DividingLine wurde im Jahr 2001 vom Sänger und Komponisten Reto Frischknecht gegründet. Happy dark rock with a touch of gothic – der Name ist Programm, wenn es auch schwierig ist, sich etwas darunter vorzustellen. Massige und doch filigran ausgearbeitete Songs, die vom Leben und Sterben handeln, eingängige Melodien, sowohl als Balladen wie auch in Form mitreissender Rock-Songs, entführen das Publikum in neue Dimensionen. Die Welt von DividingLine spricht mit ihrer Vielfalt für sich.
Im August 2005 konnte die Band zum ersten Mal einige Erinnerungen konservieren. Die erste EP, welche mit sechs Songs und 25 Minuten Spielzeit ein guter Querschnitt durch das Schaffen der Truppe vermittelt, erschien im Eigenvertrieb, fand aber bald bei einigen Online-Vertrieben Abnehmer. Diese Liederkonserve ermöglicht es der Band nun auch, regelmässiger Auftrittsmöglichkeiten zu bekommen. Denn aufgrund vieler Besetzungswechsel konnte DividingLine trotz ihres vierjährigen Bestehens lange keine Gigs verzeichnen. Unterdessen hat die Truppe aber eine ansehnliche Liste von Auftritten vorzuweisen, und obwohl die Band gerade bei Wettbewerben wie dem «Rock Highway Band Contest» (mit insgesamt 48 Bands) mit ihrer Musik oft aus der Reihe tanzten, fanden die Auftritte stets Gefallen.
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren? Der Songwriter Reto Frischknecht komponierte seit der Realschulzeit (in der Schweiz Oberstufenschulzeit) Lieder und wollte diese irgendwann mit einer Band umsetzen. Im Herbst 2001 begann die erste Formation von DividingLine in St.Gallen (Ostschweiz) zu proben, die im Kern aus befreundeten Personen bestand. Das Lineup hat sich seither mehrfach verändert; es mussten - meist über Musikerbörsen - "fremde" Personen gesucht werden. Zu Beginn spielte Bandleader und Sänger Reto Frischknecht auch Synthesizer, nach gut zwei Jahren übernahm die Position an den Tasten aber sein langjähriger Kollege Matthias Stober, welcher der Band bis heute treu bleibt.
Die ständigen Wechsel im Lineup stellten auch eine Belastungsprobe für die Band dar; sie ist zum Glück bis heute nicht daran zerbrochen, sondern hat gelernt, flexibel zu reagieren und optimistisch in die Zukunft zu blicken. Es fand sich schliesslich immer eine Lösung. Allerdings war dieser Umstand der Grund dafür, dass die Band in den ersten fünf Jahren wenig auftreten konnte.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik? "happy dark rock with a touch of gothic" weist darauf hin, dass DividingLine zwar Gothic Rock spielt, die Songs aber nicht einseitig düster und schwer daher kommen, sondern eine breite Klangvielfalt (von Balladen bis Melodic Metal-Stücken) aufweisen. Die Thematik der Vergänglichkeit, des Loslassen-Müssens ist präsent wie auch anklagende, provozierende, zum Denken anregende Inhalte werden nach dem Vorbild der klassischen Musik mit ausdrucksstarken Melodien verbunden und gekonnt arrangiert. Der Gesang bewegt sich abwechslungsreich zwischen Metal- und klassischer Stimme - schliesslich schulte Reto Frischknecht seine Stimme sechs Jahre lang in klassischem Gesang als Tenor und wirkte als "semiprofessioneller Laie" in mehreren Musicals mit.
Auf der Bühne stellt sich DividingLine in edlem schwarz/rot/weissem Look dar, die Aussage der Songs wird durch symbolische Gegenstände wie Sanduhr, Schädel und ans Musical angelehnte Gestik unterstützt.
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders? Die bisher aufgenommenen Lieder auf "Dividing Line" und "Vanitas" stellen Zeitdokumente dar, die auch die musikalische Entwicklung der Band verdeutlichen. Auch mussten Erfahrungen in der CD-Produktion gewonnen werden und gelernt werden, das zur Verfügung stehende Geld möglichst gut einzusetzen. Was wahrscheinlich nicht immer gelang. Mit der neuen Besetzung verändert sich auch immer der Charakter der Lieder. Die neuen Stücke ab 2010 weisen eine deutlich grössere "songinterne" Vielfalt, Dynamik und Verspieltheit - aber auch Klarheit - auf, die Arrangements werden komplexer und die Instrumente spielen besser aufeinander abgestimmt.
Live/Resident History
- Konzert in der Met-Bar in Lenzburg (AG), zusammen mit Wayward (D), am 2. Oktober 2009.
- Rössli Open Air in Hackbere (TG) am 8. August 2009. Erster Auftritt von Anina.
