Kontakt
Mitglieder/Line-Up
Ingo Bajonczak – vocals
Christian Surkamp – guitars
Peter Höttges – bass
Thorsten Marach - drums
Bio
:NEW DAMAGE – Metal aus Krefeld
Eine Mixtur aus eingängigen Melodien und brachialer Gitarrenpower.
Es weht ein scharfer Wind am Niederrhein, und Combos, die sich „Metal“ oder alles, was in den großen Schmelztiegel passen könnte, auf die Fahne schreiben, sollten sich warm anziehen.
Lang dran geschraubt, ist es endlich soweit - „Ze‘eb & Oreb“ steht seit November 2009 als Label-Debut unter Firefield Records (EMG - European Music Group) in den Plattenläden. Fürs Mastering nahm man sich Melting Point Braunschweig zur Seite (u.a. Raemonn, Such A Surge, Westernhagen, Till Burgwächter).
Mit Ingo Bajonczak (Supersoma) an der Front geht die 2000 gegründete Formation heute deutlich provokanter in die Metal-Offensive.
Gut aufeinander eingespielt und bühnenstark kommen :NEW DAMAGE daher, deren Mixtur aus Melancholie und brachialer Gitarrenpower an das anspruchsvolle Ohr des Hörers appelliert. Musikalisch beeinflusst von Progressive-Helden wie Dream Theater, Textures, den Neo-Trashern Pantera und doomigeren Vertretern im Crowbar-Style, finden sich bei :NEW DAMAGE progressive Elemente, kombiniert an klassisch-drückende Metallriffs in Sevendust-Manier. Die Combo setzt auf musikalische Tiefsinnigkeit, was zur Folge hat, dass mancher Song sich in seiner Komplexität erst nach mehrfachem Hinhören vollständig erschließt.
Während „Closer“ durch dissonant-verzogene Gitarren- und Bassparts aufzuwühlen weiß, setzt „Mosper Whinster“ auf schwindelige Tempuswechsel. „Elements“ kommt gefälliger daher und liefert einen starken Chorus mit Ohrwurmcharakter.
Die Krefelder kommen mit einer Gitarre aus, setzen allerdings auf umso atypischeres Bass-Spiel und vertrackte Schlagzeugakzentuierung. Hymnisch-melodischer Gesang wechselt sich ab mit starken Growlingparts und aggressiven Shouts.
Man blickt u.a. zurück auf Shows mit Waltari, Volbeat und freut sich darauf, „Ze’eb & Oreb“ zu präsentieren und mit einer kraftvollen Bühnenshow alte Fans zu begeistern und neue zu erobern.



trapped" live @ high8
:new damage (17 Okt. Release-Gala)|MySpace Music Videos
Releases
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Christian:
Die Band hat ihren Ursprung in einem von mir und Peter geplanten Funk-Experimental-Projekt Ende der 90er. Damals hatten wir noch jeder unsere eigenen Bands nebenher. Bei den ersten Proben stellte sich dann aber schnell heraus, dass wir mehr Bock auf die härtere Schiene hatten. Jerry Ülker stieß 1998 dazu, und noch zwei Jahre später kam Thorsten als unser derzeitiger Drummer.
2007 musste Jerry uns aufgrund gesundheitlicher Probleme verlassen. Ein Jahr später hatten wir mit unserer Suche nach einem würdigen Nachfolger Erfolg: Wir trafen auf Ingo, den wir schon durch gemeinsame Gigs mit seiner anderen Band Supersoma kannten und der stark an einer neuen Herausforderung interessiert war.
Seitdem ist unser Lineup wieder komplett.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Christian:
Das Besondere an unserer Musik ist, dass sie aus sehr unterschiedlichen Facetten besteht. Wir haben ja alle vier andere musikalische Einflüsse und Interessen. Natürlich gibt’s auch Bands, die wir alle gut finden, sonst kämen wir kaum auf einen Nenner.
Trotzdem könnte man sagen, dass sich aufgrund der verschiedenen musikalischen Backgrounds so etwas wie ein typischer :NEW DAMAGE-Sound entwickelt hat.
Aktuell bewegen wir uns weiter in eine ganz andere Richtung als in der Vergangenheit. Man merkt schon den Unterschied, seitdem Ingo mit im Boot ist.
Unser Prinzip bleibt trotzdem dasselbe.
Welche Liveclubs könnt ihr aus Musikersicht empfehlen? Warum?
Christian:
Als Erstes fällt mir da „unsere“ Kulturrampe in Krefeld ein. Dort ist es immer gemütlich, nicht zu groß, nicht zu klein. Der Backstageraum ist bequem, und neben dem Raum mit der Bühne gibt es noch eine Lounge, in der man wunderbar chillen kann. Bühne und Sound sind okay – vorausgesetzt, der Mischer ist gut.
