aufgelegt 06:2008

Neue Alben von Blickfeld, Rafiki, Lingua Loca, Melvins, Braille u.a.

CD-Review vom 10.06.2008
Autor: regioactive.de
Tags: aufgelegt   Melvins   Blickfeld   Lingua Loca   The Amber Light   Mono & Nikitaman   Braille   Rafiki  

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"Der Raum ist stockfinster, doch er atmet die Energie hunderter gespannter und glücklicher Menschen." Lingua Loca haben Live-Atmosphäre eingefangen. Sie beeindrucken damit aufs Schärfste und wir nennen "Live" unser Album des Sommers. Die Melvins verwirren, aber ob Doom, Punk, Rock oder einfach unbestimmbarer Krach, es vereinigt sich alles zu ihrem typischen Stil. Mono & Nikitamann schlagen Alarm, The Amber Light die ruhigeren Töne. Braille schwingt sich in Rapliga eins und Rafiki bremsen immer noch nicht für Bosse.

Lingua Loca – Live | Chaos

aufgelegt 06:2008 (Foto: Lingua Loca)
aufgelegt 06:2008 (Foto: Lingua Loca)
"Der Bass dröhnt, der Raum ist stockfinster, doch er atmet die positive Energie hunderter gespannter und glücklicher Menschen. Hinter der Bühne: Zehn Musiker; ein letzter intensiver Moement der Ruhe." Und tatsächlich, denn nachdem man gerade angefangen hat, sich diesen Begleittext zu Lingua Locas Album Live anzuhören, geht es mit dem Opener Jump schon gleich mit Volldampf los. Die zehnköpfige HipHop-Formation aus Tübingen setzt mit ihrem Live-Album eigentlich alles auf eine Karte. Bisher hatten sie eine EP produziert. Es war ihr erster Wurf und beinhaltete mit Summertime schon einen der Tracks, die auch auf Live zu den Highlights zählen. Üblicherweise wäre nun das Studioalbum in voller Länge an der Reihe gewesen, doch Lingua Loca haben erkannt, was ihren Reiz ausmacht und sind das Risiko eingegangen, eine Live-Produktion zu stemmen. Hier kann viel mehr schiefgehen, als bei der heimeligen Arbeit im Studio, erst Recht bei einer derart großen Besetzung wie bei dieser Gruppe: Erstens kann man einfach schlecht spielen. Alle. Oder einer, das berühmte "schwächste Glied". Zweitens kann der Sound zur Enttäuschung werden. Drittens kann es sein, dass die Atmosphäre auf dem Weg von der Bühne hinab, durch die Kabel und das Mischpult, durch die Hände des Sound-Engineers und nach weiteren zahlreichen Umwegen schließlich auf die CD, vollständig verloren geht.  [Unten weiterlesen ...]


Lingua Loca - "Live"
Lingua Loca - "Live"
© Chaos
Doch Lingua Loca dürfen sich bestätigt sehen, dieses Risiko eingegangen zu sein. Nichts von all solchen Befürchtungen ist eingetreten. Die zehn Jungs verwandelten den Konzertsaal des Tübinger Kulturzentrums Sudhaus im Januar 2008 in einen brodelnden Hexenkessel, in dem sich mehr als 800 begeisterte Zuhörer eingefunden hatten. Sie haben die Menge im Griff. Sie haben sich im Griff, spielen ein tadelloses Set. Frische Beats, extra für Live aufbereitete Arrangements, zackige Bläser, greifende Grooves und stilvolle Gitarren: Großer Druck, spielerische Vielfalt und Vermögen der Instrumental-Sektion tragen die MCs, die selbst wiederum durch ihre abwechslungsreiche Wortgewandheit begeistern. Und der Hörer des fertigen Live-Albums kann dies nachvollziehen, Band und MCs erwischen ihn auch vor der heimischen Box. Man ist vom ersten Song an mittendrin im Geschehen. Und sollte jemandem der visuelle Eindruck des Geschehens fehlen, auch daran haben die Locas gedacht: Fünf Tracks finden sich mit Bild und Ton auf der zweiten Scheibe, der beiliegenden DVD. Auf der CD sind es insgesamt 17 Tracks, die das Live-Erlebnis nachfühlen lassen. Anspieltipp: Durchhören. Wenn es schnell gehen muss: Zeit zurück, die etwas einfühlsamere Seite dieser Musiker, die unter anderem schon als Vorband von Torch und Toni L unterwegs waren. Summertime, um mit ihnen gemeinsam Party zu machen. Wann sonst, wenn nicht diesen Sommer?

