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Bio
HÄMATOM melden sich mit zweitem Longplayer STAY KRÄNK zurück.
Während ein Arzt versucht seine Patienten schnellstmöglich zu heilen, um ihn als gesunden Menschen zurück in die Normalität zuschicken, geht das Ärzteteam von HÄMATOM einen anderen Weg: Wer hier auf dem OP Tisch liegt, kommt so schnell nicht mehr herunter. Wurde das Virus der Andersartigkeit einmal diagnostiziert, so wird es mit der hauseigenen Spezialrezeptur weitergezüchtet, auf dass es wie eine Pandemie um sich greift. Die Doktoren NORD, OST, SÜD und WEST scheuen dafür keinen Eingriff, das Skalpell wird angesetzt, und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.
HÄMATOM feierte gerade vor über 1200 Zuschauern ihr fünfjähriges Bestehen bei der Fan Desaster Show. Fünf Jahre tourten sie wütend durch Deutschland, Österreich und Schweiz. Teils alleine als Headliner, teils mit Bands, wie Soulfly, den Apokalyptischen Reitern, Knorkator, Eisregen, JBO. Auch Festivals blieben nicht aus: Sie durften mit Bands wie Slayer, Nightwish, Manowar große Bühnen rocken. Dabei sorgten HÄMATOM mit ihrer brachialen Musik und Performance auch neben den „Schwergewichten“ der Branche für ein erstaunliches Maß an Beachtung und Aufsehen.
Die 2004 im Süden der Republik gegründete Band hat von Anfang an eine „Lücke“ angesteuert. HÄMATOM haben mit der Kombination aus modernem Metal und deutschen Texten der „Neuen Deutschen Härte“ wieder Leben eingehaucht.
Sänger NORD: „Der Prozess war ganz natürlich. Wir stehen auf Metal und die eigene Muttersprache eignet sich am besten um das, was man zum Ausdruck bringen will, glaubwürdig wütend rauszuschreien.“
Das H-Team ist seit fünf Jahren unverändert: Vier Metalmaniacs, die im Namen der Himmelsrichtungen zu Tage treten. Mit Produzent ÄQUATOR und dem Mann fürs visuelle, POL, werden alle Songs und Texte gemeinsam in der Gruppe geschrieben.
Auf ihrem neuen Tonträger haben sie einen ehrlichen und lebendigen Sound entwickelt, der die Band abbildet wie sie wirklich spielt und klingt.
Schon mit dem Opener Friss oder Stirb wird gleich zu Beginn die Spreu vom Weizen getrennt. Entweder es schmeckt dir oder du lässt lieber die Finger davon. HÄMATOM bewegt sich abseits des Mainstream. Hier handelt es sich nicht um konstruierte Radiomucke, die im Hintergrund nicht stört. „Voll auf die Fresse – Keine leichte Kost“ ist das Motto.
Der Interpretationsspielraum ist sehr schmal gehalten. Die Gefahr damit anzuecken nimmt die Band bewusst in Kauf.
In Auge um Auge geht es ans Eingemachte! Nord bringt die zunehmende Skrupellosigkeit in der Welt auf den Punkt. Gleichzeitig ist es ein Aufruf an alle Gleichgesinnten, diese Skrupellosigkeit nicht in Kauf zu nehmen. Osts Rhythm Guitar meißelt dem Zuhörer dieses Credo für alle Ewigkeit ins Gehirn. Niemals nur gefällig, stets mit der gesunden Portion „KrÄnK“ springt es einem direkt an die Gurgel. NORD, OST, SÜD und WEST beziehen eindeutig Stellung zu gesellschaftlichen Entwicklungen.
Spieglein ist eine Abrechnung mit Germany's Next Topmodel und allen anderen Sendungen, die für „Profit über Leichen gehen“.
Während die eine Hälfte der Bundesrepublik an der Fleischbeschau von Heidi Klum teilhaben, muss die andere Hälfte kotzen. Genau für letztere hat HÄMATOM den passenden Song geschrieben: Spieglein – „hört endlich auf mit euerer Verlogenheit und der Gier nach Quoten“. Man sollte nicht alles um jeden Preis machen. Michael „Blutkehle“ Roth von Eisregen setzt in diesem Song als Gastsänger noch mal eins drauf und lässt an dieser Volksverdummung kein gutes Haar!
Kalkofe verarscht und HÄMATOM vernichtet.