Der Eigentümer, „Pille“, ist ein fairer Veranstalter, der einen gesunden Förderungsgedanken besitzt, von dem wir Musiker definitiv profitieren können.
Die Rampe ist genau der richtige Laden für Nachwuchsbands, aber auch für Undergroundgrößen, und v.a. ist die Kulturrampe der einzige Laden in Krefeld, in dem noch regelmäßig Konzerte stattfinden.
Wir haben dort übrigens auch unser Album-Release gefeiert. War eine sehr stimmungsvolle Party, und Pille hat uns bestens versorgt.
Wer ist euer prominentester Fan?
Christian:
Marcus Siepen von Blind Guardian.
Er hat uns letztes Jahr mit seiner Stimme zu Rock Am Ring gebracht, wofür wir sehr dankbar sind. Außerdem besucht er häufiger unsere Konzerte und hat alle unsere Platten gekauft. Bei besagter Release in der Kulturrampe war er auch da…
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
Christian:
Auf jeden einzelnen unserer Fans! Sie sind es, die uns live ein gutes Gefühl geben. Und sie sind auch diejenigen, die unsere Platten kaufen.
Klar ist es ein tolles Gefühl, auch jemand Prominenten darunter zu haben – darüber freuen wir uns sehr, gerade weil Marcus selber den „Kampf“ um das eigene Stück vom Kuchen schon erfolgreich hinter sich gebracht hat – aber grundsätzlich ist keiner unserer Fans mehr wert als der andere.
Wir freuen uns über jedes neue Gesicht vor der Bühne!
Was sind eure Lieblingsbands?
Christian:
Sevendust, Textures, Skindred, Meshuggah, Killswitch Engage, 24-7 SPYZ, Living Colour...
Ansonsten höre ich noch jede Menge anderes Metalzeug bis hin zu Jazz, Funk usw.
Ingo:
Pantera, Rush, Down, Iron Maiden, Extol, Opeth, Textures...
Es gäbe noch sicher 1000 andere Bands zu nennen. In meiner Sammlung gibt’s außerdem noch jede Menge Mathcore- und ProgMetal-Stuff.
Peter:
Primus, Crowbar, Sevendust, Textures, Suicidal Tendencies…
Jede Menge weiterer Metal, aber auch viel Funk und Jazzkram
Thorsten:
Devin Townsend, Muse, Dream Theater, Pantera, Nevermore...
Klassisches Zeug, z.B. Beethoven, Mahler oder auch Movie-Scores von John Williams, Howard Shore, Hans Zimmer.
Welche Alben betrachtet ihr als legendär?
Christian:
Da hat jeder in der Band seine eigenen Favoriten. Die Liste würde aufgrund der unterschiedlichen Einflüsse und Geschmäcker zu lang werden…
Welche Alben sehen nie das Innenleben eures CD-Players?
Christian:
Auch da wird es wieder schwierig. Im Prinzip teilen wir alle die Meinung, dass sämtliche Genres gut gemacht sein können und es auf die Qualität und v.a. auf das Songwriting ankommt. Wir sind trotz der eher metallischen Vorlieben eigentlich sehr tolerant anderen Richtungen gegenüber.
Aber auch wir haben unsere No-Gos, klar! Vieles davon findet sich in den Charts.
Wie sagt man so schön? Heutzutage kann man mit Scheiße das meiste Geld verdienen, man muss es den Leuten nur lang genug unter die Nase halten! Bestes Beispiel dafür ist wohl der Castingwahn!
Teilweise bekommen echte Talente von Bohlen einen Song dahingesaut, den sie fleißig trällern müssen, damit die Kasse klingelt. Eine Staffel später will niemand mehr was von den letzten Finalisten oder Gewinnern hören. Was aus den Menschen hinter der Bühnenfassade wird, interessiert niemanden so richtig…
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Christian:
Natürlich sind wir mit „Ze’eb And Oreb“ sehr zufrieden! Immerhin haben wir mit unserem jüngsten Baby unseren Deal bei Firefield Records unterschrieben und klar, wir arbeiten bereits an neuen Songs, um bald nachlegen zu können. Unsere jetzige Platte wurde überwiegend in der Anfangsphase mit Ingo geschrieben.
