Drunken Pilots waren nach 2012 (Brückenaward) beim Mohawk Open Air nun zum zweiten Mal Gast unter der Eisenbahnbrücke, die mittlerweile fast als Synonym für Mannheims Underground steht

© Anna Martin

Das Mohawk Open Air 2013 bot vom 20. bis zum 22. September jeden Tag ein anderes Musikprogramm. Von Rock bis hin zu Elektro war für fast jeden was dabei. Und Dank des Rahmenprogramms gab es nicht nur Sound auf die Ohren, sondern auch etwas fürs Auge.

Das Mohawk-Open Air gab 2011 sein Festival-Debüt. 2012 mussten die Veranstalter jedoch eine Runde aussetzen. Dafür kam das Open Air dieses Jahr gestärkter und vielseitiger zurück.

Festivalauftakt am Freitag

Der Spaß unter der Eisenbahnbrücke in der Neckarstadt ging bereits am Freitag Abend los. Geboten wurde Rock'n'Roll und Psychobilly vom Feinsten. Dreckig, laut und fünf Stunden Durchtanzen war u.a. mit P.O.X. und Harsh Realms angesagt.

Volles Programm am Samstag

Am Samstag begann das Festival ein wenig gemächlicher. Bereits ab dem Mittag konnte man kulturelle Vielfalt erleben. Es gab Trommelworkshops mit anschließender Performance, einen Trödelmarkt, der zum Flanieren einlud und Bodypainting.

Zudem wurden die insgesamt 120 Gewinnerplakate der letzen vier Jahre "Mut zur Wut" erstmalig zusammen in einer Austellung präsentiert. Und wie sich das für ein Open Air gehört: natürlich alles unter freien Himmel. Gegen Abend spielten u.a. Drunken Pilots, Fewsel oder Apach-o-matic. Damit war musikalisch von Alternative/Indie bis hin zu Grunge einiges geboten.

Elektronisch am Sonntag

Am Sonntag wurde es auf dem Festival elektronisch. Bereits am Mittag konnte man in der Sonne den Klängen von Jan Gieseking lauschen, dazu gab es eine halbstündige Tanzperformance mit VJ.

Weitere Live-Acts waren u.a. Joix, der handgemachten analogen Deep Techno präsentierte und Spektrum Mensch, die eine Grenzwanderung zwischen den Stilen boten. Zum Abschluss heizte Philipp Kipphan mit seinen treibenden Beats der Menge richtig ein und beendete mit seiner Performance das diesjährige Mohawk Open Air.

Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist...

Ach ja und der Eintritt war, man glaubt es kaum, frei! Dies wurde nicht zuletzt durch die Sponsoren ermöglicht, zu denen u.a. Karlsberg UrPils Rockt! zählt, die mit regioactive.de und Rocklandradio erst jüngst einen Contest veranstalteten.

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