Kontakt
Mitglieder/Line-Up
Ellen Klinghammer: Gesang, Klavier, Keyboards
Katharina Gross: Kontrabass, E-Bass
Michael Fischer: Schlagzeug, Percussion
Ann-Kathrin Ast: Cello
Bio
Das bisher größte Kompliment für Ellen Klinghammer kam von einem Journalisten von Sat1: „Für Ellen macht man am besten eine ganz neue Schublade auf, auf der ganz einfach nur Klinghammer steht.“ Eine Sängerin am Klavier, da tauchen – zwangsläufig? – immer wieder dieselben Namen als Vergleiche in den Konzertankündigungen auf: Tori Amos, Fiona Apple, Norah Jones. Umso schöner ist es, nach einem Auftritt zu hören, wie vielfältig die Assoziationen dann ausfallen. Denn die gehen von klassischer romantischer Klaviermusik bis zu unterstellten HipHop-Inspirationen. Dass Ellen Singer/Songwriter-Klassiker wie Simon & Garfunkel schätzt und auch an den Rrriot Girls zu seligen Grunge-Zeiten nicht vorbei kam, spüren die, die differenzierter hören. So ist ihr erstes Studioalbum „Holly´s Songs“ 2006 nicht nur in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, notes, dem HIFI-Magazin Stereo, Welt kompakt und auf Webportalen wie motor.de hoch gelobt worden, sondern gewann auch den Deutschen Rock und Pop Preis für das beste englischsprachige Album. „Psychogramme, in die Klaviatur gemeißelt“ titelte der Mannheimer Morgen.
Zu ihren Live-Referenzen gehören Auftritte in der Batschkapp und der Brotfabrik Frankfurt, dem Kfz Marburg, der Centralstation Darmstadt, dem Colos-saal Aschaffenburg, Frankfurter Hof Mainz, das Umsonst & Draußen-Festival in Würzburg und auch Supports für Under Byen und Built To Spill (Mousonturm Frankfurt), Holly Cole (Frankfurter Hof Mainz), Adam Green (Alte Feuerwache Mannheim) und Jamie Cullum (Museumsplatz Bonn. Seit ihrem Auftritt bei Rock im Quadrat im Mannheimer Capitol im November hat Ellen auch wieder eine Band, mit der sie 2008 - neben weiteren Solokonzerten - verstärkt auftreten wird, im Duo, Trio oder auch Quartett.
"Holly's Songs", das erste komplette Studioalbum, das über ihre Website, bei Konzerten, als Downloads bei finetunes und auch in ausgesuchten Läden in Frankfurt und Mannheim, wo die in Frankfurt geborene und im Taunus aufgewachsene Sängerin und Pianistin inzwischen lebt, ist keine Referenz an die kanadische Sängerin Holly Cole. Keine Reminiszenz an Buddy Holly. Genauso wenig ein Hinweis auf die Schauspielerin Holly Hunter. Nicht mal eine Botschaft an Holly Golightly. Obwohl Ellens Musik mitunter für Jazz gehalten wird, auch Rock(’n’Roll) ist, Holly Hunter in „The Piano“ Klavier spielt und Ellen wie Audrey Hepburn in „Breakfast At Tiffany's" ihr Publikum verzaubern kann.
Holly ist so fiktiv wie real, kein Alter Ego, eher ein Kumpel, auch ein Sinnbild, ein Symbol. Für die Verbindung aus Leben und Kunst zum Beispiel. Wie in Andy Warhols Factory. Übergänge verschwimmen. Es gibt keine klare Abgrenzung. Noch bevor klar war, dass Ellens CD „Holly’s Songs“ heißen würde, stand „A Holly Year” als Motto auf ihrer Website. Was die Neugier der Besucher weckte und Ellen folgende Zeilen in ihr Tagebuch schreiben ließ:
Kennt Ihr den Song „Walk On The Wild Side“ von Lou Reed? Sicher. Jedenfalls stand die Frage im Raum, warum auf der neuen Homepage ,A Holly Year’ steht. Dazu gibt es eine Geschichte in 2 Teilen sozusagen:
Lou Reed hat „Walk On The Wild Side“ geschrieben, nachdem er Nelson Algrens Buch „A Walk On The Wild Side“ “ gelesen hatte. Man wollte ein Musical aus dem Roman machen, ließ die Idee aber wieder fallen. Als Reed davon hörte, nahm er die Charaktere aus dem Buch und wandelte sie in Personen aus seinem direkten Umfeld um (eben Leute aus der Warhol Factory wie Holly Woodlawn, Jackie Curtis oder Candy Darling). Er meinte dazu, daß er es eben hasse, Dinge zu verschwenden.
