"Battletime" hieß es auf der Re:SOULution Block Party rund um das Haus der Jugend in Heidelberg. Zum Wettkampf in den HipHop-Disziplinen Freestyle-Rap, Breakdance und Tags, reisten viele Schlachtenbummler aus allen Himmelsrichtungen der Republik an. Bewertet wurden die Aktivisten dabei von einer gestandenen Jury um Vorreiter wie Cora E, Lil' Rock und Scotty76.

Block Party13Re:SOULution Block Party in Heidelberg
Foto: Haubner Fotografie
Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich bereits am frühen Nachmittag die ersten HipHopper um das Haus der Jugend, um den DJ-Sets von Plasticman und Cut X zu lauschen und dabei die Außenfassade des Jugendtreffs mit farbenfrohen Graffitis neu zu gestalten. Das geschichtsträchtige Haus war schon immer eine wichtige Plattform des Austauschs, kamen doch hier schon vor etlichen Jahren die deutschen Wegbereiter der HipHop-Kultur zusammen und feierten Jams mit den Stieber Twins, Gee One, Torch, Scotty und Konsorten. Am frühen Abend begann dann der Vorentscheid zum Freestyle-Battle, bei der sich die sieben besten MCs aus einer Großzahl an Freestyle-Reimern absetzen und somit in die Finalrunde des eigentlichen Rap-Battles einziehen konnten. Dort wartete dann schon Chillbert, der als einziger Rapper eine Wildcard hatte – die hatte er sich durch zahlreiche Siege auf vorangegangenen Contests verdient. Neben Emex von Freakshit-Entertainment oblag es mir als Leiter des Ressorts Rap/HipHop bei regioactive.de und Deutschlands bekanntestem weiblichen MC, Cora E, als Jury über das Weiterkommen zu entscheiden.

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Zeitgleich begann auch das Duell um die stilvollsten Tags, bei der Graffitikünstler lediglich mit einem Edding bewaffnet vorgegebene Wörter zu malen hatten. Auch hier galt: Kreativität setzt sich durch. Wie es sich auf einem Jam gehört, wurde natürlich auch getanzt. Vor den Augen der Southside Rocker Scotty und Lil Rock machten sich die zahlreichen B-Boys ebenfalls im harten Wettkampf verdient. Die Zwischenzeiten wurden durch Auftritte verschiedenster Künstler verkürzt.

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Am Ende einer unterhaltsamen Auseinandersetzung mit improvisierten Reimen wurde Schmizzock zum verdienten Sieger des Rap-Battles gekürt. Die größte Ausdauer und das innovativste Reichtum an Styles unter den B-Boys und B-Girls hatte sich der Tänzer Tomek von der Crew True Rockin Soul aus Mannheim bewahrt, womit er im Finale des Breakdance-Battles noch einmal richtig auftrumpfte.

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Im Anschluss an die durchwegs gelungene Block Party im neu besprühten Haus der Jugend luden die Veranstalter und Moderatoren Mitchman und AD noch zur Aftershow-Party in den Heidelberger Schwimmbad-Musik-Club ein, wo der ereignisreiche Jam-Tag mit Rap-Classics und einem Video-Mix gebührend ausgeläutet wurde. 

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Andreas Margara / Fotos: Haubner Fotografie

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