Der erst seit ein paar Monaten bestehende Club in der Mannheimer Lagerstraße bietet großzügige Räumlichkeiten, die sich ebenso gut für Housepartys wie für Konzerte nutzen lassen. Was bisher auch beides zum Zuge kam. regioactive.de sprach mit Björn Hiss, einem der drei Geschäftsführer.

RA: Was kann man denn an Live Musik in der Villa Drei erwarten, bzw. wie sind die bisherigen Erfahrungen?

Björn: Wir wollen lokale Musiker, die einen gewissen überregionalen Einzug versprechen, in der Villa gastieren lassen. Wir hatten bisher die Groove Guerrilla, die Villa Drive-Geschichte in Kooperation mit regoiactive.de  und die Donnerstage mit The Wright Thing. Wir wollen uns so breit wie möglich aufstellen und von Funk, Jazz, HipHop und House alles machen, was die Szene hergibt. Die äußeren Ränder werden wir allerdings aussparen, z. B. Punk oder Metal wird es in der Villa Drei eher nicht geben.

RA: Also Mainstream im weitesten Sinn?

Björn: Schon, allerdings durchaus mit dem Anspruch, dass es etwas Besonderes sein darf.

RA: Insgesamt möchtet ihr aber die Live-Ecke regional bedienen, d. H. um internationale Acts, die gerade auf Tour sind, bemüht ihr euch generell nicht?

Björn: Na ja, das ist nicht ausgeschlossen. Das kommt aber wirklich darauf an, was der Markt hergibt und was wir uns leisten können. Man muss sehen, was man in einem Laden, der ca. 800 Leute fasst bzw. bei Live Musik eher um die 600, bringen kann, ohne das Publikum vom Eintritt her zu überfordern. Letztlich müssen wir die Kosten eines Künstlers an das Publikum weitergeben und da sind wir nicht zu allem bereit. 

RA: Auf dem DJ-Sektor sind eure Ambitionen höher gesteckt?

Björn: Ja, durchaus. Wir haben schon die namhaftesten Leute (Dorfmeister, Milk & Sugar u.v.m.) hier gehabt und haben bewiesen, dass wir das drauf haben und auch überregional als Club akzeptiert werden. Die Künstler haben sich hier auch sehr wohl gefühlt und uns positives Feedback gegeben. Wir hatten also einmal im Monat einen Top-Act und das soll auch so bleiben. Clubszene und Live-Geschichte stehen wohl ungefähr im Verhältnis 50:50, wobei elektronische Sachen ein leichtes Übergewicht haben. Schön ist, wenn man das mischen kann, wie das ja etwa mit New York Sunday Brunch geschieht. Was auch seinen Platz in der Villa Drei hat, sind Latin-Sachen mit Caiporiera und brasilianischen Percussionisten.

Kommentare

Kontakt | Über regioactive.de | Jobs | Backstage | Partner | Mediadaten | Presse