liebevoller schwedischer indiepop
Hello Saferide live im Magnet Club in Berlin
Review/Bericht vom 29.09.2009 | Autor: Daniel Voigt
Tags: Hello Saferide
Review/Bericht vom 29.09.2009 | Autor: Daniel Voigt
Tags: Hello Saferide
Früher war die österreichische Journalistin Annika Norlin eher Bühnenscheu, heute steht sie mit ihrer schwedischen Band Hello Sferide fast täglich auf der Bühne. So auch am Donnerstag in Berlin, wo die Band einen völlig sorglosen und entspannten Auftritt hinlegte.
Das lag vor allem an der sympathischen und charismatischen Ausstrahlung der einzelnen Mitglieder und an der fröhlichen, warmen und harmonischen Musik, die Hello Saferide hier mit freudestrahlenden Augen präsentierten. So zum Beispiel, wenn Sängerin Annika Norlin zusammen mit Andrea Kellerman und Andreas Mattsson im Duett sang und sie die Beiden in ihren jeweiligen Solo-Parts forschend beobachtete. Wenn sich Schlagzeuger und Bassist immer wieder glückliche Blicke austauschten oder der Bassist mehrmals fröhlich mit Andrea Kellerman umher tanzte. Dann spürte man und übertrug sich diese wohlige Atmosphäre, die scheinbar zwischen den einzelnen Mitgliedern der Band herrscht und auch die Songs wie 2008, Anna oder aber I Wonder Who Is Like This One beherrscht, auch auf das Publikum.Es war ein Konzert der leisen Töne, wo es besonders auf die kleinen Gesten ankam und nicht auf Krawall und Remmidemmi. Die Ansagen waren wohl überlegt, die Poserei wenig, die Blicke zwischen der Band und die Stimmung dafür umso intensiver. Oder, um es besser zu sagen: Beim Konzert von Hello Saferide konnte man liebevollen, schwedischen Pop zum Genießen erleben. Skandinavische Bands können das einfach – wundervoll!
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