Ein paar von den Songs gab’s schon in Rohfassung, andere wurden mit ihm zusammen geschrieben. Mit dem Sängerwechsel gab es für uns auch musikalische Veränderungen. Was früher eher nach Crossover oder Alternative klang und von Jerry durch rockig-soulige Vocals geprägt war, findet heute seine Entsprechung in härteren Passagen, die vom Althergebrachten ins Moderne fließen. Ingo bringt mit seinen Growls und dem Geshoute nicht nur mehr Schwermetall in unsere Musik, er ist auch groß darin, harmonische Melodien und eigensinnige Texte zu entwickeln. Das alles zusammen bringt viel Abwechslung und Bewegung in unsere Musik.
Wir sind sowohl trashiger als auch progressiver geworden.
Wir sehen uns allerdings nach wie vor dem modernen Metal verpflichtet.
Das neue, noch unveröffentlichte Material wird vermutlich noch gefestigter sein.
Wir schreiben auf jeden Fall schon fleißig!
Wie würde der Titel eurer Bandbiografie lauten?
Christian:
BANG BOOM BANG
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
Christian:
Da soll sich Jeder selbst eine Meinung bilden.
Im Prinzip ist es immer subjektiv: Jeder empfindet und hört uns anders, das zeigen auch die unterschiedlichen Reviews seit unserer Plattenveröffentlichung.
Natürlich müssen auch wir etwa in unserer Bandinfo ein paar Bandnamen nennen, die wir zu unseren Einflüssen zählen. Das Resultat ist leider immer dasselbe: Es wird empört festgestellt, dass wir beispielsweise absolut nichts mit Pantera oder Dream Theater gemeinsam hätten – oder das genaue Gegenteil ist der Fall und man ist begeistert von der musikalischen Nähe zu der ein oder anderen Band.
Den feinen Unterschied macht da die Formulierung. Thorsten z.B. ist definitiv durch das Mike Portnoys Drumming „beeinflusst“; deswegen klingen wir aber noch lange nicht nach Dream Theater. Ingo hat sich sicherlich von Phil Anselmo und Keith Caputo inspirieren lassen, weshalb wir uns weder nach Pantera, noch nach Life Of Agony anhören. Für Bass und Gitarre gilt natürlich das Gleiche.
Um auf die Frage zurück zu kommen: Da auch unsere Wurzeln sehr unterschiedlich sind, lassen wir uns gar nicht gern in Schubladen stecken. Wir warten lieber ab, bis Andere das für uns tun… :-D
Mit welchen Bands würdet ihr euch auf keinen Fall vergleichen?
Christian:
Es ist schon oft passiert, dass man uns mit Bands vergleicht, mit denen wir nie gerechnet hätten. Auch da sieht man, wie subjektiv das alles doch ist.
Was wir gar nicht mögen, sind Vergleiche mit abgelutschten Metalcore- oder Nu’Metal-Bands. Da mag es klar auch gute Combos geben… Unsere Musik ist zwar modern, aber diese beiden Paar Schuhe stehen uns überhaupt nicht gut zu Gesicht.
Wo und mit wem würdet ihr am liebsten einmal auftreten?
Christian:
Da hat jeder seine eigenen Favoriten, mit denen er gerne einmal auf der Bühne stände. Und natürlich am liebsten im ausverkauften Wembley-Stadion!
Wollen wir’s mal nicht übertreiben… Realistisch gesehen sind wir verdammt scharf auf gute Supportshows und Festivals. Und grundsätzlich spielen wir überall, wo es musikalisch passt und wir willkommen sind!
Wo und wann ging alles total schief?
Christian:
Einmal hatte ich einen völligen Blackout auf der Bühne und wusste nicht mehr, wie der Song weiter geht. Die Versuche meiner Band, mich wieder rein zu bringen, haben nicht gefruchtet. Ganz schön peinlich…
Oder letztes Jahr: Da ist Ingo auf der High8-Bühne vor 3000 Leuten über Peters Kabel gestolpert und hat sich danach richtig lang gemacht. Allerdings war das eher witzig, und ihm ist zum Glück nichts passiert – obwohl das Ganze auf dem Video echt sehr abenteuerlich wirkt…
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Christian:
Geschafft haben wir es dann, wenn wir von der Musik leben können und uns voll darauf konzentrieren, mit allem was dazu gehört. Leider ist es heutzutage eher unrealistisch, diesen Punkt überhaupt zu erreichen.
Selbst "erfolgreiche" Musiker haben häufig noch einen Nebenjob.
Deshalb ist unser Ziel so viele Platten wie möglich zu verkaufen und viele Shows zu spielen, dabei unseren Fanradius (sowohl zahlenmäßig als auch geografisch) zu erweitern. Und immer schön auf dem Teppich bleiben, dann gibt’s die wenigsten Enttäuschungen!