- Konzert im Club Hey, Zürich, zusammen mit Amerikan Beauty am 8. Juli 2009.
- Konzert im Rümpeltum St.Gallen am 13. Juni 2009.
- Elements of Rock – the extreme Rock Festival, Uster (ZH), 22. Mai 2009.
- Konzert im Kirchgemeindehaus in Schwarzenburg (BE) am 6. Februar 2009.
- Konzert im Rest. Rössli in Hackbere (TG), am 31. Januar 2009.
- Konzert im Dynamo/Werk21 in Zürich, zusammen mit The Rockets – irish rock aus Schaffhausen, am 13. Januar 2009.
- Rock Highway in der Alten Kaserne in Zürich, am 27. Dezember 2008.
- Acoustic Finale im Qbus Uster, zusammen mit Politon, Er & I, Deep Trip und Squizophrenia, am 27. August 2008.
- Konzert mit Fair Haven in der Cult Bar St.Gallen, am 12. Juli 2008.
- Auftritt am Gothic Christ in Leipzig, am 11. Mai 2008.
- Gewinner des Acoustic 11.1 im Qbus in Uster (ZH), zusammen mit Lingworm, Yodeley, Fine Taste und Fairchild, am 28. November 2007.
- Auftritt im Club Hey, Zürich beim Bellevue, am 30. September 2007 zusammen mit Kitten Got Claws.
- Konzert in der Nach(t)brand-Bar im Dynamo/Werk21, Zürich, am 23. September 2007.
- Clanx Festival, Appenzell, am 24. August 2007.
- Burehus Bar, Auenstein (AG), am 21. Juli 2007. Kathrinas erster Auftritt.
- Züri Fäscht 2007: Auftritt auf der Bühne beim Grossmünsterplatz am 7. Juli 2007.
- Konzert in der Grabenhalle St.Gallen am 5. Mai 2007, zusammen mit des Königs Halunken und Dornenreich.
- Rock Highway Contest am 10. Dezember 2006 in der Alten Kaserne in Zürich: nicht mehr qualifiziert fürs Halbfinal. Steffis letzter Auftritt.
- Steffis Abschiedskonzert im Friends Music Club in Lenzburg (AG), zusammen mit The Rockets am 11. November 2006
- 7. Musikfestival Herisau (SG), mit Sick Condition, am 2. September 2006
- Elements of Rock – the extreme Rock Festival, Uster (ZH), 21. April 2006
- Days of Noise in der Lido Bar in Rapperswil mit Dragonflys und Anima, 8. April 2006
- Rock Highway Night mit DividingLine, Red-H und Poker Alice im Dionis Club Zürich Oerlikon, 4. März 2006
- Halbfinal des Rock-Highway Contest am 16. Dezember 2005 in der Alten Kaserne in Zürich: nicht mehr qualifiziert fürs Final.
- Doppelkonzert mit Dragonflys im Rock City in Uster (ZH), 10. Dezember 2005
– Rock-Highway Contest am 2. Dezember 2005 in der Alten Kaserne in Zürich: Qualifikation fürs Halbfinal (noch 12 Bands)
– CD-Präsentation in Wettingen (AG) am 19. November 2005 mit Überraschungsgast Pipo (Bass von 2001 – 2005)
– Rock-Highway Contest am 4. November 2005 in Zürich Oerlikon: Qualifikation für das Viertelsfinal (noch 24 Bands)
– Band-Contest Finale und Sieg in Aarau am 22. Oktober 2005, Qualifikation fürs Elements of Rock-Festival 2006
– EoR-Band-Contest: 1. Vorausscheidung gewonnen in Aarau, 24. September 2005
– Nacht der Kirchen, Kirche Vogelherd, Wittenbach (SG), 11. Juni 2005
– Doppelkonzert mit «Dragonflys» bei der «Schwarzen Braut» in Wila (ZH),
28. Mai 2005
– Band-Contest (für Tösstal Open Air) im «Rock City» in Uster (ZH), 21. Mai 2005
– Eröffnungsband am «Elements of Rock – the extreme Rock Festival», Uster (ZH), am 25. Februar 2005
– Benefiz-Konzert für die Tsunami-Opfer im Trischli (SG) zusammen mit «X-Age», 28. Januar 2005
– Rock Night Waldkirch (SG), am 15. Januar 2005, zusammen mit «Xenon» und «Uuboot»
– 1. Konzert in der Grabenhalle St.Gallen, zusammen mit «Belcafé» und «Pol», am 7. Februar 2003
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Wir machen Prog-Metal, d.h. auf die Fresse mit Intro und Athmo. Unsere Texte sind politisch/philosophisch - so soll es auch sein.
aus Groß-Gerau / Frankfurt am Main
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