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Artist-News vom 10.06.2009

News Nr. 19 von Unsharpen Dawn, gesamt 22
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USD 2011
Wir haben bereits die ersten Reviews über unsere EP erhalten und wollen euch diese natürlich nicht vorenthalten.

Arising Realm Magazin
8/10 Punkte

Unsharpen Dawn werfen mit ihrer selbstbetitelten EP das erste Lebenszeichen den gierigen Underground-Fans zum Fraß vor. Sich selbst bezeichnen die Deutschen als von Bands wie Caliban und Fear My Thoughts inspirierte Band. Gut so, denn wenn schon Vorbilder, dann auch wirklich nur die Besten. "Unsharpen Dawn" bietet auf vier Songs einen guten Überblick darüber, mit was man als Fan in Zukunft rechnen darf. Ambitioniert klopfen die Regensburger ihr Set herunter, der von Growls und Shouts dominiert wird. Eines muss man unseren Nachbarn lassen: Sie sind gut und werden Laufe ihrer noch jungen Karriere mit Sicherheit an Routine und Können zulegen. Es überrascht mich immer wieder, dass Newcomer im Vergleich im Vergleich zu alten Hasen in der Szene völlig bestehen können. Man merkt noch das Feuer unterm Arsch, den Idealismus, die Liebe zum Detail. Keine Spur von verbitterten Metallern in ihren 40ern, die alle zwei Jahre das selbe Album aufnehmen und sich damit wichtig fühlen. Junge Bands wie "Unsharpen Dawn" sind es, die die Freude am Zuhören zurückbringen. Gut gemacht!


Hardkern.de
6/10 Punkte

Am 2. Mai 2009 ging in Regensburg eine riesige Party ab, auf der die Jungs von Unsharpen Dawn ihre Debut-EP mit vier Tracks veröffentlichten. Vier Tracks sind nicht die Welt, doch zeigen sie schon ganz gut, in welche Richtung sich die Fünf bewegen und wohl auch weiterhin bewegen wollen. Hier ist Metal das Gesetz! Auch wenn die Bio etwas von Hardcore- und Alternativ-Einflüssen erzählt und Bands wie Caliban, Silent Decay und Fear My Thoughts als Paten genannt werden, so fallen die Parallelen doch glücklicherweise eher gering aus und Unsharpen Dawn verkommen nicht zu einer billigen Metalcore-Kombo. Neben eingängigen Riffings, die deutlich von klassischem Metal beeinflusst sind, werden einem hier melodische Einlagen geboten, die sich angenehm von der Konkurrenz abheben. Kein Tapping, keine extrem verfrickelten, progressiven Strukturen, sondern einfach gerade heraus gespielter Metal. Die Vocals werden primär geshoutet, doch gibt es auch ein paar Stellen, an denen cleaner Gesang zum Einsatz kommt. Dieser ist jedoch nicht so verweichlicht wie bei vielen anderen Kombos, sondern kann wirklich als angenehmer Gesang durchgehen. Hier und da könnten die Töne etwas besser getroffen werden, aber die Band ist noch jung und das lässt sich alles noch richten. Irgendetwas müssen Unsharpen Dawn mit ihrem Songwriting richtig gemacht haben, denn es ist schwer diese EP nicht mindestens ein paar mal hintereinander zu hören. Jedesmal wenn die CD zum stillstehen kommt wandert der Finger zur Play-Taste, um die vier Tracks nochmal durch die Membranen zu jagen.

Auch wenn hier noch nicht alles hunderprozentig sitzt, so ist diese EP doch ein schönes Erstlingswerk. Die Jungs werden sicherlich noch das ein oder anderen reißen und von sich hören lassen! Das Potential ist vorhanden und muss auf jeden fall genutzt und weiter ausgebaut werden. Gelungen!

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