Was für ein Spiel! 3:3! 57 000 Zuschauer die komplett ausflippen… Großes Tennis! Ich weiß, das hat alles relativ wenig mit einem Scarlet Drawl Konzert zu tun, ich erzähl es aber trotzdem. Bevor ich also mit meinen 4 anderen Tenören die Bühne im Trafo in Köngen bestieg, war ich mit der Bandfrau im Gepäck nach Stuttgart in die Mercedes Benz Arena gereist, um dort meinen VFB gegen die durchaus sympathischen Hopp- äh Hoffenheimer anzufeuern und zu bestaunen. Dass die ganzen Bundesligisten aber auch immer ihre schönen ehrwürdigen Stadion-Namen gegen irgendwelche Sponsoren eintauschen, nur wegen ein paar Euro. Dann wird halt Stadion zu Arena oder gar Park und Gottlieb Daimler zu Mercedes Benz
Naja, muss wohl auch mit der Finanzkrise zusammenhängen. Egal, zurück zum Thema. Nachdem ich also zusammen mit 50 000 Sympathisanten über den Elfmeter in letzter Minute geflucht, mich über den Fehlschuss ekstatisch gefreut und über Lehmanns „Torschuhwurf“ gelacht habe, ging es direkt ins Trafo nach Köngen. Als ich dort ankam war zu meiner Freude alles schon perfekt aufgebaut und verkabelt. Dies ließ meine angekratzte gute Laune, nach dem ganz klar verschenkten Punkt, wieder aufblühen
Da ich ja nicht anwesend war, als sich die 4 Sangesbarden im Proberaum trafen, werde ich mir nun in meiner Allmachtsfanatsie ausmalen, wie es zu dieser perfekt aufgebauten Bühne kam. Es muss wohl etwa 15:00 Uhr gewesen sein, als sich die 4 Künstler in Pfullingen am Proberaum getroffen haben und das erste Begrüßungs-Bier genossen. Wahrscheinlich kam die Diva Piras zu spät, also ging’s wahrscheinlich um 15:10 los mit Ausräumen. Danach erfreuten sie sich wahrscheinlich an der Tatsache, dass heute Samstag ist und somit Wochenende und begossen dies mit dem nächsten Gemisch aus Weizen, Hopfen und Malz. Sie hatten wohl auch nicht zu sehr zu schleppen, da der Gig ein solcher war, bei dem man, nur mit seinem Topteil, einem Kabel und einer Harke sehr weit kommt. Auf dieses freudige Ereignis wurde wohl erstmal ein weiteres Bier die trockenen Kehlen heruntergespült.
Halbvoll bepackt fuhr man dann im Winterlingschen Familientourbus Richtung Wendlingen am Neckar und fand dann wohl auch ohne Navi und Wegbeschreibung („Awa des find mr au so, des kah ja ed so groß sei des Kaff“) das Trafo in Köngen.....
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