Eva weist textlich Besonderheiten auf. Es ist eine Danksagung an Adams weibliches Gegenüber. „Gott sei dank warst du nicht ganz so heilig, denn ohne dich wär es hier so langweilig“. Hämatom findet sich selbst in Evas unvollkommener Art wieder. Der Song ist eine Huldigung an ihre Menschlichkeit und ihre vermeintliche Schwäche der Versuchung nicht widerstehen zu können.
Der Titelsong der CD steht für sich selbst: Stay Kränk ist schlicht und einfach die Hymne der Andersartigkeit.
Musikalisch weisen die aufgenommenen Tracks eine Stimmigkeit auf, die nicht zuletzt durch die Live-Erprobung jedes einzelnen Songs erarbeitet werden konnte.
Stay Kränk ist kein Konzeptalbum, sondern die ehrliche Niederschrift von gemeinsam im Proberaum und auf Bühnen verfeinerten Songs.
Zeit zum Überdenken und Reflektieren räumt sich Hämatom bewusst wenig ein. So wie es Ihnen das erste Mal über die Lippen kommt, ist es am wahrhaftigsten und am aufrichtigsten! Das Schminken und Tunen überlässt HÄMATOM anderen Bands. HÄMATOM: „Wir sind auf der Jagd nach Rohdiamanten!“ Geschliffene Luxusobjekte aus dem Schaufenster zu kaufen ist uns zu langweilig.
Auf ihrem neuen Silberling sind HÄMATOM so griffig wie noch nie. Hörbar ist nach wie vor die Wut, die in ihren Bäuchen steckt, doch haben sie den Umgang mit selbiger weiterentwickelt und ausgereift. Statt wie auf ihrem Debut, teilweise den Frust in sich hineinzufressen, wird jetzt kompromisslos ausgeteilt.
Das Album ist ein Aufruf zur Bekämpfung der Normalität, eine Abrechnung mit allem, was schon lange „fällig“ ist.
Raus aus dem Kleid der Konventionen: abgehen & abdrehen!
LEB DEINEN FILM – STAY KRÄNK
HÄMATOM sind:
NORD (Gesang) | OST (Gitarren) | SÜD (Schlagzeug) | WEST (Bass)
ÄQUATOR (Produzent) | POL (Grafiks)
Live/Resident History
HÄMATOM hat bereits Touren und Shows mit J.B.O., Apokalyptischen Reiter, Soulfly, Ektomorf, Freiwild und vielen mehr gespielt.
ausführliche BIOGRAFIE
September 2004:
Nach einer gemeinsamen Session in einem Kellergewölbe beschließen 6 Musiker eine Band zu gründen, die andere Wege geht. Neben den vier Akteuren auf der Bühne gibt es noch den Produzenten „Äquator“ und den Mann fürs Visuelle „Pol“. Alle sechs sind jedoch gleichermaßen bei der Entstehung der Songs beteiligt. Von Anfang an sehen sich Hämatom als ein Gesamtkonzept abseits der üblichen Metalpfade. Die Pseudonyme Nord, Süd, West, Ost sind eine logische Konsequenz dieser Denkweise und drücken auf eine genial einfache Art und Weise den Charakter jedes Einzelnen aus. Weltliche Namen und Aussehen soll keine Rolle spielen: Es geht um die Musik und deren Visualisierung, u.a. mit Masken.
23.12.2004:
Erster offizieller Auftritt bei „The Night before Christmas“ in Hollfeld. Das außergewöhnliche Outfit sorgt von Anfang an für Aufsehen.
Frühjahr 2005:
Die Band schreibt ununterbrochen an neuen Songs. In Liedern wie „Butzemann“, „Häschen“ oder „Kiste“ zeigen Hämatom das etwas andere Gesicht der bekannten Kinderreime.
März 2005
Die Single „Butzemann“ wird in Eigenregie veröffentlicht. Genauso wie die nächste Single „Häschen“ sind die beiden Tracks ein Vorgeschmack auf die im September 2005 erscheinende E.P. „Nein“.
April 2005:
Nach nur zwei eigenen Shows begibt sich die Band auf eine kleine Clubtour mit „J.B.O.“.
Es werden acht Konzerte gespielt und eines wird deutlich: Hämatom polarisieren.
Sommer/Herbst 2005:
Hämatom supporten „Knorkator“, eine ihrer Lieblingsbands, in Nürnberg.