Wie ist eure Meinung zu regioactive.de? Was müsste eurer Meinung nach die ideale Plattform im Netz bieten?
Christian:
Das Gute an regioactive.de ist, dass man sich mit anderen Bands austauschen kann und immer Infos zu neuen Events bekommt. Regioactive Backstage ist eine geile Idee! Absolut super. Hoffentlich bekommen dadurch viele Bands die Möglichkeit, sich live auf die Bühne zu bringen. Das ist heute nämlich gar nicht mehr so einfach, der Markt ist übersättigt von Bands.
Auf welchen Internetplattformen seid ihr sonst noch vertreten? Welche nutzt ihr bevorzugt und warum?
Christian:
Da gibt es Einige! Die Wichtigsten für die Fans sind sicherlich Myspace, Facebook, Twitter und StudiVZ. Die Wichtigsten für uns als Band sind MySpace, My Own Music und Reverbnation.
Insgesamt am wichtigsten ist – sowohl für uns als auch für die Fans – das MySpace-Profil. Ohne Myspace hat man heute als Band keine Chance mehr.
Die meisten User nutzen fast ausschließlich MySpace, um sich Infos über ihre Lieblingsbands zu suchen. Die eigentlichen "Official Homepages" sind dadurch stark in den Hintergrund gerückt.
Man findet halt fast Alles und Jeden bei MySpace! Somit ist sowohl Interaktion mit den Fans, Promo-Arbeit, als auch die Koordination rund ums Booking relativ komfortabel machbar.
Social Networking Systeme wie Facebook oder StudiVZ dienen im Großen und Ganzen dem Fankontakt. Neue Leute dazu gewinnen, über „Gruppen“ Infos verbreiten und Kontakte pflegen. Die Netzwerke lassen sich teilweise miteinander verbinden, und dank Twitter ist es nun nicht mehr so eine Heidenarbeit, auf allen Plattformen unseren Status aktuell zu halten. Internet-User brauchen das Gefühl, immer zu wissen, „was abgeht“. Und wir brauchen manchmal auch noch Zeit für andere Dinge als die Webpflege… ;-)
Live/Resident History
SHOWS 2010:
29.10.2010 Magnapop Krefeld (CD-Release von Stroke Unit)
15.10.2010 Kulturrampe Krefeld (m. trickORtreat, Pointers Head)
11.09.2010 Pitch Black Niederkrüchten (m. Silent Decay)
30.07.2010 Meier Music Hall Braunschweig
18.07.2010 Still-Leben Ruhrschnellweg (A40/Kreuz Duisburg)
17.07.2010 Vorst Forward (m. Cause For Confusion, The Vincent Raven Band)
30.04.2010 Kulturhafen Uerdingen (m. Crosshead)
16.04.2010 Projekt 42 Mönchengladbach (m. Cause For Confusion, Hasteblood)
10.04.2010 Mysteria Recklinghausen (m. Daylight)
16.01.2010 BIS-Zentrum Mönchengladbach (m. Cyrcus, Killtribe)
02.01.2010 Neujahrsrock Kulturfabrik Krefeld (m. Cyrcus uvm.)
SHOWS 2009:
18.12.2009 X-Mas Rock Campus Kempen
05.12.2009 Druckluft Oberhausen (m. Pit Of Doom)
13.11.2009 MTC Köln (m. Psycho Luna)
06.11.2009 Mitschnitt Release-Party auf rockradio.de (ab 18 Uhr)
17.10.2009 Release-Party "Ze'eb & Oreb" (Krefeld, Kulturrampe), m. Till Burgwächter/Metal Hammer
10.10.2009 Fight-Night 2009 (Freiburg, Alter Güterbahnhof)
02.10.2009 Bulldozer's Impact II (Grevenbroich, Café Kultus) m. A Tale Of Amity / Cause For Confusion
18.09.2009 Bring-Back-The-Headbang Festival (Mönchengladbach, Kaktus Rockbar) m. Cyares uvm.
05.09.2009 Balcony TV (Hamburg)
04.06.2009 High8-Festival/Rock Am Ring (Nürburgring) m. Mambo Kurt / Shenaniganz / Acoustic Rocks / Tide Riders
16.05.2009 Rock Station (Krefeld, Magnapop) m. The Vincent Raven Band
15.05.2009 Bulldozer's Impact I (Mönchengladbach, Westend) m. Risen From Ashes / The Tourist
18.04.2009 Metal Night (Duisburg, Parkhaus Meiderich) m. Crosshead / Thalamus
05.02.2009 Finale: Rock zum Ring (Krefeld, Kulturfabrik)
13.01.2009 Halbfinale: Rock zum Ring (Krefeld, Kulturfabrik)
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