Ende 2003 philosophierten die beiden Freunde Fabrice Kerger (Gitarre) und Rësch Falchero (Gesang, Gitarre) regelmässig über Gott und die Welt, so entstanden nach und nach melancholische melodiöse akustische „Klagelieder“.
Als sich im Januar 2005 Gianni Andriani (Bass) und Rino Mallardi (Schlagzeug) den beiden anschlossen, war das Quartett „Stories to Tell“ komplett. Die Band zählte zu einer der Überraschungen beim Nachwuchswettbewerb „Emergenza 2005“, sie erreichte prompt das Finale und gewann neben vielen neuen Fans auch den Medienpreis 2005 (Tageblatt, Luxemburg).
Im November 2005 haben „Stories to Tell“ in der Mühle der Freundschaft in Bad Iburg ihr erstes Minialbum (EP) aufgenommen welches von Marcus Praed (bekannt unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit Ezio und Tito & Taratula) produziert und im Frühjahr dieses Jahres veröffentlicht wurde. Die 6 ausgewählten Lieder erzählen hauptsächlich von Liebe, Enttäuschung und Hoffnung. Es handelt sich dabei sowohl um kleine Geschichten und Momentaufnahmen aus dem alltäglichen Leben (Traffic, An ordinary day) als auch um sehr persönliche, ehrliche und berührende Stücke. welche unter die Haut gehen (Fine again, Does anyone know the way?).
Die vier Geschichtenerzähler versuchen dabei nicht unbedingt musikalisches Neuland zu entdecken, doch schon beim ersten Hören wird einem bewusst, dass jede Note, jeder Gitarrenanschlag, jedes Picking und jede gesungene Zeile den Musikern sehr viel bedeutet.
Die Songs werden allesamt von akustischen Gitarren getragen und manchmal sogar, bei den etwas rockigeren Passagen der EP von einer E-Gitarre unterstützt. Einzige Ausnahme ist der Song „Light up my nights“, eine wunderschöne Ballade, welche nur mit Klavier und Gesang eingespielt wurde.
Dieses Album dürfte eigentlich jeden ansprechen, egal ob gross oder klein, jung oder alt; schönes und ehrliches Songwriting eben.
Ostern 2006 unternahm „Stories to Tell“ zusammen mit „dream catcher“ eine Clubtour durch Deutschland, dabei führte sie der zehntägige Tourplan unter anderem nach Hamburg, Berlin und Frankfurt. Endstation war am 23.April die „Rockhal“, bei dieser Gelegenheit stellten „Stories to Tell“ ihr erstes Album der luxemburgischen Öffentlichkeit vor.
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