Der Autor

Michael H. Schmidt

Michael H. Schmidt Redaktion, Heidelberg

40 Jahre, aus Heidelberg

würdigung einer radikalen künstlerin Yoko Ono feiert am 18. Februar 2013 ihren 80. Geburtstag

Eine Festschrift für Yoko Ono ist ein reichlich undankbares Unterfangen, schrillen doch bei den meisten bereits bei der bloßen Erwähnung ihres Namens die Alarmglocken, gehen sämtliche Reflexe unwillkürlich auf Abwehr. Die Frau hat die Beatles zerstört, sie hat aus John Lennon einen peinlichen Hippie-Messias gemacht, sie geht mit dem Andenken der Fab Four und jenem von Lennon fahrlässig um und überhaupt: die Frau ist eitel, selbstverliebt und geltungssüchtig. Bei allem Streit um die Beatles und Lennon droht Onos Bedeutung als Avantgarde-Künstlerin in Vergessenheit zu geraten, obwohl darin ihr eigentliches Vermächtnis besteht. mehr...

veröffentlicht am 17.02.2013 | von Michael H. Schmidt

man wollte es mal auf deutsch probieren NENA: Vor 30 Jahren erschien das Debütalbum "Nena"

Dieses Jahr wird Nenas Debütalbum 30 Jahre alt. Veröffentlicht wurde es am 14. Januar 1983. Eine willkommene Gelegenheit, diese Platte nochmal aufzulegen und mit dem Abstand der vielen Jahre erneut hinzuhören. mehr...

veröffentlicht am 14.01.2013 | von Michael H. Schmidt

ein ganz besonderer liederabend Konzertbericht: Jane Birkin bei Enjoy Jazz in der Heidelberger Stadthalle

Gainsbourg reloaded - Jane Birkin präsentiert die Chansons des Enfant terrible in neuem Gewand, mit doppeltem Boden und ohne kitschigen Nostalgiefaktor. In der Heidelberger Stadthalle sollte die Weltpremiere stattfinden. mehr...

veröffentlicht am 25.10.2011 | von Michael H. Schmidt

warten und scheitern Kevin Rowland & Dexys Midnight Runners: Teil 3

In jenen zwei Jahren vermeintlichen Nichtstuns vergnügte sich die Band mit diversen Zerwürfnissen und akribischen Fritzeleien am Material. Kevin Rowland, unzufrieden, missverstanden und enttäuscht über seinen 15-Min.-Erfolg mit "Too-Rye-Ay" und vor allem mit "Come On Eileen", und immer noch manisch auf der Suche nach der perfekten Bandkonstellation und dem definitiven Sound, saß auf den Kompositionen wie ein Drache. "Don't Stand Me Down" sollte der Erweckungspunkt werden, an dem die DMR zur eigentlichen Form finden. mehr...

veröffentlicht am 13.04.2009 | von Michael H. Schmidt

the only way to change things Kevin Rowland & Dexys Midnight Runners: Teil 2

Es war jenes Jahr, das später gemeinhin als der Popsommer 1982 in Erinnerung gerufen werden sollte. Eine kurze aber lange nachhallende Phase der Musikgeschichte, in der wiedermal alles möglich war, es keine Berührungsängste vor Pomp, Kitsch und großen Gesten gab. Die Wiederkehr des romantischen Gefühls. Nach Punk also noch einmal alles auf Reset. Dicht an dicht drängelten sich im Jahre 1982 junge, frische Musiker mit Ideen und Visionen am Thron der Popgeschichte. mehr...

veröffentlicht am 12.04.2009 | von Michael H. Schmidt

aus den tiefsten tiefen des jungen weißen seelenlebens Kevin Rowland & Dexys Midnight Runners: Teil 1

Die bohrenden, von Schmerz und Liebesleid durchtränkten Lieder von Kevin Rowland respektive Dexys Midnight Runners legten in den 1980er Jahren auf drei Longplayern eindrucksvoll Zeugnis davon ab, wie es sich anfühlt, wenn Weltschmerz, Liebespein, Tradition, Moderne, Kunst, Kommerz und Showmanship auf die Spieldauer einer Langspielplatte, einer Single, eines Konzertes konzentriert werden und hernach völlig eigene Richtungen einschlagen. mehr...

veröffentlicht am 11.04.2009 | von Michael H. Schmidt
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