Uriko sind aus dem Erzgebirge und machen Popmusik. Das passt nicht zusammen? Denkst du! Die vierköpfige Band schafft es mit leichten Popmelodien, die Hörer zu verzaubern.
Melodie & Rhythmus Dezember 2007
© Frank Grätz Bereits im Jahr 2004 begann die Geschichte von
Uriko, als Martin Urban und Alexander Praedicow laut eigenen Aussagen "permanent in einem kleinen vom Chaos rastloser Kreativität beherrschten Zimmer" verbrachten. Ronny Heinz und Tina Pausch machten die Sache später dann noch komplett. Recht so! Raus gekommen sind wunderbar eingängige Songs, die den sonst für ihren Pop so bekannten Briten in nichts nachstehen.
Nach und nach entwickelten sich so viele Lieder, dass 2004 das erste Album Pa(y)vement enstand, gefolgt von einer EP (Autumn Son) aus dem Jahre 2005. Auf dem aktuellen Album von 2007 mit dem Namen The Punch & Judy Show ist dann auch jenes Lied zu finden, das hier besondere Beachtung finden soll: Old Siren’s Melody.
Old Siren’s Melody besticht in der Unplugged-Version durch seine Langerfeueratmosphäre. Gitarre, Glockenspiel und die Stimme bilden eine Einheit, die zum Träumen anregt. Aber auch ein kleiner Ausflug auf die Homepage der Band lohnt sich. Dort findet sich ein kleiner Ausschnitt des Songs in der – dann doch – "Plugged"-Version, die viel hoffen lässt! Das Schlagzeug geht nach vorne mit einem tanzfreudigen Beat, so dass es kein Fuß schafft, nicht im Takt mit zu wippen! Nur schade, dass das Glockenspiel verschwunden ist.
Sarina Pfiffi
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