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Bio
Achtung , alle Humorbegabten aufgepasst!
RICKY ZAZIKY und die HOLIDAYS stellen ihr neues Programm
„die Welt ist schön“ vor, bei dem es vor Ohrwürmern, gewagten
Texten und Publikumsaktionen nur so wimmelt, und präsentieren
ihre neue CD. Nahezu alles, was zu unserem immer absurderen
Alltag gehört, wird karikiert, alles, was im Schlager- und Pop-
Klischee tabuisiert ist, wird hier ausgesprochen: Die Rede ist von
Sex, Perversionen, Drogensucht, falschen Heiligen, Gehirnwäsche
und Politikerlügen – bis hin zu Verwesungsprozessen und völligem
Nonsens. Ricky schwingt den Eulenspiegel und macht Tabula Rasa
mit den Heile-Welt-Medien. Passend dazu bewegt sich die Musik
meist auf der Basis von Schlager- und Popmusik, aber unerwar-
tete Stilistikwechsel und schräges Einstreuen von Jazz- und
Chaospassagen machen den eigenen Zaziky-Gout aus. Das Ohr ißt
schließlich mit !! Als Vorbilder Rickys kann man Frank Zappa
nennen, Helge Schneider, Hape Kerkeling oder Monty Python. Wir
wollen nicht zu viel verraten, aber man darf sich auch auf einen
Anti-Sido-Rap freuen, und auf den Angela Merkel Erdöl-Dip ! Also,
wem das nicht spannend genug klingt, der kann getrost zuhause
bleiben und sich weiter von der Glotze hypnotisieren lassen. Alle,
die Lust auf eine neue, frisch-freche Show haben, sind dabei und
machen Lärm ! Wir sehen uns, vor der Bühne!
Releases
Live/Resident History
Das Projekt „Ricky Zaziky + die Holidays“ fand seinen Anfang 1993, als Ricky bei einem harmlosen Spaziergang im Nordschwarzwald der Refrain für das Lied „Du hast noch Sperma in den Haaren“ einfiel. Daraus und aus seiner früh geprägten Hassliebe zur Schlagerwelt wuchs die Idee für eine Band, die Schlager spielt, aber in den Texten alles verarbeitet, was im Schlager tabu ist – ein wahrlich sehr umfangreiches Gebiet.
Aus Mangel an Musikern mit genügend Mut und Humor produzierte Ricky die Playbacks selbst, und führte im Alleingang oder mit Studienfreunden als Playback-Band à la Flippers seine obskuren Lieder auf Partys und in Clubs auf (z.B. im Kulturzentrum Karlstorbahnhof und im legendären Schwimmbad-Club in Heidelberg).
Die Demo-Kassette mit Titel und Motto „die Zeit ist reif“ schickte er 1997 auch an Viva in Köln. Die Redaktion von Stefan Raabs damaliger Sendung Vivasion meldete sich, und so kam es zu einem Live-Auftritt mit dem Sperma-Song in den Viva-Studios. Raab wusste nicht einmal von dem Auftritt mit dem „bösen“ Wort im Refrain, und distanzierte sich vor der Kamera von jeglichen Inhalten – wobei er privat den Song echt witzig fand.
Im Frühjahr 1998 traf Ricky einen mainzer Produzenten, der am Projekt Ricky Zaziky sehr interessiert war. Es kam zu Verhandlungen mit „Don Enterprises“ (Oli P. u.a.), die daran scheiterten, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Liveband für eine Ricky-Show gab. Ausserdem hatte der „Don“ eine Ballermann-Tour mit Feuersäulen und Gogo-Girls in Käfigen vorgeschlagen – was nicht wirklich zu den Intentionen Rickys zählte. Bierzelt- und Ballermannpublikum gehören schließlich zu den Kreisen, die durch Rickys anarchische Liedtexte geeulenspiegelt werden. Das führt in der Praxis zu unwilligen bis aggressiven Reaktionen. So geschehen bei einem Karnevals-Auftritt in Mainz - Gonsenheim, bei dem Ricky in das Programm der Gala-Band seines „Produzenten“ miteingebaut wurde. Veranstalter und Publikum beeindruckten mit massiver Humorlosigkeit und regelrechter Furcht vor Ricky, der wohl bei seinem Faschingsschlager mit der Zeile „ich bin psychotisch“ beim Wort genommen wurde (!!). Der Produzent stieg darauf, besorgt um seinen guten Ruf, wieder aus. Au weia...
Zur Jahrtausendwende kam es zu einer leider zu kurzen, aber innigen Zusammenarbeit mit der lörracher Kabarett-Gruppe „die Schönwetterfront“, deren Nummern wie „Deutschenverkauf“ oder „Arme füttern im Zoo“ wunderbar zum Ricky-Konzept passten.
Im Jahr ´02 wurde Ricky nach Paris eingeladen, um einen Musikclip vom Sperma-Song für die Sendung „Eurotrash“ aufzuzeichnen. Wie bei Viva wurde auch diese Sendung mehrfach ausgestrahlt, diesmal aber bei channel four in Großbritannien.
Nach dem Wohnortwechsel nach Lüneburg fand Ricky endlich Musiker für eine Liveband, die den Trash- und Satirefaktor der Texte musikalisch kongenial auf die Bühne bringen. Das enge Korsett des Schlagers wurde durchbrochen, und Stilistiken von Jazz über Ska bis Heavy Metal integriert, wobei sich Elemente wie Stilbruch und kreative Verwirrung durch das Programm ziehen, wie sie ähnlich auch bei Musikern wie Helge Schneider, dem Theatre du Pain oder Frank Zappa zu finden sind.
Im Juni ´06 begannen die Proben, nun steht das erste Liveprogramm „die Welt ist schön“, auf das die Welt wirklich lange gewartet hat. Im Moment startet Ricky den Großangriff auf die deutsche Kabarett- und Comedy- Landschaft.
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