Soweit also zu „Walk On The Wild Side“.
Jedenfalls ist es eines meiner absoluten Lieblingsstücke. Auch weil es eine persönliche Verbindung für mich damit gibt. Als die abgebrochen ist, gab es nur noch den Song als solchen, und ich hatte das Gefühl, etwas damit machen zu müssen. Zuerst wollte ich das Stück covern, doch aus dem Text hat sich sehr schnell eine eigenständige Linie raus entwickelt: eine neue Melodie. Dann kam ich an den Punkt, daß ich lediglich einige der Personen aus dem Song (Holly, Candy...) übernommen habe in einen neuen Text. Holly und Candy und ein paar Worte, die auch im Originalstück vorkommen. Sie wurden so was wie Freundinnen, denen ich meine Geschichte mit dem Song erzähle. Nach wie vor könnte man den alten Text zu dem Stück singen, es würde aufgehen. Aber nun gibt es eben eine neue Geschichte, eine neuen Text, einen neuen Song – „Holly’s Song“.
peace ;-)
Ellen
Jetzt sind neun weitere Songs (und ein Remix) dazu gekommen. „Holly’s Songs“, Plural, ein komplettes Album, ein Zyklus. „About Toys And Souls (And Boys In Holes)“ heißt der Opener der CD. Mit ihm nimmt die Geschichte ihren Anfang. Und „About Toys...“ sagt, worum es in “Holly’s Songs” geht. Das Spiel mit dem Seelenfrieden. Die Geschichte einer Beziehung. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt. Man kann nicht mit, aber auch nicht ohne den anderen. Ungewissheit, Zerrissenheit, aber doch der unbändige Glaube daran, diese Verbindung könnte die perfekte sein. Da ist Sehnsucht nach Intensität, die Bestand hat. Aber auch die Angst, dann von der Überholspur direkt in die Einbahnstraße zu geraten statt auf direktem Weg über die Milchstraße zu den Sternen...
Das Ausleben der extremen Gefühlslagen findet seinen musikalischen Ausdruck in einer in dieser Kombination selten gehörten stilistischen Vielfalt. Die perkussive Cellofigur und die nordafrikanische Darbukka treiben die filigranen Klangkaskaden des Pianos in „About Toys...“ voran. „Volatile“ mit reiner Klavierbegleitung atmet fast die Ruhe eines Schubert-Liedes, „Sundaze“ dagegen – genauso pur aufgenommen – mutet nur wie eine zerbrechliche Ballade an, besticht aber durch Kraft und Dynamik. Die Beats und die Sprechgesangs-ähnliche Performance von „Empty Of You/Empty Of Me“ nähern sich dem HipHop auf sehr eigenwillige Weise. „Mess“ ist ein schräger kleiner Popsong mit leichten Dissonanzen und Weckerticken. „Safe“ und „Some Kinda Same Reality“ können noch am ehestens als „leicht angejazzt“ beschrieben werden, eher bluesig das eine, ein bisschen nostalgisch à la Paolo Conte das andere. Marching Drums und bedrohlich wirkende Chöre überraschen im Arrangement von „Image“ und auch „Blue Envelope“, mit seinem knisternden Vinyl-Appeal, erfährt eine überraschende Auflösung nach getragenem Anfang. Stimme, Klavier, Erzählstil und Ellens Präsenz bilden die Klammer, Cello, Strings, Kontrabass, E-Bass, Drums, Percussion, Beats, Gitarrenfeedbacks und unerwartete Klangverfremdungen unterstützen die unterschiedlichen Stimmungen.