Wertung: +++++ (Markus Biedermann)

 

Melvins – Nude With Boots | Ipecac Recordings/Southern Records

Melvins - "Nacked With Boots"
Melvins - "Nacked With Boots"
© Ipecac Recordings
Ein kleiner böser Hund Marke "Teppichratte", dazu eine rote Couch und eine ebenfalls rote Tapete: Die Melvins sorgen für Verwirrung. Warum sie ihre neue Platte Nude With Boots so bebildert haben, kann wohl nur durch Genußgüter-Konsum erklärt werden. Aber immerhin handelt es sich hier um die Melvins, deren Sänger King Buzzo bestimmt auch das Vorbild für den guten alten Sideshow Bob war. Der nun aktuellen Nachfolger des letzten Albums (A) Senile Animal wurde wieder mit Big Business-Duo Jared Warren und Coady Willis aufgenommen, die schon auf der zugehörigen Tournee als Vorband spielte, um danach dann Abend für Abend mit den Melvins selbst als Bandmitglieder weiterzurocken. Das nennt man Einsatz. Das neue Album spielt nun wieder in allen Genres mit, in denen die Melvins sonst auch zu finden sind: Ob Doom, Punk, Rock oder einfach unbestimmbarer Krach, es vereinigt sich alles zum typischen Melvins-Stil. Dabei sind sie im Vergleich zum Vorgänger größtenteils einen Hauch langsamer und noch stärker in Richtung Groove gegangen. Den Anfang machen auf diese Art kurz und knackig The Kicking Machine und Billy Fish, die dann vom Siebenminüter Dog Island abgelöst werden, der sich langsam in einem Schlagzeugsolo verliert. Daraufhin gibt es rein instrumental etwas auf die Ohren, wobei Dies Iraea auch gut zu einem Horrofilm-Soundtrack gepasst hätte.

Melvins
Melvins
© Ipecac Recordings
Mit dem titelgebendem Nude With Boots ist sogar ein Single-Kandidat auf der Platte, so seltsam das bei dieser Band auch klingen mag. Hier geht das Riff einfach direkt in die Ohren. The Savage Hippy läutet dann, mit schleppendem Schlagzeug, schon das Ende der Platte ein. Überhaupt fällt an jeder Ecke das Schlagzeug auf, bei dem die beiden Big Businesser ihre Hand im Spiel hatten. Noch einen Gang runter und weiter in Richtung Noise treibt es daraufhin It Tastes Better Than The Truth, das wohl nur als überlanges Outro angesehen werden kann. Dabei ist das schlechthin Programm: Anderen Bands würde man hier Ideenlosigkeit unterstellen, bei den Melvins gehört sowas einfach dazu. Als Gesamteindruck bleibt: eine solide Platte im Melvins-Kosmos, die zwar nicht mehr so stark nach vorn prescht wie (A) Senile Animal, aber doch zum Kopfnicken verführt. Für Fans eine solide Veröffentlichung, für Neueinsteiger gibt der Vorgänger aber wahrscheinlich mehr her. Stellt sich nur noch die Frage, wer den Hund so verärgert hat.

Wertung: +++ (Stefan Berndt)

 

Mono & Nikitaman – Ausser Kontrolle | Rootdown (Soulfood Music)

Mono & Nikitaman - "Ausser Kontrolle"
Mono & Nikitaman - "Ausser Kontrolle"
© Soulfood
Mono & Nikitamann schlagen Alarm und das nicht nur zum frohlockenden Hit The Road Jack-Gebläse auf der gleichnamigen Single. Mit ihrem dritten Album Ausser Kontrolle und ihrem unkonventionellen Indie-Reggae in deutscher Sprache, fahren sie weiter auf der Überholspur und zählen längst zu den wichtigsten Interpreten der hiesigen Reggae-Szene. Schnelle Riddims versetzen die Beiden mit noch schneller gereimten Versen und verarbeiten dabei nicht nur den gewohnten 08/15-Einheitsbrei, sondern verstehen es, eine durchaus Politik-kritische Haltung zu beziehen. Eine Welt nach Mono & Nikitamans Denkmuster (Das Alles) knüpft sich direkt an König Reisers idealistisches Deutschland an. Hol’s Dir oder Digge Digge gehen – wie der überwiegende Teil der Tunes – steil nach vorn und inkludieren erhöhtes Abfeierpotential. Musik zum abzappeln, die perfekt auf die viel tourenden Live-Rocker aus Linz zugeschnitten ist. Mit Nosliw (Tut Mir Leid) aus dem hauseigenen Rootdown-Camp und der österreichisch-russischen Balkan-Ska-Combo Russkaja, befinden sich zudem vielversprechende Feature-Gäste auf der Scheibe. Der "Good-Vibration"-Sound von Mono & Nikitaman variiert mit experimentellen Elementen und fließendem Sprechgesang auf eine Reggae-Dancehall-Basis, ohne sich dabei selbst zu limitieren. Abwechslungsreich wirkt sich besonders das ausgewogene Wechselspiel des Duos aus. Ein durchweg positives Album, das live mit Sicherheit noch viel mehr Spaß macht.

