Jungalists are you ready? Am 2.Oktober war es Zeit für Germany’s No.1 Drum’n’Bass Event: Kings Of The Jungle! Die Eventreihe fand diesmal im neuen Maimarkt-Club Mannheim auf dem Gelände des Maimarktes statt. Über Drei Areas verteilten sich hier London’s & Mannheim’s Finest Deejays & Emcees in Sachen Drum’n’Bass, um über 3000 angereisten Junglists einzuheizen.
Eröffnet wurde die Kings bereits um 21 Uhr durch Sets von
Sickhead auf der Alternative Stage und
DJ Tobi & Sabrination in der KOTJ Arena, (das Set der beiden Mannheimer gibt’s übrigens
HIER zum freien Download!). Um 22 Uhr startet dann mit
Freesteppa auch auf dem Oldskool Floor die Party und der Maimarkt-Club beginnt sich stark zu füllen. Bei dem eng gestaffelten Time-Table des hochkarätigen Line-Ups fällt es anfangs noch schwer den Überblick zu behalten. Die Bässe pumpen ordentlich, hin und wieder übersteuert der Sound. Doch ein Höhepunkt jagt den nächsten. Nach
E-Decay &
Temper folgt gleich
Mampi Swift mit den Emcees
Foxy &
Det in der Arena, während die Brüder Child Support & Chrisis Loan aka
Social Security auf der Alternative Stage einheizen. Nach
Andy C liefert
Roni Size in der KOTJ Arena wohl mit das beste Set an diesem Abend ab und hat auch gleich den Monster MC
Dynamite von der Full Cycle Crew im Gepäck, der an seinem Geburtstag die Mannhighm Massive und sich selbst mit einem Hammer Auftritt beschenkt.
Push Up Your Lighter!!!
Dann schnell weiter zum
© DJ Crutch Oldskool Floor durch den viel zu schmalen Durchgang, bei dem sich die Menschenmengen schon aufgestaut haben, um den Rest von
Nicky Blackmarket’s Set zu er
haschen
. 5ive-O ist hier am Mic und ergänzt die rollenden Basslines mehr oder weniger sinnvoll mit seinen schnellen Vokal-Ejakulationen. Der
Mickey Finn Sound direkt im Anschluss kann mich diesmal nicht wirklich überzeugen. Deshalb gings wieder auf zum durchdrängeln in die Kings Arena zu DJ
Marky, dem „
Mad Brazilian“. Support kommt von den Emcees
Verse,
Dynamite, Fearless & Moose. Mit einer ultra Selection und charismatischen Scratcheinlagen hat der Brasilianische DJ
Marky „
The Tornado From Sao Paulo“ die Menge problemlos unter Kontrolle und markiert mit seinem genialen Auftritt an den Wheelz den Höhepunkt der Veranstaltung. Auf der Alternative Stage fanden inzwischen die Kangaroos von
Pendulum „All The Way From Down Under“ mit
SP:MC & MC
Soultrain den Weg in den Jungle.
Soultrain wurde 2000 zum besten Drum’n’Bass MC in Deutschland gewählt. Die Party schien um halb Fünf immer noch keinen Abriss zu nehmen und so legte
Friction mit dem MC Gespann aus
Det,
Fearless &
Moose weiter pulsierend-hackende Basssounds auf, zu denen frenetisch „getanzt“ wurde. Auf dem Oldschool Floor ließ mittlerweile
Darren Jay die Platten drehn’, und wusste mich durch nette Mixe, begleitet von
Deemas J’s Live Vocals gekonnt zu überzeugen. Deutschlands Drum’n’Bass Pionier
Bassface Sascha war unterdessen mit
Sinista und
Temper auf der Alternative Stage zu Gange. Als letztes Set an diesem Morgen ließ mich
Aphrodite durchhalten, der mit Verspätung erst gegen Viertel vor Sechs an die 1,2’s trat. Von den angekündigten Klassikern bekamen meine Bass-geschädigten Ohren nichts mehr mit, dafür Haufenweise frische Dublates.
Det, Fearless, & Moose teilten sich wieder die Hoheit an den Mics, um in der Kings Of The Jungle Arena linguistische Lawinen loszutreten.
© DJ Essential Erwähnenswert in der Arena ist auch die auf die jeweilige Performance fein abgestimmte Laserlightshow, die allerdings nur schwer über die miserable Idee, jeweils nur eine Damen- und Herrentoilette aufzustellen hinwegtröstet. Wenn dann bei einem Eintrittspreis von 34 Euro nicht mal ein chillout-Bereich und nur minimalstes an Sitzgelegenheiten angeboten wird, ist das schon arm. Naja, eben Verhältnisse wie im Dschungel.
Andreas Margara