Der Koblenzer Rapper Johnny Mutante ist ein Livemonster - das steht außer Frage. Bereits mit seinen ersten Auftritten gewann er Wettbewerbe und Battles. Die Limited Edition des von Johnny Mutante komplett selbstständig produzierten Mixtapes "RITZERAPS", u.a. mit Features mit EGOTRONIC und TROOPER DA DON (BigFM) ist innerhalb eines Monats komplett ausverkauft- eine breite Berichterstattung in der Lokalpresse folgt. Sein Sound ist "anders als der der Anderen" (Rhein-Zeitung), denn "er ist gekommen, um die Szene aufzuräumen - mit ungewöhnlich melodiösen Raps, die die gesamte Branchenpalette abarbeiten" (Subculture).
Auch das Jahr 2012 wird für den Hamburger im Exil zum Erfolg: durch Auftritte in NRW und Rheinland - Pfalz, u.a. als Support für Bands wie Container oder Settled Conviction macht er sich zunehmend auch außerhalb seiner Homebase einen Namen. Mit "International Affairs" veröffentlich der Rapper ein Mixtape, dass es so schon lange nicht mehr in der Szene gegeben hatte: auf diesem befinden sich Rapper und Produzenten aus mehr als 20 Ländern, darunter unter anderem Bizarre von D12, Nardwuar aus Kanada, sowie weitere Künstler von jedem Kontinent der Erde. Das folgende Interesse übertrifft selbst Johnny Mutante´s Erwartungen - in kürzester Zeit wird das Mixtape, über das sogar in Indonesien berichtet wird, mehr als 1000 Mal gedownloaded. 2012 beginnt auch die Modebranche, sich für Johnny Mutante, seine Bewegung und seine verrückten Fans, die sich selbst "Mutanten" nennen, zu interessieren. So wird der Rapper seit dem Frühjahr exclusiv durch das kalifornische Streetwear - Label CREEP STREET gesponsored.
Auch das Jahr 2013 verspricht jetzt schon, für den mutierten Künstler vielversprechend zu werden - so wird er im Frühjahr seine erste Single veröffentlichen und sieht sich gleichzeitig einem wachsenden Interesse von Veranstaltern und Hörern gegenüber. Eine EP, ein weiteres Mixtape, aber vor allem das Spielen zahlreicher Shows sind daher die Aufgaben, die für das ungerade Jahr ganz oben auf Johnny´s To - Do - Liste stehen .
Die Beliebtheit des Rappers unter Veranstaltern kommt nicht von ungefähr: seine donnernde Reibeisenstimme und seine ungewöhnlich massive Bühnenpräsenz erzeugen in Kombination mit seinen Hypemen "The Mutants" bei Konzertbesuchen den Eindruck, dass diese sich nicht bei einer einfachen Show befinden, sondern Teil eines visuellen Panoptikums werden. Dies liegt neben Johnny´s treibender Musik vor allem an den verrückten Charakteren, mit den er Auftritt - darunter befinden sich ein mexikanischer Wrestler, ein wahnsinniger Kung Fu-Kämpfer, ein entflohener Psychiatriepatient und weitere, groteske Figuren, die gemeinsam als "The Mutants" Johnny bei seinen Shows unterstützen. Nein, es sind nicht einfach Konzerte, die Johnny Mutante da gibt. Es handelt sich vielmehr um Initiationsriten, um Massenmutationen, die aus Menschen Mutanten machen.
Dennoch ist es keineswegs Horrorcore oder düstere Musik, die Mutante da macht. Er ist einfach nur als grundsätzlich wahnsinnig zu verstehen.
Weitere Informationen unter: http://www.jmutante.com
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