Es die Kombination aus Eingängigkeit und Opulenz, die JOVIAN SPIN ausmacht.
Mit teilweise minimalistischem Songwriting schaffen sie es große Wirkung zu entfalten - bei JOVIAN SPIN und Mastermind Gerrit Wolf steckt der Teufel im Detail.
Die Band löst sich musikalisch dabei aus allen Genrekonventionen heraus und versucht sich an ihrer ganz eigenen Interpretation des Stils Elektro-/ Industrialrock. Dabei verbindet sie die Härte, den Groove und die üppigen Arrangements, eben das Opulente, aus dem Rock-Sektor mit der Kälte und Geradlinigkeit des Elektro.
Die Band setzt sich bewusst zwischen die Stühle und das mit großem Erfolg, denn ihre Rhythmen sind sowohl tanz- als auch bangbar – eine Symbiose, die nur wenigen Gruppen gelingt. Es gibt Beats, die die Dancefloors der Republik im Nu füllen werden, die aber mit ihren fetten Gitarren auch gleichzeitig einen stickigen Rock-Klub sprengen können. Verkrustete Genregrenzen werden aufgebrochen – keine Kompromisse, keine Konventionen.
Es geht um Musik mit Aussage, die es aber dennoch schafft ihre Hörer sowohl live als auch auf den Tanzflächen zu packen.
Schon länger gelten JOVIAN SPIN als Geheimtipp in Sache Elektro-/ Industrialrock. Reviews und Kritiker sprechen von einem eventuellem Nachfolger bekannter Genregrößen ohne zu kopieren. Erfolgreiche Bandwettbewerbe & Ausschreibungen, Auftritte national wie auch international und die Gelegenheit genutzt zu haben als Support für solche Acts wie Dragonforce, Revolverheld und Marius Müller Westernhagen zu spielen, zeigen mehr als deutlich die Routine und Entschlossenheit einer Band die Lust auf mehr hat.
Diese langjährige Bühnenerfahrung aller Bandmitglieder macht sich dann auch live bemerkbar - treibende, elektronische Sounds gepaart mit wuchtigen Gitarrenriffs und einem Bass & Schlagzeug- Fundament das bisher bei jedem Publikum einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
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Review Zillo "Shapes of Perception" 2011:
Was braucht eine gute Elektrorock-Platte, um zu gefallen?
Eingängigkeit, die nicht zu simpel gestrickt ist? Tolle Grooves, eine gewisse Kompaktheit und vielleicht noch den einen oder anderen Bezug auf eine Genregröße, damit sich der Hörer zuhause fühlt?
Jovian Spin erfüllen diese Kriterien und zitieren gleich mal die Nine Inch Nails. Nicht jene der Früh- und Hochphase, aber auch nicht die ganz späten. Vielmehr hat es den Mainzern "With Teeth" aus dem Jahre 2005 besonders angetan. Dieses Album markierte die Abkehr vom Industrial hin zu eingängigeren elektronischen Strukturen und gefälligeren Rock-Schemata.
Jovian Spin betonen im Vergleich jedoch mehr das Elektronische und ordnen die Gitarre den synthetischen Klängen fast schon unter.
Das klingt cool, denn die Gitarren geben nur minimierte, wohl dosierte Salven ab, welche die ausgereiften Grooves dezent durchbrechen.
Die melodiösen Refrains sorgen für Eingängigkeit und einen hohen Wiedererkennungswert. Auch die Produktion darf als äußerst gelungen bezeichnet werden, weshalb diese Eigenproduktion uneingeschränkt empfohlen werden kann.
Schäfer
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Review Vampster "Make the Best of a Bad Job" 2009:
Selten genug trifft eine Band in ihrer Bandinfo den Nagel so zielsicher auf den Kopf, wie es JOVIAN SPIN aus Ingelheim gelingt.
Sie wollen NINE INCH NAILS-Elektronik mit PARADISE LOST- und KATATONIA-Dunkelheit paaren, und genau das tun sie auch in sehr überzeugender Weise. Nun könnten Lästermäuler behaupten, diese Mischung gebe es bereits unter dem Namen "Host", doch hochprofessionelles Songwriting, ein Händchen für eingängige Hooklines, die auch den Herren Holmes und Mackintosh zu Gesicht stehen würden, sowie die nötige Portion gesunde Härte sorgen dafür, dass JOVIAN SPIN auf "Make The Best Of A Bad Job" für weitaus mehr als nur ein interessiertes Aufhorchen sorgen. Hier sind überaus talentierte Musiker am Werk, die den Balanceakt
zwischen der Nonchalance der Elektronik und dem Wüten der Gitarren mühelos im Griff haben und somit jede Menge Dynamik erzeugen.
Klar, gelegentliche Ausrutscher wie der cheesige "sex machine"-Refrain von "Jane Doe" unterläuft JOVIAN SPIN noch hier und da, doch ansonsten überzeugt die Mixtur aus Härte, Tanzbarkeit und Düsternis, sodass man gespannt sein darf, wann man in größerem Rahmen von diesem Quartett hören wird.
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Review dosenmusik.de "Make the Best of a Bad Job" 2008:
Bewertung:
12 von 15 (DasOZ)
Unverhofft gut...
Jovian Spin sind eine Mainzer Alternative/Hard/Electronic-Rock Combo die mich mit Ihrer Debut EP "Make the Best of a bad Job" angenehm überraschen. Nicht nur, daß es hier bei uns im Rhein-Main Gebiet nicht so viel Bands gibt, die mit Ihrer Musik klar in Richtung Filter und Nine Inch Nails gehen; die Bands zu finden die das richtig gut machen ist noch schwerer. Und dann flattert mir so ein Ding einfach mal auf den Tisch. Sehr schön.
Ich habe es schon angedeutet, die Haupteinflüsse liegen auf der Hand, was aber keinesfalls schlecht ist.
Klar ist, daß NIN nicht erreicht werden (können), so einen wie Reznor gibt es nicht zweimal, aber was Songwriting und Arrangement angeht, geht es auf jeden Fall in die richtige Richtung. Für eine Aufnahme in Eigenregie geht der Sound auch top in Ordnung.
Alles in allem könnte es noch ein bischen düsterer sein und der leichte Incubus Einschlag, der hier und da mal in der Stimme mitklingt, geht auch mehr in Richtung verträumte Mädchenaugen als Dark Metal - aber für das erste Lebenszeichen einer noch jungen Band ist das richtig, richtig gut.
Line Up
Gerrit Wolf
Vocals/Gesang, Gitarre