Releases
Live/Resident History
Konzerte (eine Auswahl)
2003
Wiesbaden / Thalhaus (mit Band)
Berlin / Kunstfabrik Schlot (Solo sowie mit Band)
Berlin / Haus der Sinne (mit Band)
Jena / Theatercafé
Oberursel / "Newcomer Night" des Hessen Fernsehens
Frankfurt am Main / Nachtleben – u.a. Support von Britta
2004
Weimar / Mon Ami
Frankfurt am Main / Jazzkeller(mit Band)
Aschaffenburg / Colos-saal – als Special Guest von Friend'n Fellow
Frankfurt am Main / Günthersburgpark und Museumsuferfest (Solo sowie mit Band)
Offenbach-Bieber / Wiener Hof
Frankfurt am Main / Batschkapp - „Best Of Mainova heimspiel“
Marburg / Kfz – Support von Maria Solheim
Saalfeld / Saalfelder Jazztage – Special Guest von Friend'n Fellow
Mühlheim am Main / Schanz
2005
Rodgau / Maximal
Frankfurt am Main / Stalburg Theater
Mainz / Frankfurter Hof
Frankfurt am Main / Mousonturm - Support für Under Byen
Darmstadt / Centralstation - „Neukommer 2005“
Ulm / Sauschdall
Bad Hersfeld / Buchcafé
Darmstadt / HalbNeun Theater
Rüsselsheim / Das Rind - hr3 Rebell-Club-Tour 2005
Frankfurt am Main / Sinkkasten - „Support Your Scene“
aufgrund von Krankheit ausgefallen:
Mainz / Zeltfestival – Support von Lisa Stansfield
2006
Oberursel / Musikhalle Portstraße - Support von Dirk Darmstaedter
Würzburg / Mainwiesen - Umsonst & Draußen-Festival
Frankfurt am Main / Museumsuferfest
Dreieich / Jazz in der Burg 2006
Bonn / Museumsplatz – Support von Jamie Cullum
Frankfurt am Main / Günthersburgpark
Friedrichsdorf / Garnier's Keller
Frankfurt am Main / Metropolis – Internationales Frankfurter Film Festival
Frankfurt am Main / Romanfabrik – Changes Festival
Mannheim / Schatzkistl – Silke Hauck Nacht
Frankfurt am Main / Brotfabrik
2007
Büttelborn / Cafe Extra
Mainz / Frankfurter Hof – Support von Demi Evans & The Hands
Köln / Gebäude 9 – Support von My Brightest Diamond
Frankfurt am Main / Romanfabrik – Duo mit C. Herrmann, Cello
Mannheim / Alte Feuerwache
Leipzig / Halle 02
Frankfurt am Main / Mousonturm – Support von Built To Spill
Frankfurt am Main / Stalburg Theater
Wiesbaden, Walhalla Spiegelsaal
Weimar, Mon Ami
Göttingen, APEX
Marburg, Kfz
Mühlheim/Main – 15. Steinbruch Festival
Frankfurt, Günthersburgpark
Mainz, Kupferberg-Park, verlegt in Frankfurter Hof (Support von Holly Cole)
Dreieich, Zelt am Maislabyrinth
Frankfurt, Museumsuferfest
Kelkheim, Jazzclub
Mannheim, Alte Feuerwache (Support von Adam Green)
Frankfurt, Tanzhaus West (10 Jahre Radio X)
Wiesbaden, Thalhaus (Duo mit Christopher Herrmann, Cello)
Mannheim, Capitol, Rock im Quadrat (im Quartett)
Bad Hersfeld, Buchcafé
Frankfurt, Brotfabrik
Esslingen, Kulturzentrum Dieselstrasse
2008
Bad Frankenhausen, Panorama Museums
Wetzlar, Franzis
Neukirchen, Kulturverein Sägewerk
2011
Riedberg Festival, Frankfurt (mit Sophie Hunger)
Support bei der Alin Coen Tour 2011
Lilou Halter
von Lilou am Samstag, 19.03.2011
Wow, super tolle Musik :)
Liebe Grüße
Lilou
Ellen Klinghammer
von dkinsler am Sonntag, 04.07.2010
Hi Nadine,
melde mich weil Ellen momentan wenig auf den Seiten unterwegs ist. Was meinst Du damit, dass man Ellen auf myspace nicht adden kann? Meinst Du als Freund oder hast Du ihre Seite nicht gefunden?
Liebe Grüße
Detlef
Nylonsai
von Nylonsaiten und Saitenstruempfe am Sonntag, 04.07.2010
Hi Ellen, ich find wunderschön was Du machst!!! Schade, dass man als Band Dich in myspace nicht adden kann...so tolle Musik hätte ich auch da gern:=)
ich grüß Dich lieb!
Nadine
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