Die wuchtigen Sounds, der sämige Bass und die Breitleinwand-Gitarren. Der knackige Groove, der packende Flow, der Strom in den Songs: REDEEM hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Fahne des New Rock auch in der Schweiz zu schwenken. Entsprechend orientiert sich das Trio an den Grössen des Genres, wie Creed oder Audioslave, holt sich seine Inspiration aber auch bei den Energieschüben der Foo Fighters.
Das ergibt bei REDEEM schliesslich einen muskulös rollenden Rock, der der Melancholie Platz lässt, ohne die Vitalität mit Weinerlichkeit zu bekleckern. Der New Metal mag populärer geworden sein, aber der New Rock hat mehr Sex in den Saiten und Verständnis für die Sinnfragen des Lebens.
Weil von nichts nichts kommt sind die Jungs von REDEEM auch bodenständige Handwerker an ihren Instrumenten, die ihre Fähigkeiten schon seit Jahren in verschiedensten Bands und Projekten unter Beweis gestellt haben. Das macht Sinn, schliesslich taugen ausgefeilte Songstrukturen ohne eine gewisse Fingerfertigkeit einfach nichts. Und wer nach Erlösung sucht, stolpert besser nicht schon über den ersten Randstein ...