Kontakt
Bio
Es kam unerwartet und geschah in einer dunklen Nacht in einer Hamburger Wohnung. In dieser befand sich gerade Jonathan Mugler, ein unscheinbarer Radiomoderator mit leichtem Hang zur Theatralik. Hiphop war schon immer Teil seines Lebens, und er kann sich noch an eine erste Phase erinnern, in der er, angefixt durch den 90er-Jahre-Deutschrap-Hype, selbst mit dem Rappen begann. Als „Mighty Micsen“ wurde er Mitglied der Trierer Crew „Bandsalat“ und beackerte mit seinen Auftritten Jugendzentren und Partys in ganz Rheinland-Pfalz. Die Suche nach dem Glück ließ den in Koblenz aufgewachsenen Rapper rastlos werden, in bester Tradition seiner beduinischen Vorfahren hielt es ihn an keinem Ort lange. So lebte Jonathan Mugler in Köln-Kalk, Essen, Berlin-Friedrichshain und fand sich eines Tages in Hamburg- St. Georg wieder- endlich mit dem Gefühl, angekommen zu sein. Bis dahin hatte er genug Straßenerfahrung für drei Leben gesammelt.
Was jedenfalls in dieser dunklen Nacht im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg passierte, ist heute nicht mehr genau rekonstruierbar, manche sagen, dass Jonathan stundenlang mit dem Kopf gegen eine Wand hämmerte und dabei unverständlich „MUBWATAANGRNTEE“ vor sich hin brabbelte. Andere behaupten, dass Jonathan Besuch von einem Bekannten bekommen habe, welcher durch ein Fenster die Wohnung betrat und plötzlich auf unerklärbare Weise verschwand.
Eines lässt sich dennoch mit Sicherheit sagen: In dieser Nacht starb Jonathan Mugler, damit Johnny Mutante geboren werden konnte. Johnny beschloss, von nun an den Frontalangriff auf das Rapgame zu wagen, nicht ein Stück vom Kuchen, sondern die ganze Bäckerei zu wollen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfahrenen Erlebnisse verarbeitete Johnny im Jahr 2007 in der autobiographischen EP „Diggin in the Graves-The early Days“.
Ganz ohne Werbebudget oder Livepräsenz kulminierte das Interesse an diesem Tonträger in 500 Downloads in der ersten Woche nach dem Erscheinungstermin. Wenige Wochen später folgte die kommerziell breit vermarktete Single „Lustprinzip“ der Berliner Elektropunker Egotronic, auf der auch Johnny Mutante als Feature vertreten war.
Das Lebenskarussell drehte sich fleißig weiter, 2008 beschloss Mutante, in seine alte Heimat Koblenz zurückzukehren. Er nahm sich eine zweijährige künstlerische Auszeit und begann sich auf sein späteres Ziel zu fokussieren. Im Juni 2010 meldet sich Johnny Mutante fulminant mit dem Gewinn des „Get on the Mic“-Contest zurück. Das im Koblenzer Jam-Club stattfindende Battle gewinnt der Rapper gegen mehr als 10 weitere Konkurrenten mit nur einem Song. Am 10.10.2010 präsentiert Mutante dann den ersten Tonträger nach langer Pause, das 20 Songs starke Mixtape „RITZERAPS“. Die Werkschau der letzten Jahre war mit über 60 Minuten Spielzeit, internationalen Produktionen und prominenten Features von Egotronic bis Trooper da Don ein Anlass für viele, abzuchecken, was denn da so bei Herrn Mutante wieder geht.
Der Koblenzer Rapper wird zum Thema für die Lokalpresse, Berichte in der Rhein-Zeitung, TV Mittelrhein und andere Medien folgen. Respekt aus der Szene und Liebe von zahlreichen, neu gewonnenen Fans motivieren Johnny weiter, hart an der Verwirklichung eines Traumes zu arbeiten: Es mit seinem Talent zu etwas zu bringen. Johnny Mutante meint dazu: „Ich arbeite jeden Tag hart daran, meinen Mutanten etwas zu präsentieren, auf das Sie stolz sein können. Wir sind Mutanten, das ist ein Lifestyle, wir sind einfach anders. Ständige Weiterentwicklung, stetige Evolution, das ist mein Ziel, unser Ziel. Ich bin so fokussiert wie noch nie in meinem Leben, damit die ganze Welt erfährt, dass ich und meine Fans eben dies repräsentieren.“ Mutige Worte für einen Mutanten. Die Zeit wird zeigen, ob die Welt bereit ist.
Releases
Live/Resident History
„Als letzter Teilnehmer betrat anschließend kein anderer als JOHNNY MUTANTE die Bühne. Die anfangs verwirrten Gesichter verwandelten sich nach kurzer Zeit schnell in sich im Takt bewegende Körper. Selten hatte man so eine Lust verspürt sich zur Musik zu bewegen wie hier. Mitreißende Beats aus der Dose mit einem unverwechselbaren Rap gepaart – das ist JOHNNY MUTANTE, der spätere Jurysieger. Doch nicht nur die Musik stimmte hier – er überzeugte auch mit einer selbstsicheren, fast schon Comedy-artigen Bühnenperformance.“
Review: SPH
http://www.sph-bandcontest.de/reviews/show/29
Presse
-------
Kurzgeschichte „Imageddum FM #2;, UniK (Mai 2011)
Konzertbericht & Interview, TV Mittelrhein (Mai 2011)
„Uni Koblenz: Internationale Musiker läuten neues Semester ein“, Bericht, Rhein-Zeitung (Mai 2011)
Kurzgeschichte „Imageddum FM #1;, UniK (April 2011)
Portrait bei WW TV (Januar 2011)
Portrait bei TV Mittelrhein (Januar 2011)
Portrait+Fotostrecke Subculture #82 (Jan 2011)
Interviewspecial UniK (Nov 10)
Review in der SzeneM/ Rhein-Zeitung (Okt 10)
Portrait im Lokalanzeiger (Okt 10)
Live
-------
10.05.2011, Koblenz, Jam-Club, Support for Settled Conviction and Container
15.11.2011, Koblenz, Circus Maximus, „Poetry Slam“
05.11.2011, Koblenz, Dreams, „SPH“
17.06.2011 Koblenz, Jam-Club, "Mutantfest"
10.06.2011,Koblenz, Jam-Club, "If the Kids Fest Volume 2"
29.04.2011 Koblenz, Uni, "Semestereröffnungsparty"
28.06.2010 Koblenz, KUFA, „Koblenz Finest“
28.05.2010 Koblenz, Jam Club, „Get on the Mic- Der Rapcontest“
27.01.2007 Mainz, Haus Mainusch, EGOTRONIC Support Act
Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Inhalt. Hier kannst du einen schreiben: