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Mitglieder/Line-Up
Bio
Metal aus dem Ruhrgebiet hat seit Jahrzehnten Tradition. Und dieser fühlen sich auch die fünf Essener von Empty Day verpflichtet. Im dichten Gewirr von trendigen Metal-Subgenres die überall aus dem Boden schießen, verfängt man sich nur allzu schnell und so lässt sich die Band auch nicht in eine Schublade stecken, denn ihr ist es egal ob man es Metalcore, Hardcore oder Modern Metal nennt. „Metal halt", tönt Frontmann Michel und bringt es damit auf den Punkt: wozu in Kategorien denken. Es soll Spaß machen, das ist seit spätestens 2006 das Motto von Empty Day. Seit den Anfangsjahren, die von punkigen Sounds und rotzigen Texten geprägt waren, hat die Truppe bis zur Gegenwart immer mehr mit den zeitgenössischen Metal zum bestimmenden Charakter erkoren. Der musikalische Stil indes ist tatsächlich an Metalformen des neuen Jahrtausends angelehnt, denn zwei Gitarren, viel Double-Bass sowie mit Gesang durchzogene Shoutings lassen durchaus erkennen, wo hier die Vorbilder liegen. Optisch fließen bei den Kerlen aber Heavy Metal, Rockabilly und alternativer Rock zusammen – die Unterschiede könnten kaum größer sein. Nach etlichen Wechseln auf der Position des Bassisten fand die Band Anfang 2009 endlich zu ihrer endgültigen Zusammensetzung, was sich sofort auf Kreativität und Sound auswirkte.
Durch eine harte Schule gehen Bands im Ruhrgebiet, denn die Konkurrenz ist groß. Empty Day stellte sich diverse Male Jurys und Publikum in angesagten Locations im Ruhrpott und belohnte sich immer wieder selbst durch tolles Feedback. Vor allem die „Matrix" in Bochum hat es der Band angetan, aber auch die Zeche Carl in Essen rocken sie immer wieder gerne. Damit musizierten sich die Metaller, die sich selbst als völlig „untrue" betiteln, mitten in die florierende Metalszene an der Ruhr und machten bei „Essen Originell 2010" erstmals die Musikbranche des Undergrounds auf sich aufmerksam. Außerdem ist das Quintett 2011 auf dem „Made in Essen"-Sampler vertreten, was als Vertreter der härteren Gangart durchaus als Auszeichnung anzusehen ist. Weit weg scheint da der frühe Überraschungserfolg des ersten Demos von 2006, das in vielen Podcasts des Webs und selbst beim Radiosender 1Live Aufmerksamkeit und Lob erhielt.
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Wir machen seit Februar 2004 gemeinsam Musik.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Wir haben ziemlich viel doubble Bass passagen und viele Melodische teile in unseren liedern vereint. Das ist unser vorteil! Natürlich dürfen Breakdowns auch nicht fehlen.
Welche Liveclubs könnt ihr aus Musikersicht empfehlen? Warum?
Zeche Carl - Gute und große Bühne, geile Akustik.
Matrix Bochum - Großzügiger Backstage, gute Moni Anlage
Wo würdet ihr nie wieder auftreten? Warum?
Beim Emergenza oder ähnlichen play for pay geschichten. Diese zocken nur arme kleine Newcomer ab.
Wer ist euer prominentester Fan?
Ham wa leider noch nicht
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
Wenn ein Fan immer mitreisen würde und jede show sehen würde, das wäre glaub ich das größte für uns.
Was sind eure Lieblingsbands?
Lamb of God, Caliban, Killswitch Engage, Heaven Shall Burn und Metallica.
Live/Resident History
Matrix Bochum, Zeche Carl, Livestation Dortmund, Essen Original 2x uvm.
Bilder
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