Wertung: +++ (Andreas Margara)

 

The Amber Light – Play | Superball Music

The Amber Light - "Play"
The Amber Light - "Play"
© Superball Music
The Amber Light aus Wiesbaden waren als Vorband von Wir Sind Helden schon der absolute Hammer. Schnell war der Hauptact vergessen und nur der Moment war wichtig. Diese Live-Dynamik und die starken Bassläufe packten The Amber Light im Studio auf ihr zweites Album Play. Das Songwriting lässt keine Wünsche offen: die Melodien sind eingängig und komplex zugleich, hervorragende Arrangements und zarte Klavierklänge stehen neben verzerrten Gitarren. Die perfekte Mischung aus Indie-Rock und Pop (was eventuell auch ein wenig dem Produzentenduo Jean-Michel Tourette von Wir Sind Helden und Jens Nickel von Automat liegt). Doch vor allem ihr Zusammenspiel (das Album wurde zum größten Teil live eingespielt) und ein besonderes Gespür für Dynamik und Melodien machen diese Band und dieses Album zu etwas ganz Besonderem. Die zwölf Songs gleichen sich in keinster Weise. In jedem entdeckt man eine neue Welt, in die man eintauchen möchte. Das Album beginnt stark mit kraftvollen Songs und wird dann immer ruhiger, bis es schließlich ganz still und leise endet. Auffallend ist vor allem der Song Waste, der durch seinen eingängigen Refrain und seine Gitarrenriffs überzeugt. Der Titelsong des Albums lässt aufgrund der eingesetzten Synthesizer-Sounds eine kleine 80er-Assoziation aufkommen, die zum Chorus hin schnell wieder verworfen wird. Schlagzeug und Gitarrenriff verhindern ein schnelles Abdriften in die dunklen Gefilde der Popmusikgeschichte. Das düstere No Love Lost bildet mit Streicher-Sounds, die sich vorwiegend im dissonanten Bereich bewegen, und zusammen mit den verschiedensten Synthie-Sounds den Vorboten auf And Then It Stopped Raining, ein ruhiger Song, der alles andere als balladesk ist, mit akustischer Gitarre und Klavier begleitet. Vergleiche mit Placebo beschreiben sicherlich die Qualität der Musik von The Amber Light, treffen aber nicht hundertprozentig das Genre, in dem sich die Jungs bewegen. Überhaupt fällt eine Kategorisierung hier schwer. Allerdings sicherlich etwas für Freunde von Bloc Party, Placebo, Oceansize, …And You Will Know Us By The Trail Of Dead und Dredg.

Wertung: ++++ (Sarina Pfiffi)

 

