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Ohrakel - Kultur Club Ingolstadt
Adresse/Kontakt
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Ohrakel - Kultur Club Ingolstadt
Sawitzki Michael Elisabethstr. 5 85051 Ingolstadt
Tel.: +49 160 802 08 21
E-Mail:
Web: www.ohrakel.de
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Info
Das Ohrakel in Ingolstadt - Livebühne seit 1985 mit diversen Veranstaltungen
Überwiegend Konzerte für junges Publikum, ein nicht zu knapp bemessener Anteil an Partys und Vermietung an andere Veranstalter bilden das Programm des Ohrakels. Auch die Ingolstädter Musikszene ist nach wie vor vertreten.
Kurz zu unserer Geschichte oder was sich vor langer Zeit zutrug...
Es war im letzten Jahrtausend, etwa um 1985, als ein paar musikbegeisterte Visionäre erkannten, dass in unserer Stadt trotz einiger zur damaligen Zeit bereits etablierten Organisationen und Institutionen noch etwas fehlte. Mit Musik und Kunst sollte es zu tun haben. Auf der Suche nach einer geeigneten Plattform für diese Unternehmung wurden diese Pioniere im Ingolstädter Stadtteil Ringsee fündig. In diesem Hinterhof also befand sich ein kleines Kino, eine kleine Bühne war bereits vorhanden und so konnte mit vereinten Kräften die erste Version des späteren OHRAKELS in Betrieb genommen werden. Man traf sich dort zum Schach, Dart oder Tischtennis, später kam ein Billardtisch hinzu. Ein paar mal im Jahr wurden auch Konzerte veranstaltet.
Um Aufgabenverteilung, Verantwortung und finanzielle Organisation in eine geregelte Struktur zu bringen entschloss man sich 1987, den KULTUR-CLUB e.V. als gemeinnützigen Verein eintragen zu lassen. Erst als sich ca. 1990 eine Vorstandschaft fand, die praktisch in allen Punkten an einem Strang zog, konnte mit der kontinuierlichen Entwicklung des KULTUR-CLUB e.V. begonnen werden. Wir bauten die Veranstaltungen immer mehr aus, organisierten offene Bühnen, Austauschkonzerte, Festivals, waren mit einer grossen Bühne auf dem Ingolstädter Bürgerfest vertreten, kämpften um Aufstockung der Zuschüsse, erhöhten die Mitgliederzahlen und, und, und.
So wuchs und gedieh das OHRAKEL, wie es ab ca. 1993 hieß, in den 90ern prächtig und schien für die Zukunft bestens gerüstet. Doch es kam anders: Aus der Presse (wie so oft) erfuhren wir von den Plänen eines Investors, unser OHRAKEL samt türkischem Restaurant und angrenzender Firma einem Supermarkt weichen zu lassen. Nach von Anfang an aussichtsloser Intervention unsererseits war schnell klar: Das Gebäude wird abgerissen, Ringsee braucht einen großen Supermarkt, der Club muss ausziehen.
Wir mussten uns nach einer anderen Bleibe umsehen. Fieberhaft wurden alle möglichen Scheunen, Gewölbe, Hallen, Kneipen in Ingolstadt in Augenschein genommen und auf ihre Eignung als neues OHRAKEL hin begutachtet. Übrig blieb die alte Bananen-Halle am Ingolstädter Hauptbahnhof. Die Halle war frei, groß genug und konnte nach unseren Vorstellungen gestaltet werden. So luden wir im Oktober 1997 das gesamte Club-Inventar auf einen großen Hänger und zogen ins neue Zuhause. Wir bauten eine große Bühne, ausreichend Toiletten, ein Büro, ein Tonstudio, 5 Übungsräume und eine eigene große Licht- und Tonanlage ein. Wieder standen wir vor der Aufgabe, eine neue, jetzt viel größere Halle mit Gastronomie gemeinsam zu betreiben.
Zum reinen Idealismus der Konzertveranstalterei gesellten sich allerdings auch erhebliche finanzielle Verpflichtungen. Unterhalt der Halle, Pacht des Grundstückes, Kreditrückzahlungen und notwendige Rücklagenbildung müssen termingerecht abgeführt werden. Blickt man jedoch auf die vergangenen 15 Jahre des Clubs und die bewältigten Probleme zurück, kann man mit Zuversicht die kommenden Jahre in Angriff nehmen. Wir jedenfalls bleiben am Ball, versuchen das Beste daraus zu machen und sind gespannt wie`s weitergeht!
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