staub auf, der sich in die Hirnrinden frisst. Wer da nicht zuckt, ist tot oder anders.
Live/Resident History
In the past with Tito & Tarantula, Mardi Gras BB, Bambi Molesters, Bonaparte, Nervous Nellie...
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