sie leben den metal

Taletellers: Harte Sounds aus Saarbrücken

Portrait vom 03.02.2009 | Autor: Holger Nassenstein

Tags: Taletellers  

Steiler Aufstieg im Gange: Im Mai 2008 unterschrieben Taletellers einen Plattenvertrag beim Kölner Label "Hammersound" (u.a. Bonifide, Five Fifteen) und einen weltweiten Publishing-Deal bei einem Hamburger Musikverlag. Das Debütalbum "Detonator" erschien im September 2008, eine Tour mit Grave Digger markierte den vorläufig letzten Höhepunkt der Bandkarriere.

Taletellers© Taletellers
Taletellers gründeten sich Ende 2005. Alan Costa (Gitarre, Gesang), Stefan Kuhn (Lead-Gitarre), Pascal Louis (Bass) und Ben Graf (Drums) gingen schon im März 2006 erstmals ins Studio legten eine EP vor, The Missiles of Mercy, die sofort sehr gute Kritiken in den Rock- und Metal-Magazinen bekam. Auf dieser EP ist auch schon die erste Version des (mittlerweile schon legendären) Bandklassikers Bad Motherfucker vertreten, der sich für mehrere Monate in diversen Charts ganz oben halten konnte. Noch während sie mit ihrem frühen Material durch die Underground-Clubs tourten, fingen die Musiker aus Saarbrücken im Frühjahr 2007 wieder damit an, neue Songs zu schreiben. Der Anfang der Arbeiten am Debütalbum war gemacht.

Jetzt perfektionierte die Band ihren Sound: Eine größere Dosis Thrash und Metal mischte sich ab sofort mit ihrem rohen 1980er Hard-Rock-Sound. Die Einflüsse von prägenden Acts wie Turbonegro, Megadeth, Metallica, W.A.S.P., Danko Jones und Iron Maiden wurden deutlich, aber auch eigenwillig eingearbeitet. Das Ergebnis: Der Sound der Taletellers verbindet die wirklich arschtretenden Elemente des Thrash Metal, des 80er-Jahre Heavy Metal und des Rock'n'Roll zu einem wirklich eigenen Stil.

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Es kam aber, wie es vielleicht kommen musste – man kennt es von vielen anderen Bands: In der Hochphase der Motivation und Arbeitsintensität verlässt Drummer Ben Graf die Gruppe. Doch mit Sebastian Berg finden die Taletellers schnell wieder Ersatz. Mit ihm konnte es weitergehen, was im Oktober 2007 zum zweiten Studioaufenthalt der frisch umformierten Combo führte. In Illingen wurden die 10 neuen Songs eingespielt und damit der Grundstein gelegt für den Label-Deal und spannende Touren wie jene mit Grave Digger. Nicht nur das: Als Cover-Designer für Detonator gewann man Mark Wilkinson (Judas Priest, Megadeth, Led Zeppelin u.v.m.). Eine Sahnehäubchen auf die harte Scheibe!

Heute darf man sich sicher sein: Da wird noch einiges mehr passieren – und man kann es der Band nur wünschen!

Holger Nassenstein

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