Kontakt
Bio
1986 - 1996
CANNON aus Hannover gründeten sich im Jahr 1986 mit dem Line-Up Mat Rein Jaehnke (Vocals), Walter Mueller (Gitarren), Steve Carrington (Bass), Oliver Krueger (Lead-Gitarren) und Mats Toralf (Drums).
Im April 1988 erschien das Debüt-Album „Thunder And Lightning“. Führende Musik-Magazine wie der Metal Hammer bewerteten das Album mit 5 von 7 Punkten. Auch ein Konzertmitschnitt für Tele 5, konnte an Land gezogen werden. In den Jahren 1988-1994 absolvieren CANNON zahlreiche Live-Auftritte.
Ein lukrativer Deal mit einem großen Label für die zweite Platte scheiterte kurz vor der Unterschrift 1989. Im Jahr 1991 begann man schließlich, das geplante, zweite Album in Eigenproduktion einzuspielen. Doch wieder kam was dazwischen. Im Aufnahmestudio wurde eingebrochen und u. a. die Aufnahmebänder mit den Songs für das noch unfertige, zweite CANNON-Album gestohlen.
Der Anfang vom Ende kam als Drummer Mats Toralf die Band 1994 verließ. Nach einer langen erfolglosen Suche nach einem geeigneten Drummer verließ auch Sänger Mat Rein Jaehnke im Oktober 1996 die Band. Kurze Zeit später lösten CANNON sich komplett auf.
2003 - heute
Doch manchmal kommt es anders als man denkt.
Bei einem Konzert in Hannover Ende Mai 2003 trafen sich zufällig die ehemaligen CANNON-Mitstreiter Steve Carrington und Mat Rein Jaehnke. Man kam ins Gespräch (das erste Mal seit 7 Jahren) und stellte fest, dass die Lust auf „Musik machen“ immer noch da war. Zur gleichen Zeit erfuhren die Musiker, dass die Original „Thunder and Lightning“-LP und CD im Internet und bei Mailorder-Vertrieben zu Höchstpreisen als Rarität gehandelt wurde.
Die anderen Originalmitglieder wurden kontaktiert und es fanden erste Gespräche statt, wie eine CANNON-Reunion aussehen könnte. Im September 2003 war die Reunion perfekt und CANNON existierten als Band wieder. Bis auf Drummer Mats Toralf besteht CANNON heute wieder in Originalbesetzung. Die Drums übernahm (neben seinem üblichen Gitarrenjob) Walter Müller, der eigentlich gelernter Drummer ist. Da man sich nicht auf alten Lorbeeren ausruhen wollte, und auch, um erneut musikalische Kreativität zu beweisen, begann die Band im November 2003, an neuen Songs zu arbeiten und diese in Steve Carringtons Heimstudio aufzunehmen. Ende März 2004 unterschrieben CANNON einen europaweiten Plattenvertrag für das Doppelalbum „The History“ bei Point Music. Die Doppel-CD besteht aus dem unveröffentlichten Album „Timeriders“ und einer remasterten Version von „Thunder & Lightning“. „The History“ erschien im Juli 2004.
Aber alle warteten natürlich auf die neuen Songs. Die CD (sinnvollerweise) „Back In Business“ betitelt, stand ab am 06. Juni 2005 in Europa den Läden. Die Musik auf BIB verband traditionellen 80er Jahre Hardrock mit durchaus modernen Elementen. Die charismatischen CANNON „Mitsing-Chöre“ waren ebenso wieder vorhanden wie die griffigen Hooklines und die Vielfältigkeit der Kompositionen, welche den CANNON-Stil auch früher schon ausmachten. Auch in den USA schenkte man BIB große Aufmerksamkeit. Das amerikanische Label METAL MAYHEM MUSIC kaufte die Rechte außerhalb Europas und brachte BIB im Mai 2006 mit neuem Cover-Artwork auf den Markt. Die Reaktionen waren hervorragend und der Band wurden sogar Festival-Auftritte in den USA angeboten. Leider waren Live-Auftritte wie diese und anderer Art für die Band unmöglich, da weder das Label noch CANNON selbst die Finanzierung realisieren konnte.
2008 war als „CANNON-Jahr“ schon vorprogrammiert. Als erstes wurde zum 20-jährigen Jubiläum „Thunder And Lightning“ im den USA wiederveröffentlicht. Das neue Album „Metal Style“ sollte dann der nächste Schritt vorwärts sein. Die Songs wurden wesentlich besser durchkonzipiert, wieder ein wenig härter als noch auf BIB und die Produktion ist kraftvoller und kompakter. Trotzdem ist das CANNON-Markenzeichen, die charismatischen „Mitsing-Refrains, weiterhin vorhanden. Die Band beweißt erneut, dass sie immer noch in der Lage ist, gute Songs zu schreiben.
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