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Ehre wem Ehre gebührt. Die beliebteste Musikformation Mannheims spielte in diesem Jahr zum letzten Mal live und das auch noch Open Air im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses. Anlass für das Konzert im neu gestalteten Ehrenhof war das 400-jährige Jubiläum der Stadt Mannheim sowie der 100. Geburtstag der Mannheimer Universität. Nicht umsonst trägt die Band den Namen Söhne Mannheims, denn von Anfang an zeichnete die 14 Mitglieder vor allem eines aus: Ihre Liebe zur Musik aber auch jene - oftmals zu einer maßlosen Überhöhung neigende - zu der Quadratestadt, deren Geburtstag sie nun angemessen zu zelebrieren wussten. Ehrensache war natürlich auch, dass neben den Chartbreakern auch Songs aus dem erst 2008 erscheinenden neuen Album IZ ON nicht fehlen durften.
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Der Kritik an der exzessiven Mannheim-Verehrung treten die Söhne dann aber auch mit konkreten Taten entgegen: Nicht zuletzt mit dem Söhne Mannheims e.V. engagiert sich die Formation für soziale Projekte in Ihrer Heimatstadt. Im Vorfeld des Doppeljubiläumskonzertes stellte der Verein gemeinsam mit der Veranstaltungsagentur BB Promotion 400 Karten für das Konzert an Institutionen für sozial Benachteiligte in der Metropolregion zur Verfügung. Die „Sozialberatung der Diakonie für Flüchtlinge“ konnte sich so stellvertretend für weitere soziale Einrichtungen in der Metropolregion über einen persönlichen Besuch zweier Söhne-Mitglieder freuen. Ulrike Manthey, zuständig für die soziale Betreuung der Diakonie, nahm die Karten mit Freude entgegen. „Wir verteilen die Tickets ja nicht nur an unsere jugendlichen Bewohner, sondern auch an deren Mütter und Väter, die noch nie die Gelegenheit hatten, ein Konzert in Mannheim zu besuchen. Dass es nun ausgerechnet ein Open Air Konzert in einer so tollen Kulisse ist, ist natürlich etwas ganz Besonderes.“ Weitere Tickets gingen u.a. an das "Johann Peter Hebel"-Heim, das Mädchen Sleep-Inn St. Agnes, die Kinderkrebsklinik Mannheim, Freezone Mannheim, das Projekt Aufwind, die Eugen-Neter-Schule und das Förderprojekt IPECC sowie sozial schwach gestellte Familien.
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Fotos: Jonathan Kloß
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