Neue Rezensionen zum Album "Beyond"

Artist-News vom 15.04.2009

News Nr. 1 von ...arrived at ten, gesamt 7
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The Pit: 8 von 10
Demonic Nights: 8 von 10
Metalnews: 5 von 7

The Pit:

"[...] Klanglich ordnet sich die Band durchaus zu Recht in der Nachbarschaft von Bands wie Oceansize oder Muse ein, wobei erstere aufgrund der ähnlich verträumten Leadgitarrenarbeit deutlicher als Einfluss zutage treten: obwohl Matthew Bellamy an der effektverliebten Spielweise von Gitarrist Igor Lichtmann sicher seine Freude hätte; der Muse’sche Bombast ist bei ...arrived at ten bei weitem nicht in dieser Ausprägung vorhanden – was jedoch in keiner Weise einen Nachteil darstellt, ist die Band doch viel eher in den leisen Tönen beheimatet. Als Fundament der Songs dient meist Lichtmanns Gitarrenspiel, das durch den geschickten Einsatz von Echo- und Halleffekten oft nach deutlich mehr als einer Gitarre klingt. [...]. Erfreulich [...] die instrumentalen Tracks „Interlude ´77“ und „Flake“ auf, die nicht nur für ein wenig Abwechslung sorgen, sondern obendrein auch klanglich neue Aspekte aufzeigen. Mit der instrumentalen „Coda“ scheinen es ...arrived at ten dann irgendwie noch mal wissen zu wollen: geradezu bedrückend düster baut sich der Rausschmeißer der Platte zu einem Monster auf, das schließlich in einer Effekteskapade, die in dieser Form locker auch von Pink Floyd oder Nine Inch Nails hätte verarbeitet werden können, in sich zusammenfällt. Dann ist es still – und man darf einer jungen Band zu einem atmosphärisch dichten Debüt gratulieren, das trotz Mut zum Experiment stets hörbar und melodiös bleibt und damit auch anspruchsvolleres Radiopublikum ansprechen könnte. [...] ist „Beyond“ also ein – vor allem für Fans von Bands wie Oceansize, Dredg oder Incubus – durchaus lohnender Kauf."

(Quelle: http://www.the-pit.de/...le/arrived-at-ten-beyond, The Pit, 11. April 2009, Rezensent: David Albus)

Demonic Nights:

"[...] Atmosphäre ist alles. ...Arrived At Ten aus dem bayrischen Amberg – ursprünglich als Neben-projekt angedacht – zeigt was passiert, wenn Metaller ihre ruhige Seite ausleben. Das Quartett aus der Ostpfalz fühlt sich Incubus, Dredg, Muse und Oceansize verbunden, was man auch ihrem Debütalbum "Beyond" anhört. Die Songs leben von der Interaktion von Andreas Hallers äußerst emotionalem Gesang und Igor Lichtmanns Gitarrenarbeit. "Sound Of Silence" platziert sich in punkto Melodieführung zwischen Dredg und Oceansize, punktet mit dezentem 80s-Flair und Prog-Breakdown. "Wide Awake" rifft beinahe konventionell los, "Through The Ocean" punktet mit Muse-Elektronik und "The Great Escape" ist sogar beinahe radiotauglich, [...].Das Solo in "Memories" erinnert ein klein wenig an "Chinese Democracy", allerdings ohne Rose’schen Egotrip. Verwirrend ist auch das darauffolgende Instrumentalstück "Flake". Hat hier etwa jemand ein paar Mal zu oft "Apologize" gehört? Wie dem auch sei, im Anschluss zünden ...Arrived At Ten noch einmal ihre Triebwerke und liefern mit dem verspielten "380 ms", dem atmosphärisch-progressiven "Red Light" und dem von fantastischer Gitarrenarbeit durchzogenen "Coda" eine Schlussoffensive der Extraklasse. Abgesehen von den beiden sehr ungewöhnlichen Assoziations-Spitzen ist ...Arrived At Ten mit "Beyond" ein fantastisches Debütalbum gelungen. Energischer Alternative Rock mit leichter College- und Indie-Schlagseite wird durch ein Prog-Wurmloch in den Oceansize-Quadranten geschossen, bleibt dabei aber jeder Zeit eigenartig, was vor allem am Wiedererkennungswert Andreas Hallers liegt. Mit Interesse wird die künftige Entwicklung der Bayern zu beobachten sein. Weg vom rohen Sound, hin zu ausladender Prog-Grandesse? Oder doch mehr Rock und mehr Dreck? Nichts davon wäre verkehrt."

(Quelle: http://www.demonic-nights.at/...rock/arrivedatten, Demonic Nights, 04. April 2009, Rezensent: dawak)

Metalnews:

"[...] …ARRIVED AT TEN legen mit „Beyond“ ihr erstes Studioalbum vor und setzen dabei auf eine gut funktionierende Mischung aus etwas Post Rock, Epic Rock, Independent und atmosphärischen Alternative-Rock-Elementen. [...] …ARRIVED AT TEN können somit aus einem breiten Fundus schöpfen [...] , während insgesamt musikalische Vergleiche mit Bands wie INCUBUS, DREDG, MUSE und OCEANSIZE aufkommen. [...] zeigt sich gerade bei den rein instrumentalen Stücken – „Interlude ’77“, das tolle „Flake“ sowie das experimentelle „Coda“ –, [...] die Songs sind vielschichtig genug arrangiert und leben von der einfallsreichen Gitarrenarbeit von Igor Lichtmann. [...]"

(Quelle: http://www.metalnews.de/...&action=show&cdid=3523, Metalnews, 5. April 2009, Rezensent: Alexander Eitner)

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