Kontakt
Mitglieder/Line-Up
Bio
Melancholodic sind Sarah Rembold und ihr Bruder Mario Rembold. Begonnen hat alles mit einfachen Kassettenrekorderaufnahmen zu Midi-Playbacks vom Atari. Mittlerweile sind wir glücklicherweise ein paar Schritte weiter, und die Hörer bescheinigen uns gar einen eigenen Stil mit Wiedererkennungswert.
Die Titel sind nachdenklich und ruhig, hin und wieder geht es aber auchmal schneller zu, inspiriert durch die 80er und NDW. Neben Keyboard- und Synthisounds wird für die Produktionen mittlerweile auch immer wieder gerne nach der Gitarre gegriffen.
Die Texte sind auf Deutsch und Englisch.
Releases
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Dass wir uns wirklich um gemeinsame Aufnahmen unserer Songs bemühten ergab sich wohl etwa ab dem Jahre 2000. Zunächst mit Kassettenrekorder in miserabler Qualität. Die ersten Arrangements wurden am Atari mit Notator für ein Roland U-20-Keyboard erstellt.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Schwer zu beurteilen, wenn man selbst da drin steckt. Ich glaube, wir haben dadurch einen Wiedererkennungswert, dass wir uns niemals um Schubladen oder Trends gekümmert haben. Was sich gut anfühlt, wird gemacht. Und das sind dann eben meist nachdenkliche Texte mit melancholischen Melodien. Sarahs Stimme sticht dabei sicher als besonderes Merkmal hervor, ob man sie nun mag oder auch nicht.
Und so lässt sich "Melancholodic" dann doch wieder gut einordnen, aber das ergibt sich irgendwie von alleine.
Wo würdet ihr nie wieder auftreten? Warum?
Auf einer Karnevalsfeier. Warum? Das habe ich verdrängt....
Wer ist euer prominentester Fan?
Er möchte anonym bleiben
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
Wolfgang Clement!
Gegen den bin ich (Mario) in meiner Studienzeit (und in seiner Amtszeit als NRW-Ministerpräsident) auf die Straße gegangen, weil er Studiengebühren ab dem 1. Semester einführen wollte.
Wenn der unsere Songs "Als die Schweine auf zwei Beinen gingen" oder "APD" gehört hätte und dannach trotzdem ein Fan wäre...aber Unsinn, das geht ja gar nicht.
Was sind eure Lieblingsbands?
Ich (Mario) höre DavidBowman, Eigentlich, André Weet, Tori Amos, Roxette & Gessle, Rosenstolz, Tocotronic, Queen & Brian May, REM und noch dies und das.
Klingt etwas konfus, hat aber durchaus einen roten Faden.
Die Schnittmenge mit Sarahs Favoriten ist hier eindeutig Rosenstolz, was man in unseren Songs hin und wieder auch erahnt. Sarah hört zudem gerne Udo Jürgens, den ich sehr respektiere, zu dem mir aber der Zugang fehlt. Und sie mag diesen ganzen 90er-Dancefloor- und Discokram, mit dem ich rein gar nichts anfangen kann.
Beide lieben wir jedoch den Stil der 80er.
Welche Alben betrachtet ihr als legendär?
"Legendär" ist so ein großes Wort, geht es doch letztlich immer um den eigenen Geschmack. Meine (Marios) Favs sind:
Queen - A Night At The Opera;
Tori Amos - Little Earthquakes;
Per Gessle - The World According To Gessle;
Tocotronic - Kapitulation
Welche Alben sehen nie das Innenleben eures CD-Players?
Wir sind grundsätzlich offen und was mich (Mario) angeht, höre ich mir alles zumindest erstmal an. Grundsätzlich haben es aber Sampler mit "Diversen Artists" etwas schwerer bei mir, weil ich in einer bestimmten Laune meist auch einen Artist bevorzuge.
Ich bin vielmehr ein Freund des "Albums", des Werks eines Künslters, das mich im optimalen Fall eine knappe Stunde bei der Stange hält und dabei zu einer aktuellen Stimmung passt.
Bei Sarah hingegen dürften es Tocotronic (die ich sehr liebe) schwer haben auf den Weg in ihren CD-Spieler.
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Ja und nein. Der jeweils neueste Song ist natürlich immer der Beste. Und dann stellt man rückblickend fest, dass er ja gar nicht so hitverdächtig gewesen ist. So hätte man "Gib mir den Regen" oder "Weißer Engel" besser nicht auf ein Album packen sollen.
Umgekehrt erscheinen mir rückblickend viele Songs als sehr gelungen, die ich zur Zeit ihrer Entstehung gar nicht so ernst nahm, beispielsweise "Kacy", oder auch sehr alte und soundmäßig extrem simple Midiarrangements aus unserer Frühzeit wie "The Light", "Me" oder "Mehr von dir" lerne ich heute nochmal richtig schätzen.
Ich glaube, ich bin der treueste aber gleichzeitig auch unzufriedenste Melancholodic-Fan. Das ist gut, weil es ständig zum Weiterarbeiten motiviert.
Neue Songs haben wir ständig in der Pipeline, nur dauert es oft bis zur Fertigstellung.
Wie würde der Titel eurer Bandbiografie lauten?
Von Gold und Glanz und Regen
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
Wieder so eine Frage, die man als Beteiligter kaum beantworten kann.
Ich stelle aber fest, dass vielen Leute, die Rosenstolz mögen, auch unsere Musik zusagt. Außerdem wurden wir einzelne Songs betreffend schon mit Tocotronic, Funny van Dannen und Rolf Zukowski verglichen.
Wenn man das ernst nimmt, hätten wir ein weites Spektrum :-)
Mit welchen Bands würdet ihr euch auf keinen Fall vergleichen?
Mit jeder Band, in der die Musiker beweisen, wie sehr sie ihr Instrument beherrschen.
Wir stehen nicht auf Gitarrenmasturbationen und endlose Soli. Stattdessen soll der Song rübergebracht werden, dem hat sich alles unterzuordnen.
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Wenn sich Dieter Bohlen in einem Interview darüber beschwert, dass man es Leuten wie uns erlaubt, ihre Musik zu verbreiten.
Auf welchen Internetplattformen seid ihr sonst noch vertreten? Welche nutzt ihr bevorzugt und warum?
http://myownmusic.de
Das ist unsere zentrale Plattform, die wir noch immer sehr lieben und schätzen, und über die wir viele Gleichgesinnte gefunden haben.
Bei MySpace sind wir auch, unter http://myspace/melancholodic aber dort sind wir nicht wirklich sehr aktiv.
Der zentrale Punkt unserer Aktionen ist unsere eigene Webseite:
http://www.melancholodic.de
Live/Resident History
Am 17. Januar 2009, 19:30 Uhr:
Brunsviga, Braunschweig mit Naviára und The Princess and the Pearl
Please install Flash and turn on Javascript.
Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Inhalt. Hier kannst du einen schreiben: