Es geht um Feiern und Frustation, es geht darum für's Wochenende zu leben, die Läutstärkeregler voll aufzudrehen und sich riesig zu fühlen. Seit 1994 spielt die Band jedes Ihrer Konzerte mit soviel Herzblut und Schweiss, als ob es ihr Erstes wäre.
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LOADED by Nina Urban © 2007 |
Das Café Central bot eine optimal düstere Atmosphäre für eine Band wie
Loaded, die an Halloween ihre Show mit einem AC/DC-Riff einläuteten. Gegrölt wurde jedoch nicht "Thunder" sondern "Loaded". Ein zutreffedes Prädikat für den ganzen Abend. Denn sobald die Band die Bühne betreten hatte, entlud sich die Partystimmung auf sehr positive Art und Weise in der Pogo tanzenden Menge. Die dreiköpfige Kombo, die eine sehr abwechslungsreiche Mischung aus Ska, Punk, Oi! und Rock'n'Roll präsentiert, brachte jeden Gast zum Tanzen und zeigte sich der Fan-Community sehr offenherzig und dankbar. Man spürte förmlich die enge Verbundenheit zwischen Band und Publikum – und natürlich St. Pauli. Loaded wissen trotz ihrer sehr beeindruckenden Live-Historie nach wie vor, wo sie herkommen und pflegen ihre Nähe zur Fanbase. [
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Der charismatische Frontman und Bassist, Nick Rothstein, zieht zweifelsohne die meiste Aufmerksamkeit auf sich und reflektiert unmittelbar die der Band entgegen gebrachte Sympathie. Das Programm erstreckte sich über knapp 2 Stunden und wurde mit mehreren Zugaben abgerundet. Gecoverte und neu interpretierte Songs von The Clash, Bob Marley und vielen anderen Stars wechselten sich hierbei mit eigenen Titeln aus der bereits 4 Releases umfassenden Discographie ab, woraus sich eine brisante und geladene Mixtur ergab, die das Café Central zum kochen brachte.
Dirk Brünner
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