Braille – The IV Edition | Fat City

Braille - "The IV Edition"
Braille – "The IV Edition"
© Fat City
Braille ist Teil der Lightheaded-Crew und stammt aus dem direkten Umfeld von Ohmega Watts und Theory Hazit, mit denen wir ihn letztes Jahr schon live auf dem Enjoy Jazz Festival erspäht haben. Nun ist sein viertes Album – mit dem passenden Titel The IV Edition – endlich fertig und es brodelt gewaltig. Einerseits überzeugt Brailles Album durch seinen extrem ambitionierten Rhymestyle und die aussagekräftigen Statements, auf der anderen Seite besticht es durch die produktionstechnische Klasse und Diversität. Neben bekannten amerikanischen Producern wie DJ Spinna, J-Zone und Oh No, hat sich der Mann aus Portland interessanterweise auch Beats der beiden deutschen Shuko (Submission Hold) und Mr.Mar (Double Dose) von den Stieber Twins gepickt. Für Abwechslung ist also reichlich gesorgt. Inhaltlich drehen sich Brailles Texte um sein eigenes Leben, wobei er auf die im Rap oft übliche Standard-Phrasendrescherei verzichtet und seinen christlich motivierten conscious-Einfluss hervorhebt. Highlight der Scheibe markiert der Track The IV, bei dem Produzent Marco Polo tief in die Samplekiste greift, den Philly-Sound von Dexter Wansel neu arrangiert und Braille damit perfekt in Szene setzt. Rob Swift garniert das Ganze noch mit seinen erlesenen Cuts und Scratches. Doch auch auf die im Soul angelehnte und exzentrische Produktion von DJ Spinna, weiß der MC zusammen mit Speech von Arrested Development zu überzeugen. Passend schmiegen sich auch die von Braille aus Freestyle-Texten der Tour zusammengeschusterten Reime auf den Beat von Mr.Mar, der die SP1200 aufs heftigste knacken lässt. Bisher einer der Top-Kandidaten für das beste Rapalbum 2008.

Wertung: ++++ (Andreas Margara)

 

Blickfeld – Aus'm Stand | Artist Station

cover_album_kleiner.jpg
Blickfeld - "Aus'm Stand"
© Blickfeld
Blickfeld sind keine der deutsche Bands, die man in die Kategorie Madsen oder Revolverheld einordnen könnte, sondern sie machen einfach nur frischen, sogar schon melodiösen Punk. Im ersten, selbstbetitelten Song, stellen sie sich klassisch vor: "Hallo, wir sind Blickfeld / keiner hat mit uns gerechnet / jetzt sind wir plötzlich da." Man könnte spontan an ein zu großes Selbstbewusstsein denken. Im zweiten Song reden sie zwar davon, dass sie einfach "nur Musik machen" und "nicht über Geld, Beziehungen oder Krieg" singen, doch das Thema Lebens- und Liebesbeziehungen durchzieht das ganze Album. Aber diesem Widerspruch kann schnell verziehen werden, denn die Texte sind ausgereift und man glaubt dem Sänger seine Zerrissenheit beim Thema Frauen und Liebe. Eine wirkliche Überraschung ist deshalb auch die Ballade Kein Liebeslied. Auf einmal schlagen Blickfeld ruhigere Töne an, sie glänzen mit Herzschmerz-Stimmung und der Wunsch kommt auf, den Sänger in den Arm zu nehmen, um ihm zu sagen, dass alles wieder gut wird! Auch überraschend sind vereinzelte Ska-Elemente oder die weibliche Stimme bei Weg von hier, denn ein Duett hätte man auf dieser Platte am Wenigsten vermutet. Bei so viel ohrwurmverdächtigen Songs klingt das Album schon beinahe kalkuliert, ab und an kann man auch Parallelen zu anderen Deutsch-Punk-Bands feststellen. Aber hier steckt sehr viel Potenzial dahinter: die Lieder sind abwechslungsreich und man kann spätestens nach dem dritten Durchlauf schon die Hälfte der Texte auswendig mitsingen: Mehrmals Hitverdacht!

Wertung: +++ (Dorothee Nickel)

 

Rafiki – Ich bremse nicht für Bosse (EP)

Rafiki - "Ich bremse nicht für Bosse"
Rafiki - "Ich bremse nicht für Bosse"
© Rafiki
Es gibt sie noch, politisch-kritische Texte in Zeiten der Unterhaltungsindustrie. Die fünf Jungs von Rafiki waren nach der Veröffentlichnung ihres zweiten Albums Mit Pauken und Trompeten jetzt wieder im Studio und haben eine neue EP eingespielt. Entstanden sind vier energiegeladene Titel, die keine Blatt vor den Mund nehmen und zum sofort Tanzen einladen. Der erste Titel System ist ein echt "sommerliches Lied", bei dem sich schnelle Rythmen mit langsamen Passagen abwechseln und Posaune und Trompete für eine Melodie sorgen, die sofort ins Ohr geht. Die Botschaft, die hier vermittelt werden soll, wird schon in den ersten Zeilen klar, wenn es heißt: "Es wird getürkt/ Es sind Wahlen", spätestens aber im Refrain: "Denn wir hassen das System/ für manche ist es sehr bequem...viele feiern, viele hungern, viele bescheißen/ doch wundern tut sich eh keine Sau." Korrupte Politiker bekommen hier ebenso ihr Fett weg wie eine in Teilen von Ignoranz gezeichnete Gesellschaft. Im zweiten Song sind die Bosse dran, "reich und dick und arrogant". Der Text lässt keine Zweifel daran, wer hier auf's Korn gnommen wird. Die zweite Nummer ist insgesamt langsamer und softer, dafür wird beim Refrain umso mehr gerockt. Im Titeltrack geht es "auf dem Fahrrad" weiter, mit hohem Tempo und dreckigem Punk. Und der letzte Song Vorbei rechnet mit einer vergangenen Liebe ab: "Es ist vorbei und ich nicht mehr vergiftet/ich bin frei und mein Herz nicht mehr verpflichtet." Alle vier Titel zusammen ergeben eine abwechslungsreiche Mischung reifer Blas- und Tanzmusik, die gleichzeitig zum Nachdenken anregen soll und sich klar und laut zu aktuellen Themen äußert. Feinster Ska-Punk mit Melodie und rockigen Elementen!

