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Bio
It’s somehow hard to believe…
Der Candirú: Ein Süßwasserfisch aus dem Amazonas. Ein Parasit, der sich in den Kiemen größerer Fische einnistet, um sich von ihrem Blut zu ernähren. Von den Einheimischen gefürchtet, weil er sich in seltenen Fällen auch in menschlichen Körperöffnungen festsetzt.
In diesem Fall hilft meist nur ein chirurgischer Eingriff. Die Ureinwohner des Amazonas aber verabreichen den Betroffenen giftige Extrakte der feigenartigen Xagua-Pflanze und des Buitach-Apfels, um den Candirú zu töten und aufzulösen. Der Penisfisch –Laune der Natur. Und die Antwort auf eine Frage: Wer oder was ist jagua plant?
Doch Jagua Plant ist mehr als indigene Heilkunst: Jagua Plant ist eine Band.
Musikalisch irgendwo zwischen den Stühlen. Auf dem Tisch eine Flasche Whiskey, an der Wand Poster von Helden wie Hot Water Music und The Gaslight Anthem. Im Bücherregal Richard Dawkins, Jack Kerouac und Charles Bukowski. Die Taschen voll Wasser.
Rock? Punk? Post-Hardcore? Musikalische Schubladen sollen Andere aufmachen.
Nachdem 2009 mit der Geschichte vom Penisfisch die leidige Suche nach einem Bandnamen beendet war, folgte nach dem Ausstieg des Schlagzeugers Matthias eine aus der Not geborene Umbesetzung. Moritz blieb Sänger und Gitarrist, Christoph wechselte vom Bass an die Gitarre, das musikalische Multitalent Joscha besetzte die vakante Position des Schlagzeugers. Mit Giuseppe wurde ein langjähriger Freund als Bassist an Bord geholt, mit dem Jagua Plant wenige Wochen später in Gießen ihren ersten Auftritt in neuer Besetzung spielten. Aus der Liason mit dem italienischen Charmebolzen wurde eine langfristige Beziehung, aus der im Oktober 2010 das erste Kind hervorging: die fünf Songs starke EP „Not drowning, but waving“, deren Titeltrack schreit: Here we go, here we go, here we go!
Releases
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Angefangen haben wir eigentlich schon Anfang 2007 und ab da eigentlich immer weiter mit wechselnden Besetzungen und auch immer mal wiederkehrenden Pausen.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Wir versuchen uns nicht an einem speziellen Stil festzumachen sondern nehmen immer neue Einflüsse hinzu.
Wo würdet ihr nie wieder auftreten? Warum?
Wir würden so ziemlich überall auftreten, außer vielleicht nem NPD-Parteitag oder sowas
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
Eigentlich auf jeden einzelen
Was sind eure Lieblingsbands?
Die unterscheiden sich doch schon sehr von Bandmitglied zu Bandmitglied
Welche Alben sehen nie das Innenleben eures CD-Players?
Alles was aus irgendeiner Casting-Show stammt, sowie auch sonst das meiste der aktuellen Chart-Musik
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Zufrieden sind wir im großen und ganzen auf jeden Fall, aber klar fallen einem immer wieder einzelne Verbesserungsmöglichkeiten ein, sonst würde es ja auch nicht voran gehen.
Wie würde der Titel eurer Bandbiografie lauten?
Keine Ahnung, da machen wir uns Gedanken wenn es mal soweit kommen sollte.
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
Ach das sollen doch die machen, die uns gerne in irgendeine Schublade stecken möchten.
Wo und mit wem würdet ihr am liebsten einmal auftreten?
Das ist eigentlich egal, es ist immer schön mit neuen Bands irgendwo zu spielen
Live/Resident History
25.04.2009 AK44 Giessen
25.06.2010 Sturm und Klang Festival Giessen
10.12.2010 Black Inn Ranstadt
22.01.2011 AK44 Giessen
03.06.2011 JUZ Nidda
02.10.2011 Die Hütte Festival Brubbach (Westerwald)
12.10.2011 Schwanenhof Marburg
Bilder
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Downloads / Pressematerial
Robert Jakschütz
von Sly Dogs am Donnerstag, 29.12.2011
Wir "Beobachten" Euch. Rockige Grüsse aus Wien!
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