time for some action
Method Man und Redman
Review/Bericht vom 18.01.2006 | Autor: Andreas Margara
Review/Bericht vom 18.01.2006 | Autor: Andreas Margara
Los ging’s bereits um 21 Uhr im D.O.G., das in zwei Floors, eine Chill Area und eine Cinema Lounge mit den Pflichtfilmen Friday und How High unterteilt war. Dirty South und G-Unit Sound waren vorherrschende Wahl aus den Deejay Plattenkisten zum Warm-up auf den Floors.
Kurz vor 2 Uhr war es dann endlich soweit: Redman aka da Funk Doc und Meth aka Tical starteten ihre Burner-Show mit Unterstützung von Icarus und Saukrates. Pick It Up und M.e.t.h.o.d. Man rissen die Crowd vor der Stage und auf der Empore gleich vollends mit. Der abgedrehte Method Man scheute keinen Kontakt mit den Partypeops und kletterte direkt auf die zwei Meter hohe Box neben sich, um den nächsten Track How High zu performen und zügellos mit Wasser um sich zu spritzen. Erfrischend war auch die sensationelle Deejay-Darbietung, die dem 2002 verstorbenen Jam Master Jay gewidmet war. Deejay Mathematics jugglte und backspinte die Beatz ohne Ende, bediente den Crossfader mit dem Mund und zeigte freshe body tricks an den 1,2’s. Danach ging’s weiter mit der Brick City – Shaolin Connection und dem Titelsong How High Part.2, zum gleichnamigen Film.
Redman’s Solo Bluntz I’ll Be Dat, Da Goodness und sein Part von Def Squad’s Rapper’s Delight waren die nächsten Highlights, ehe auch er auf die Box stieg und sich aus fast 3 Metern zum Stage Diving in der Menge hinreißen ließ. Method Man, der mittlerweile von einem fanatischen Groupie umschlungen wurde, war immer noch damit beschäftigt, freudig die vorderen Reihen mit reichlich Wasser und Bier zu erfrischen.
Zwischendurch rief Mister Meth zu Peace on Earth auf und zeigte sich zwar patriotisch aber dennoch Bush-kritisch (Fuck You, George Bush!). Zu gedämmten Licht und dem melancholischen Motown-Evergreen A Change Is Gonna Come trauerten alle Anwesenden um den 2004 verstorbenen Wu-Tang Member Ol’Dirty Bastard mit. Als Andenken feuerte Tical dann ODB's Hit Shimmy Shimmy Ya ab, zu dem die Menge komplett ausrastete. Natürlich wurde schließlich auch auf die Hits Da Rockwilder, Dirty und All I Need nicht verzichtet und weiterer Anlass zum bouncen geboten. Nach diesem sehenswerten, fast zweistündigen Power-Auftritt von HipHop's most blunted Method Man und Redman nahm die Party bis 5 Uhr noch keinen Abriss, bevor dann der Nachhauseweg nach draußen in die eisige Kälte führte.Weitere Fotos und Videos: http://www.partykingz.com/
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