zunehmend besser DragStrip, Arya und Lunatic Mortis live im Planet Subotnik

Paul Holstein, Fotos: Nina Schober. Veröffentlicht am Samstag, 9. Januar 2010
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DragStrip (live in Hamburg2009)

Mit leider sehr wenig Publikum am Anfang wurde gegen Ende das Subotnik in Hamburg immer gefüllter und das Publikum konnte den Klängen von Lunatic Mortis, Arya und DragStrip lauschen. Draußen verregnet, wurde es drinnen immer wärmer.


Arya (live in Hamburg 2009)
Foto: Nina Schober
Passend zum Thema war der Abend schön verregnet, was leider auch das Publikum bis in die späten Abendstunden zu Hause festhielt, so dass Lunatic Mortis als erster Auftritt des Abends ihren ruhigen Gothik vor ausgewählter Hörerschaft feilboten. Schon besser besucht fing dann Arya gegen 22.30 mit Luz de Corazon an, das zweite Stück, Victoria, war zwar auf deutsch, aber leider auch noch nicht so recht zu verstehen, da der Mischer erst bei Oceans Area und Atlantica den Sound in den Griff bekam. Arya ist mit dem operettenhaften Bombastmetal eben doch besser für große Bühnen als für das Subotnik geeignet. Die Stimmung war jedenfalls bestens und die Sängerin Christina Sprenger hatte das Publikum auch durch ihr Besuche mittendrin voll im Griff. Die Songs waren eine gute Mischung aus bekanntem englischen und neuerem deutschen Textgut. Highlight war Die Gier mit gekonnter Vampireinlage und echtem Biss, da rieb sich mancher Zuhörer nachher noch verwundert den Hals. Mit Warrior kam das furiose Finale mit einem unglaublich lang gehaltenen sauberen Schlusston. Und die mittlerweile angeschwollene Zuhörerschaft wurde mit der Zugabe Magic Bridge, einem schmusigen 6/8-Takt, aus dem Auftritt geleitet.

Den Schluss des Triples machten dann die Boostrocker Drag Strip mit bekannt oppulenter Bühnenshow und hartem Beat, der an eine Mischung aus BossHoss und Rage Against the Maschine erinnerte. Der Saal war mittlerweile gut gefüllt, und alle rockten mit, als Mr. Kross mit fetter Elvis-Tolle und fieser Sonnenbrille die ersten Vocals schmetterte. Mit seinem Wechsel von hart zu zart hatte er das Publikum voll im Griff, und wie schon die Vorsängerin stürzte auch er sich ohne Rücksicht auf Verluste (weder bei sich noch den Zuschauern) ins Publikum, was das Zeug hielt. Und als dann auch noch die Tolle fiel, war keiner mehr zu halten. Alte Fans wurden bestätigt und neue hinzugewonnen.

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