Samstags auf der Loreley/Bericht vom Rock Area Festival

Artist-News vom 06.09.2009

News Nr. 3 von MUTTERSCHUTZ, gesamt 3
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Von HardCore zu NothingCore, von Fun-Metal bis DeathMetal..........

Samstags auf der Loreley.

Samstag morgen haben wir uns recht zeitig getroffen um uns auf den Weg zur legendären Loreley zu machen, heut Abend sollte nicht die Blondine die Schifffahrer ansingen, heute sollte der 3. Tag des Rock Area Festivals gefeiert werden, mit einer Setliste die es in sich hat.

Aber mal von Anfang an:
Als wir ankamen wurden wir erst mal herzlich begrüßt, schnell noch die Bändchen und die "Artisten" Backstage Ausweise geholt und dann mal unseren Kram hinter die Bühne gestellt.

Die Größe der Bühne flößte uns erst einmal eine Portion erfurcht ein aber dann erst mal Frühstück und Vorfreude auf das kommende Event.

Als erstes kamen die NYHC Legenden AGNOSTIC FRONT auf die Bühne und zeigten einen souveränen Auftritt. Die Leute die es aus dem Zelt geschafft hatten gingen auch gut mit.
Leider gingen die meisten Zuschauer nach dem Auftritt von AF auch wieder ins Zelt oder ein Konterbier trinken.

Danach kam ICON eine Death-Metal Band aus dem Saarland, die auch gut verstanden die übriggebliebenen Zuschauer zum mitmachen zu bewegen.

Dann endlich wir MUTTERSCHUTZ, erwartungsgemäß war erst mal die Verwunderung groß das jetzt 5 Mann auf die Bühne kommen die eher traditionellen Rock/Metal spielen und dann noch auf Deutsch singen.

Aber wir hatten eine Gruppe gut gelaunter Zuschauer erwischt die eine Menge Spass mit uns zusammen hatten.
Bei Jungfrau gab es eine Klopapier Schlacht zwischen Band und Zuschauern und man munkelt auf dem Campingplatz gab es später freilaufende Mumien, Ansätze dazu waren schon während des Auftrittes zu sehen....
Die Gummipuppen die wir bei Loch ist Loch verteilt haben wurden gerne angenommen und haben wahrscheinlich auf dem Zeltplatz auch noch für Freude gesorgt......

Wir haben uns sehr gefreut über die Reaktionen von unseren neuen Fans, die vielen Autogramme die wir schreiben durften über unsere "Stammhörer" (sehr Geil, nur wegen uns zur Loreley zu kommen), über die Verkauften CD´s, Bilder die wir machen konnten und die Reaktionen von Veranstaltern und Crew.

Nach uns kamen dann noch die Jungs von Noise Drug und Lamera, danach war das Kapitel kleinere Regionale Bands abgeschlossen.

Jetzt kamen die "Profis":
Letzte Instanz spielte auf und es wurde auch wieder voller auf den rängen des Amphitheaters an der Loreley.
Die Jungs von LI waren sehr lustig auch noch nach dem Gig, der E-Cellist lies es sich nicht nehmen noch den halben Abend im Backstage Bereich am Zapfhahn zu stehen.

Danach spaltete der Auftritt der Hessen AOK die Zuschauer in zwei Lager.
Einfach nur widerlich und Krank oder einfach nur Geil und Krank?
Ok, es war kein besonders schöner Anblick mittags laufend die Schniedel der zwei Sänger zu sehen. Baguette und Salat zuerst durch die Arschritze zu ziehen und dann ins Publikum zu schmeissen ist auch...... naja AOK halt, aber es gab Leute denen hat es gefallen.
Musikalisch "nothingCore" naja, Stromausfall (Wall of Death) war geil..... Fun Faktor: wer auf derben unter der Gürtellinie Spass und Krach steht ist mit AOK gut bedient.

Brainstorm brachten danach das volle Metal-Brett, ich hab die Jungs schon öfter mal live gesehen.... technisch sind die auf sehr hohem Niveau unterwegs.

Nach Brainstorm wurden die Gerüchte laut Eluveitie schaffen es nicht rechtzeitig zum Festivalgelände, leider war es auch so.
Schade für die Fans von Eluveitie gut für die Fans von Onslought und Kreator, die durften nämlich länger spielen.

Es gab eine Ansage vom Veranstalter das Eluveitie es nicht schaffen werden..... Dann ging es im Programm weiter

Onslought eine Thrash-Kapelle aus den späten 80´ern war sehr spielfreudig, leider haben wir von ihnen nicht so viel gesehen, wir waren auf den Rheinterassen und haben den genialen Ausblick mit Sonnenuntergang genossen.

Eluveitie waren inzwischen angekommen leider haben sie ihren Auftritt verpasst aber sie durften auf die Bühne um sich bei ihren Fans zu entschuldigen.

Danach KREATOR ein Deutsches Thrash-Urgestein nicht mehr wegzudenken aus der Szene und sie hielten was sie versprachen 75min TOTAL TERROR.......
Geile Musiker, Videoprojektion auf dem Backdrop und totale Spielfreude.

Als der Headliner BOLT-THROWER zu seinem RAF Zerstörungsauftritt ansetzte sind wir dann nach Hause gefahren um Glücklich in unsere Betten zu gehen.

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