Außerdem spielt die Band auf dem „Earthshaker-Fest“ mit Bands wie „Nightwish“ und „Manowar“.
23.09.2005
Die erste EP „Nein“ erscheint in Eigenregie. Sie beinhaltet neun Tracks, die teilweise von Märchen- und Kinderliedern beeinflusst sind.
29.10.2005
Hämatom wirken beim “Burning Fall Festival” mit. Bands wie Six Feet Under, Disbelief oder Ektomorf teilen mit ihnen die Bühne.
Februar 2006:
Die erste Headliner-Tour steht auf dem Programm. Sie führt die Band durch zehn deutsche Städte. Außerdem spielen Hämatom Support von „Eisregen“ in Augsburg. Aus dieser Begegnung soll eine lange tiefe Freundschaft werden, so dass es später noch zu vielen gemeinsamen Shows kommt.
September 2006:
Es folgt eine große Deutschlandtournee. Als Support der „Apokalyptischen Reiter“ tourt die Band durch 14 Städte der Republik. Diese Tour ist eine herausragende Erfahrung in der bisherigen Hämatom-Geschichte.
Herbst 2006:
Hämatom beginnen sich intensiv mit dem Songwriting für die erste LP zu beschäftigen.
Zur Vorproduktion des neuen Albums nistet sich die Band in ein abgelegenes Haus ein. Hämatom verarbeiten in dieser Zeit die gemeinsamen Erfahrungen der ersten zwei Band-Jahre. Die Texte werden ernsthafter und die Musik ausgefeilter. Die Entwicklung in eine sozialkritische Richtung ist nicht mehr aufzuhalten.
Januar 2007:
Es geht ins Ausland. Im Rahmen der Österreich/Schweiz-Tour von „J.B.O.“, spielen Hämatom das erste Mal außerhalb der heimatlichen Grenzen. Besonders in der Schweiz wird die Band abgefeiert.
Februar 2007:
Der Verlag „One louder publishing“ eine Edition von „Global Musik“
nimmt Hämatom unter Vertrag.
Frühjahr/Sommer 2007:
Hämatom begeben sich ins Studio, um das Album „WUT“ aufzunehmen. Aus 20 Songideen schaffen es die besten 14 Songs auf das Debut. Die Band beschäftigt sich intensiv mit dem Klang der neuen Songs, schließlich soll auch der Sound des Albums die Weiterentwicklung der Band widerspiegeln.
April 2007:
Hämatom unterschreiben bei dem Label „Megapress“, so dass das Album „Wut“ im Vertrieb von „Soulfood“ erscheinen wird.
Frühjahr 2008:
Release der Scheibe ist der 25. Januar 2008.
Nach anfänglicher Desorientierung auf der Suche nach Konzerten ergibt sich eine Supporttour mit Eisregen durch Deutschland. Das Album Wut bringt den Song „Leck mich“ hervor, der sich zunehmend als Underground-Hit etabliert und auf den Konzerten abgefeiert wird.
2009:
Die Fangemeinde wächst und gleichfalls die Anzahl der Liveshows. Viele Konzerte quer durchs Land ermöglichen das Erproben neuer Showideen und auch das Überprüfen neuer Songs auf deren Livetauglichkeit. Bevor also im Sommer die Tracks nach einer ausführlichen Vorproduktion im eigenen Studio recorded wurden, musste jeder Song live auf den Prüfstand.
Im Herbst ist dann das zweite Album fertig und erhält den Namen „Stay KrÄnk“.
Weiter wurde Hämatom auf das Wacken South Festival eingeladen und können durch eine brachiale Show auf dem etablierten Festival überzeugen.
Dezember 2009:
Nachdem ein aufwendiges Video zu dem Song „Schau sie spielen Krieg“ im eisigen Winter fertiggedreht wurde, begeben sich die vier Himmelsrichtungen auf Europatournee mit Ektomorf. Leider wird diese Tour aber schon nach fünf Shows aufgrund von Vertragsbruch des Headliners abgeblasen.
Januar 2010:
Am 15.1. erscheint nun der zweite Longplayer und stößt auf breite Resonanz. Der Versuch, Ecken und Kanten im Songwriting abzurunden wird auch von der Presse begeistert aufgenommen. Die darauf folgende Headliner Tournee durch die Bundesrepublik zeigt, dass die Fangemeinde stetig wächst.
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