Wertung: ++++ (Julia Neuert)

 

 

So werten wir:

+

schnell auf ebay damit, bevor es jemand merkt

++

hier mangelt es an so einigen Ecken und Enden

+++

das kann sich wirklich hören lassen

++++

ein TOP-Album

+++++

das hier kann dir die große Liebe ersetzen

regioactive.de

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Rafiki. Bandfoto 2010
Fr, 06.08.2010, 20:00 Uhr
Location: Böllerbauer, 4680 Haag am Hausruck
mit: RAFIKI
Rafiki. Bandfoto 2010
Sa, 11.09.2010, 20:00 Uhr
Location: Sportplatz, Open Air, 97656 Oberelsbach
mit: RAFIKI
Rafiki. Bandfoto 2010
Sa, 18.09.2010, 20:00 Uhr
Location: Industriehalle, 97638 Mellrichstadt
mit: RAFIKI
Rafiki. Bandfoto 2010
Fr, 22.10.2010, 20:00 Uhr
Location: Big Mama (Miltenberg)
mit: RAFIKI
LL im Training
Sa, 31.07.2010, 20:00 Uhr
Location: Blue Balls Festival, 6000 Luzern
mit: Lingua Loca
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Sa, 07.08.2010, 20:00 Uhr
Location: Lederer (Regensburg)
mit: RAFIKI
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Do, 12.08.2010, 16:00 Uhr
Location: Festplatz Aschaffenburg, 63743 Aschaffenburg
mit: Mono & Nikitaman, Culcha Candela, Samy Deluxe, Jondo, Adjiri Odamentey, Fetsum, Pow Pow Movement
Blickfeld
Sa, 14.08.2010, 21:00 Uhr
Location: freundlich+kompetent (Hamburg)
mit: BLICKFELD
Blickfeld
Fr, 20.08.2010, 20:00 Uhr
Location: Gifhorner Altstadtfest, 38518 Gifhorn
mit: BLICKFELD
LL im Training
Sa, 21.08.2010, 16:00 Uhr
Location: Szolnok, 09876 Szolnok
mit: Lingua Loca
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Sa, 21.08.2010, 23:00 Uhr
Location: Worldmusic Festival, 09876 Szolnok
mit: Lingua Loca
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Di, 24.08.2010, 16:00 Uhr
Location: Festival, 09876 Szolnok
mit: Lingua Loca
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Do, 26.08.2010, 16:00 Uhr
Location: Szin Festival, 6700 Szeged
mit: Lingua Loca
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Fr, 17.09.2010, 20:00 Uhr
Location: Treibhaus (Innsbruck)
mit: Lingua Loca
LL im Training
Sa, 02.10.2010, 20:00 Uhr
Location: Kulturzentrum Tempel (Karlsruhe-Mühlburg)
mit: Lingua Loca
Rafiki. Bandfoto 2010
Sa, 02.10.2010, 20:00 Uhr
Location: Music Club, 96047 Bamberg
mit: RAFIKI
presse_4_web_kleiner.jpg
Sa, 16.10.2010, 21:00 Uhr
Location: JAB, 40210 Düsseldorf
mit: Lingua Loca
presse_4_web_kleiner.jpg
Sa, 23.10.2010, 21:00 Uhr
Location: Herzogkeller, 95444 Bayreuth
mit: Lingua Loca
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