...Da wir eigentlich immer die Ersten am Tatort sind, war es wohl auch heute so und man stand wie gewohnt vor verschlossenen Türen und wartete. Dass es sich mit einem Bier in der einen oder anderen Hand besser wartet, ist ja zu verstehen.
Als dann später die anderen Bands eintrudelten, wurde wahrscheinlich aufgebaut, wobei unser Band-Papa und immerzu motivierter Schlagzeuger sich wieder als Maschine und Fachmann unter Beweis stellte. Der Rest stand wohl relativ unbeteiligt daneben und wartete auf nen günstigen Moment um zu fragen, wo denn der Backstage-Bereich und Trinkbares sei. Soundgecheckt wurde heute bei uns nicht, da der Gitarrist sich ja im Stadion vergnügte.
Irgendwann kam ich dann endlich im Jugendhaus an und mir wurden gleich die neusten Neuigkeiten des Tages verkündet. Zum einen traf die Band mittags im Proberaum den überaus beliebten Sologitarristen, einer noch beliebteren Band aus Pfullingen, schlafend mit einer leeren Whiskyflasche im Arm an. Er wachte anscheinend nicht mal durch mehrmaliges auf-Becken- Getrommle neben seinem Ohr auf. Das nenne ich mal Rock’n’Roll.
Das nächste Ereignis war genau so unterhaltend. Denn nach dem Aufbauen war die Band zusammen mit der anderen Band „Frieder“ beim Mäc. Und Hannes, der nach 6 Cheesis immer noch Hunger hatte, stand einfach auf, lief zum Tisch der Band „Frieder“ und biss einfach so in den Cheeseburger des Sängers. Es kam zu einem Handgemenge. Der gute Schiedsrichter Papa Schnitzer konnte eine Rudelbildung jedoch gerade noch verhindern. Beide waren mit der gelben Pommes gut bedient....
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